8. Oktober 2020

Deutsche Bank konzentriert sich auf zeitgenössische Kunst

Veräußerung von rund 200 Kunstwerken, die nicht zum Sammlungsschwerpunkt gehören / Bank investiert signifikanten Teil der Erlöse in zeitgenössische Kunst

Die Deutsche Bank plant, etwa 200 Arbeiten von ihrem insgesamt mehr als 55.000 Werke umfassenden Kunstbestand zu veräußern. Ausgewählt wurden ausschließlich Objekte, die nicht zum Sammlungsschwerpunkt gehören. Diesen bilden zeitgenössische Arbeiten auf Papier und Fotografien. Verkauft werden dagegen vor allem Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgraphiken aus der Zeit der Klassischen Moderne des frühen 20. Jahrhunderts. Außerdem werden Gemälde und Skulpturen aus der Nachkriegsmoderne von 1945 bis in die 1970er Jahre angeboten. Viele dieser Werke wurden vor 1980 erworben, bevor das bis heute gültige Konzept der Sammlung definiert war.

Die Arbeiten werden in den nächsten drei Jahren international über Christie’s in London und Paris und Ketterer Kunst in München versteigert. Erste Werke kommen in der Auktion von Christie’s in Paris am 22. Oktober 2020 zum Aufruf. Vorwiegend Werke der Nachkriegsmoderne folgen dann bei Ketterer in München am 11. und 12. Dezember 2020. Für diese und folgende Auktionen werden insgesamt Einnahmen in Höhe eines niedrigen zweistelligen Millionenbetrages erwartet.

„Die Deutsche Bank verwendet einen signifikanten Teil der Auktionserlöse für den Ankauf von Werken aufstrebender künstlerischer Talente“, sagt Friedhelm Hütte, Leiter der Kunstaktivitäten im Bereich Kunst, Kultur und Sport. „Damit verbunden ist auch unser unverändertes Engagement für Künstlern*innen und Galerien, das aktuell besonders wichtig ist. Insgesamt wollen wir unser Programm noch stärker und sichtbarer auf die zeitgenössische Kunst fokussieren.“

Ein wesentlicher Teil dieses Kunstengagements der Bank sind das „Artist of the Year“-Programm, das auch mit Ankäufen verbunden ist, sowie die Ausstellungen aus der Sammlung Deutsche Bank. Außerdem wurden ausgewählte Gemälde und Skulpturen mehreren Museen - darunter insbesondere dem Städel Museum in Frankfurt - als langfristige Leihgaben zur Verfügung gestellt. Auch diese Museumskooperationen sollen im Rahmen der aktuellen Fokussierung fortgesetzt werden.


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Dr. Klaus Winker
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