Strategie

Aufbauend auf ihrer Position als führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft hat die Deutsche Bank ihr Geschäftsmodell grundlegend umgebaut. Die Deutsche Bank ist in den Bereichen tätig, in denen ihre Kunden sie tatsächlich brauchen und in denen sie wettbewerbsfähig ist. Die Bank will so Komplexität verringern und profitabler werden, die Rendite für ihre Aktionäre verbessern und nachhaltiges Wachstum erzielen.

2020, im wichtigsten Jahr unseres Umbaus, ist es uns gelungen, die Transformationskosten und die gestiegene Risikovorsorge mehr als auszugleichen – und das trotz globaler Pandemie. Das erste Quartal 2021 ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Deutsche Bank in allen vier Geschäftsbereichen auf dem richtigen Weg ist und nachhaltig profitabler wird.
Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender

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Mission

Die Deutsche Bank ist …

  • … eine führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft
  • … ein starker Anbieter im Investmentbanking, im Privatkundengeschäft, dem Geschäft mit vermögenden Kunden und dem Asset Management
  • … klar auf die Stärken der deutschen Wirtschaft in den Bereichen Handel und Investitionen ausgerichtet
  • … fokussiert auf die Bedürfnisse ihrer Firmenkunden, institutionellen Kunden und Privatkunden
  • … der Risiko-Manager und zuverlässige Berater ihrer Kunden

Fünf strategische Handlungsfelder:

Deutsche-Bank-Strategie--Handlungsfelder

Klarer Plan für die Geschäftsbereiche:

Strategischer-Plan-der-Deutschen-Bank

Dritte Phase der Transformation erreicht

Nachhaltige Profitabilität im Fokus

Die strategische Neuausrichtung der Deutschen Bank begann im Jahr 2018. In der ersten Phase der Transformation ging es darum, die Bank zu stabilisieren und dabei unter anderem Risiken abzubauen und die Kapitalausstattung zu stärken.

Die zweite Phase der Transformation begann im Juli 2018 als die Deutsche Bank den fundamentalsten Umbau seit zwei Jahrzehnten angekündigte.

In den ersten 18 Monaten seit der Ankündigung ihrer Neuausrichtung hat die Bank die Restrukturierung in weiten Teilen abgeschlossen.

Zwischenbilanz:

Die Deutsche Bank ist auf bestem Weg zu nachhaltiger Profitabilität: Im ersten Quartal 2021 erreichte sie mit 1,6 Milliarden Euro vor Steuern den höchsten Quartalsgewinn seit sieben Jahren.

Vier an unseren Kunden orientierte Geschäftsbereiche, auf Wachstum ausgerichtet

Wir haben vier Geschäftsbereiche geschaffen, die sich klar an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten: eine Unternehmensbank, eine Investmentbank, eine Privatkundenbank und das Asset Management. In allen Bereichen haben wir neue Führungsteams etabliert: 

Unsere Kerngeschäfte sind stabil und robust. Die Deutsche Bank ist gut aufgestellt, um ihre Kunden auch in schwierigen Zeiten wie der Corona-Pandemie zu unterstützen.

  • Im Gesamtjahr 2020 legten die Erträge in der Kernbank um 6 Prozent auf 24,3 Milliarden Euro zu. Der Vorsteuergewinn der Kernbank versechsfachte sich im Vergleich zu 2019 auf 3,2 Milliarden Euro.
  • Im ersten Quartal 2021 stiegen die Erträge in der Kernbank um 12 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Der Vorsteuergewinn lag bei 2,0 Milliarden Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahresquartal mehr als verdoppelt. Dies war vor allem auf ein deutliches Gewinnwachstum gegenüber dem Vorjahr in allen vier Geschäftsbereichen zurückzuführen.

Jeder der vier Geschäftsbereiche ist in einer guten Position, um den strukturellen Trends zu begegnen, die unsere Wirtschaft langfristig prägen und für Wachstum sorgen werden – bis ins Jahr 2022 und darüber hinaus.

  • Volkswirte sehen weltweit einen steigenden Finanzierungsbedarf bei Staaten und Unternehmen – nicht nur aufgrund der hohen Staatsverschuldung, sondern auch wegen der immensen Investitionen in die Transformation der Wirtschaft.
  • In alternden Gesellschaften wird der Vermögenserhalt immer dringender, besonders in Zeiten negativer Zinsen, wenn nur wenige risikofreie Renditen verfügbar sind.
  • In einer Welt der „Glocalization“ ist unsere weltweite Präsenz auf lokalen Märkten eher von Vorteil. Firmen brauchen einen Partner, der viele regionale und lokale Besonderheiten kennt.
  • Der Klimawandel und soziale Spannungen werden die Nachfrage nach nachhaltigen Finanzierungen weiter steigern.

Zwischenbilanz:

Deutliches Gewinnwachstum in allen Kerngeschäftsbereichen und Marktanteilsgewinne in wichtigen Segmenten im ersten Quartal 2021.

Kostenabbau

Die Deutsche Bank hat die bereinigten Kosten(1) ohne Bankenabgaben und Umbaukosten 13 Quartale in Folge im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresquartal gesenkt.

Allein im Jahr 2020 hat die Bank Kosten In Höhe von zwei Milliarden Euro eingespart. Im Vergleich zu 2018 verringerten sich die jährlichen bereinigten Kosten um beinahe 3,3 Milliarden Euro. Im Jahr 2020 hat die Bank ihr Kostenziel von 19,5 Milliarden Euro erreicht.

Darüber hinaus hat die Bank zusätzliche Einsparmöglichkeiten ausgemacht mit dem Ziel,  die bereinigten Kosten ohne transformationsbedingte Belastungen nun bis 2022 auf 16,7 Milliarden Euro zu senken. Zuvor lag dieses Ziel bei 17 Milliarden Euro.

Zwischenbilanz:

Seit dreizehn Quartalen sinken die Kosten(1) im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresquartal kontinuierlich.

Investitionen in Technologie und Wachstum

Die Deutsche Bank investiert in ihre Technologie und plant dafür von 2019 bis 2022 rund 13 Milliarden Euro auszugeben.

Die Bank will in vier Bereiche investieren:

  • Weitere Investitionen in sichere und stabile technische Lösungen, damit die IT-Infrastruktur widerstandsfähig bleibt,
  • Ebenso wichtig ist es, ein robustes Kontrollumfeld zu schaffen. Dafür will die Bank von 2019 bis 2022 mindestens vier Milliarden Euro in Kontrollen investieren, zum Beispiel für die Transaktionsüberwachung,
  • Die IT-Landschaft wird weiter vereinfacht und die Investitionen fokussiert, um die Effizient zu steigern,
  • Die Bank entwickelt innovative Produkte und Dienstleistungen, um Kunden bei ihren Wachstumsplänen zu unterstützen.

Dank einer strategischen Kooperation mit Google Cloud, kann die Bank diese Entwicklung beschleunigen. Die Partnerschaft mit Google wird ihre IT-Infrastruktur in eine effizientere Cloud-Umgebung bringen.

Zwischenbilanz:

Strategische Partnerschaft mit Google Cloud geschlossen, um das Bankgeschäft grundlegend zu transformieren.

Umsichtige Kapitalsteuerung

Die Strategie baut auf einer starken Bilanz auf. Während der gesamten Transformation strebt die Deutsche Bank eine harte Kernkapitalquote (CET1) von mindestens 12,5 Prozent an.

Trotz der Kosten der Pandemie und ihres Umbaus hat die Bank ihre harte Kernkapitalquote zum Jahresende 2020 bei 13,6 Prozent gehalten – im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr und weit über den regulatorischen Anforderungen.

Im ersten Quartal 2021 stieg die harte Kernkapitalquote auf 13,7 Prozent.

Die solide Kapital- und Liquiditätsposition gibt der Bank den nötigen Raum, um ihre Kunden während dieser herausfordernden Zeit weiterhin zu unterstützen.

Ab 2022 will die Deutsche Bank fünf Milliarden Euro an Kapital an Aktionäre ausschütten.

harte-kernkapitalquote--cet1

Die Einheit zur Freisetzung von Kapital (Capital Release Unit, CRU) hat maßgeblich dazu beigetragen, die Kapitalposition der Bank zu stärken. Sie nimmt eine Schlüsselfunktion beim Abbau von Vermögenswerten aus nichtstrategischen Geschäften ein.

Bis Ende 2020 hat die Bank große Fortschritte erzielt:

  • Seit 2018 hat die Bank die risikogewichteten Aktiva (RWA) in der CRU um mehr als die Hälfte reduziert,
  • Die Gesamtverschuldung in der CRU sank um drei Viertel von 281 Milliarden Euro Ende 2018 auf 72 Milliarden Euro zum Ende des vierten Quartals 2020.

Im ersten Quartal 2021 hat sich der Verlust vor Steuern in der CRU fast halbiert auf 410 Millionen Euro. Die risikogewichteten Aktiva lagen zum Ende des ersten Quartals bei 34 Milliarden Euro. Die Abbaueinheit hat RWA damit schneller als geplant abgebaut und dabei weniger Kapital in Anspruch genommen als erwartet.

Die Gesamtverschuldung ist leicht auf 81 Milliarden Euro angestiegen. Der Anstieg gegenüber dem Vorquartal war vor allem darauf zurückzuführen, dass der Einheit, wie bei der Investorenveranstaltung (Investor Deep Dive) im Dezember angekündigt, stufenweise ein größerer Anteil an den zentralen Liquiditätsreserven zugewiesen wird.

risikogewichtete-aktiva-und-verschuldungsposition

Zwischenbilanz:

Die harte Kernkapitalquote (CET1) betrug zum Ende des ersten Quartals 2021 13,7 Prozent.

Ziele für 2022

(1) Bereinigte Kosten ohne transformationsbedingte Belastungen und erstattungsfähige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Hedgefonds-Geschäft

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Auszeichnungen

Auszeichnungen für die Deutsche Bank

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