Strategie

Aufbauend auf unserer Position als führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft haben wir unser Geschäftsmodell grundlegend umgebaut. Wir sind in den Bereichen tätig, in denen unsere Kunden uns tatsächlich brauchen und in denen wir wettbewerbsfähig sind. So wollen wir Komplexität verringern und profitabler werden, die Rendite für unsere Aktionäre verbessern und nachhaltiges Wachstum erzielen.

„Ein Jahr nach der Vorstellung unserer neuen Strategie können wir sagen: Wir sind auf dem richtigen Weg und haben unsere gesteckten Ziele übertroffen. Die neue Strategie greift. Im fünften Quartal unserer Transformation haben wir neben unserer Kostendisziplin auch gezeigt, dass wir Marktanteile gewinnen können. Die Rückmeldungen unserer Kunden und unserer Mitarbeiter bestätigen dies ebenfalls. Die Ergebnisse im dritten Quartal und für das erste Halbjahr 2020 liegen über unseren internen Plänen.”

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender

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Unsere Mission

Die Deutsche Bank ist …

  • … eine führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft
  • … ein starker Anbieter im Investmentbanking, im Privatkundengeschäft, dem Geschäft mit vermögenden Kunden und dem Asset Management
  • … klar auf die Stärken der deutschen Wirtschaft in den Bereichen Handel und Investitionen ausgerichtet
  • … fokussiert auf die Bedürfnisse unserer Firmenkunden, institutionellen Kunden und Privatkunden
  • … der Risiko-Manager und zuverlässige Berater unserer Kunden

Fünf Handlungsfelder stehen im Mittelpunkt unserer Strategie …

Deutsche-Bank-Strategie--Handlungsfelder

… und wir haben einen klaren Plan für jeden unserer Geschäftsbereiche.

Strategischer-Plan-der-Deutschen-Bank

Unsere Transformation liegt voll im Plan

Rückzug aus klar definierten Geschäften

Wir haben den Ausstieg aus nichtstrategischen Geschäftsfeldern und die Abwicklung von Vermögenswerten eingeleitet und zum Teil bereits abgeschlossen:

  • Positionen aus dem Aktienhandel wurden abgebaut und die entsprechenden IT-Systeme abgeschaltet
  • Das Geschäft mit Hedgefonds und der elektronische Aktienhandel werden an BNP Paribas übertragen
  • Der Bestand an festverzinslichen Wertpapieren und anderen Vermögenswerten wird reduziert

Unsere Abbaueinheit (Capital Release Unit, CRU) nimmt eine Schlüsselfunktion beim Ausstieg aus nichtstrategischen Geschäftsbereichen und dem Abbau von Vermögenswerten ein. Zum Ende des dritten Quartals 2020 haben wir weitere große Fortschritte erzielt:

  • Wir haben die risikogewichteten Aktiva (RWA) auf 39 Milliarden Euro reduziert
  • Die Gesamtverschuldung ging bis Ende des dritten Quartals 2020 auf 90 Milliarden Euro zurück, nach 102 Milliarden Euro zum Ende des zweiten Quartals 2020

Zwischenbilanz:

Unsere Abbaueinheit (Capital Release Unit, CRU) hat RWA schneller als geplant abgebaut und dabei weniger Kapital in Anspruch genommen als erwartet.

Neuaufstellung in vier kundenorientierte Geschäftsbereiche

Wir haben vier Geschäftsbereiche geschaffen, die sich klar an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten: eine Unternehmensbank, eine Investmentbank, eine Privatkundenbank und das Asset Management. In allen Bereichen haben wir neue Führungsteams etabliert.

Unsere Ergebnisse zum dritten Quartal 2020 zeigen, dass unsere Kerngeschäfte stabil und robust sind und dass wir gut aufgestellt sind, unsere Kunden auch in schwierigen Zeiten wie der Corona-Pandemie zu unterstützen:

  • In der Kernbank sind die Erträge im dritten Quartal 2020 ohne Sondereffekte um 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
  • Die Kernbank konnte ihren bereinigten Vorsteuergewinn (1) auf 1,2 Milliarden Euro steigern. Damit ist der bereinigte Gewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um 87 Prozent gewachsen.

Wir haben unsere Kunden in den ersten neun Monaten des Jahres bei Anleiheemissionen im Wert von fast 1,5 Billionen Euro unterstützt – das waren bereits 21 Prozent mehr als im gesamten vergangenen Jahr.

Zwischenbilanz:

In drei von vier Geschäftsbereichen der Kernbank waren die Erträge im dritten Quartal 2020 stabil oder höher.

Kostenabbau

Wir haben die bereinigten Kosten ohne Umbaukosten (2) im dritten Quartal 2020 im Vorjahresvergleich um 8 Prozent auf 4,7 Milliarden Euro gesenkt. Damit sind wir auf gutem Weg unser Kostenziel von 19,5 Mrd. Euro für 2020 zu erreichen.

Damit haben wir das elfte Quartal in Folge die Kosten gesenkt (3). Dazu trägt auch der Abbau von knapp 3.000 Vollzeitstellen seit dem dritten Quartal 2019 bei.

Zwischenbilanz:

Seit elf Quartalen sinken die Kosten kontinuierlich.

Investitionen in Technologie und Wachstum

Wir sind fest entschlossen, in unsere Technologie zu investieren und werden bis 2022 rund 13 Milliarden Euro hierfür ausgeben. Damit unterstützen wir unsere Cloud-Strategie und stärken unsere bestehende IT-Infrastruktur und Plattformen, die für unsere tägliche Arbeit entscheidend sind. Darüber hinaus werden wir das Angebot für unsere Kunden verbessern, indem wir für sie innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln. Unsere kürzlich angekündigte strategische Partnerschaft mit Google Cloud zahlt darauf ein. Ziel dieser weltweiten Partnerschaft ist es, Finanzdienstleistungen auf eine neue Weise zu entwickeln und anzubieten und darüber hinaus unsere Infrastruktur effizienter einzusetzen.

Gleichzeitig wird es in Zukunft noch wichtiger sein, starke Kontrollsysteme zu haben. Deshalb sehen wir hier bis 2022 rund 4 Milliarden Euro an Ausgaben vor.

Zwischenbilanz:

Wir haben eine neue IT-Strategie verkündet und setzen diese mit einem neuen Führungsteam um. Darüber hinaus haben wir eine weltweite strategische Partnerschaft mit Google Cloud angekündigt, um das Bankgeschäft grundlegend zu transformieren.

Umsichtige Kapitalsteuerung

Wir bauen unsere Strategie auf einer starken Bilanz auf. Wir haben angekündigt, während der gesamten Transformation eine harte Kernkapitalquote (CET1) von mindestens 12,5 Prozent anzustreben. Die harte Kernkapitalquote lag zum Ende des dritten Quartals unverändert bei 13,3 Prozent. Die solide Kapital- und Liquiditätsposition gibt uns den nötigen Raum, um unsere Kunden während dieser herausfordernden Zeit auch weiterhin zu unterstützen.

Zwischenbilanz:

Die harte Kernkapitalquote (CET1) betrug zum Ende des dritten Quartals 2020 13,3 Prozent – 285 Basispunkte oberhalb der regulatorischen Mindestanforderungen. Und das trotz regulatorischer Änderungen, den Folgen der COVID-19-Pandemie und des Geschäftswachstums.

Wir sind auf einem guten Weg, unsere Ziele zu erreichen

KennzahlZiel 2022Ziel 2020Fortschritte Q3 2020
Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE) (6) 8% -
Harte Kernkapitalquote (CET1) mind. 12,5% mind. 12,5% 13,3%
Bereinigte Kosten (4) €17 Mrd. €19,5 Mrd. (5) € 14.9 Mrd. bereinigte Kosten in den ersten neun Monaten 2020 (5)
Verschuldungsquote (vollständige Umsetzung) ~5% ~4,5% 4,4%
Risikogewichtete Aktiva (RWA) in der Abbaueinheit (CRU) € 34 Mrd. € 38 Mrd. € 39 Mrd.

(1) Ohne Sondereffekte bei den Erträgen, Transformationskosten, Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert sowie Restrukturierungskosten und Abfindungen

(2) Ohne Transformationskosten und ohne erstattungsfähige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Transfer der Hedgefonds-Plattform (Global Prime Finance) an BNP Paribas

(3) Ohne Transformationskosten und Bankenabgaben

(4) Währungsbereinigt und ohne Transformationskosten

(5) Bereinigt um Effekte aus der Übertragung des Geschäfts mit Hedgefonds zu BNP Paribas

(6) Nach Steuern

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Auszeichnungen

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