Strategie

Aufbauend auf ihrer Position als führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft hat die Deutsche Bank ihr Geschäftsmodell grundlegend umgebaut. Die Deutsche Bank ist in den Bereichen tätig, in denen ihre Kunden sie tatsächlich brauchen und in denen sie wettbewerbsfähig ist. Die Bank will so Komplexität verringern und profitabler werden, die Rendite für ihre Aktionäre verbessern und nachhaltiges Wachstum erzielen.

Im dritten Quartal haben wir erneut die operative Stärke unseres Geschäfts bewiesen: Wir haben unsere Erträge im Jahresvergleich behauptet, unseren Vorsteuergewinn trotz zusätzlicher Umbaukosten gesteigert und unser Nachhaltigkeitsziel für 2021 bereits übertroffen. Wir sind zuversichtlich, unsere Ziele für 2022 zu erreichen.
Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender

Alle Nachrichten zur Transformation und zur Strategie können Sie im Medienbereich finden. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite von Investor Relations

Mission

Die Deutsche Bank ist …

  • … eine führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft
  • … ein starker Anbieter im Investmentbanking, im Privatkundengeschäft, dem Geschäft mit vermögenden Kunden und dem Asset Management
  • … klar auf die Stärken der deutschen Wirtschaft in den Bereichen Handel und Investitionen ausgerichtet
  • … fokussiert auf die Bedürfnisse ihrer Firmenkunden, institutionellen Kunden und Privatkunden
  • … der Risiko-Manager und zuverlässige Berater ihrer Kunden

Fünf strategische Handlungsfelder:

Deutsche-Bank-Strategie--Handlungsfelder

Klarer Plan für die Geschäftsbereiche:

Strategischer-Plan-der-Deutschen-Bank

Dritte Phase der Transformation erreicht

Nachhaltige Profitabilität im Fokus

Die strategische Neuausrichtung der Deutschen Bank begann im Jahr 2018. In der ersten Phase der Transformation ging es darum, die Bank zu stabilisieren und dabei unter anderem Risiken abzubauen und die Kapitalausstattung zu stärken.

Die zweite Phase der Transformation begann im Juli 2018 als die Deutsche Bank den fundamentalsten Umbau seit zwei Jahrzehnten angekündigte.

In den ersten 18 Monaten seit der Ankündigung ihrer Neuausrichtung hat die Bank die Restrukturierung in weiten Teilen abgeschlossen.

Zwischenbilanz:

Die Deutsche Bank ist auf bestem Weg zu nachhaltiger Profitabilität: In den ersten neun Monaten 2021 hat sie den Gewinn nach Steuern auf 2,2 Milliarden Euro mehr als verfünffacht.

Vier an unseren Kunden orientierte Geschäftsbereiche, auf Wachstum ausgerichtet

Wir haben vier Geschäftsbereiche geschaffen, die sich klar an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten: eine Unternehmensbank, eine Investmentbank, eine Privatkundenbank und das Asset Management. In allen Bereichen haben wir neue Führungsteams etabliert. 

Unsere Kerngeschäfte sind stabil und robust. Die Deutsche Bank ist gut aufgestellt, um ihre Kunden auch in schwierigen Zeiten wie der Corona-Pandemie zu unterstützen:

  • In den ersten neun Monaten 2021 stiegen die Erträge in der Kernbank um vier Prozent auf 19,5 Milliarden Euro,
  • Der Gewinn vor Steuern stieg um 64 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro. Alle vier Geschäftsbereiche haben zum deutlichen Gewinnwachstum beigetragen.

Jeder der vier Geschäftsbereiche ist in einer guten Position, um den strukturellen Trends zu begegnen, die unsere Wirtschaft langfristig prägen und für Wachstum sorgen werden – bis ins Jahr 2022 und darüber hinaus:

  • Volkswirte sehen weltweit einen steigenden Finanzierungsbedarf bei Staaten und Unternehmen – nicht nur aufgrund der hohen Staatsverschuldung, sondern auch wegen der immensen Investitionen in die Transformation der Wirtschaft,
  • In alternden Gesellschaften wird der Vermögenserhalt immer dringender, besonders in Zeiten negativer Zinsen, wenn nur wenige risikofreie Renditen verfügbar sind,
  • In einer Welt der „Glocalization“ ist unsere weltweite Präsenz auf lokalen Märkten eher von Vorteil. Firmen brauchen einen Partner, der viele regionale und lokale Besonderheiten kennt,
  • Der Klimawandel und soziale Spannungen werden die Nachfrage nach nachhaltigen Finanzierungen weiter steigern.

Zwischenbilanz:

In den ersten neun Monaten 2021 stiegen Konzernerträge im Vorjahresvergleich um fünf Prozent. Alle vier Geschäftsbereiche sind auf gutem Weg, ihre Ertragsziele für das Jahr 2021 zu erreichen.

Kostenabbau

Allein im Jahr 2020 hat die Bank Kosten In Höhe von zwei Milliarden Euro eingespart. Im Vergleich zu 2018 verringerten sich die jährlichen bereinigten Kosten um beinahe 3,3 Milliarden Euro. Im Jahr 2020 hat die Bank ihr Kostenziel von 19,5 Milliarden Euro erreicht.

In den ersten neun Monaten 2021 sanken die bereinigten Kosten (1) um vier Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Da die Transformation weit vorangeschritten ist und die Bank nachhaltige Profitabilität bewiesen hat, konzentriert sich das Management beim Ausblick für die Kosten künftig auf die Aufwand-Ertrag-Relation. Diese bildet die nachhaltige Marge, die die Bank anstrebt, besser ab.

Zwischenbilanz:

In den ersten neun Monaten sanken die bereinigten Kosten(1) um vier Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Die Aufwand-Ertrag-Relation lag bei 82 Prozent.

Investitionen in Technologie und Wachstum

Die Deutsche Bank investiert in ihre Technologie und plant dafür von 2019 bis 2022 rund 13 Milliarden Euro auszugeben. Sie will in vier Bereiche investieren:

  • Weitere Investitionen in sichere und stabile technische Lösungen, damit die IT-Infrastruktur widerstandsfähig bleibt,
  • Ebenso wichtig ist es, ein robustes Kontrollumfeld zu schaffen. Dafür will die Bank von 2019 bis 2022 mindestens vier Milliarden Euro in Kontrollen investieren, zum Beispiel für die Transaktionsüberwachung,
  • Die IT-Landschaft wird weiter vereinfacht und die Investitionen fokussiert, um die Effizient zu steigern,
  • Die Bank entwickelt innovative Produkte und Dienstleistungen, um Kunden bei ihren Wachstumsplänen zu unterstützen.

Dank einer strategischen Kooperation mit Google Cloud, kann die Bank diese Entwicklung beschleunigen. Die Partnerschaft mit Google wird ihre IT-Infrastruktur in eine effizientere Cloud-Umgebung bringen.

Zwischenbilanz:

Strategische Partnerschaft mit Google Cloud geschlossen, um das Bankgeschäft grundlegend zu transformieren.

Umsichtige Kapitalsteuerung

Die Strategie baut auf einer starken Bilanz auf. Während der gesamten Transformation strebt die Deutsche Bank eine harte Kernkapitalquote (CET1) von mindestens 12,5 Prozent an.

Trotz der Kosten der Pandemie und ihres Umbaus hat die Bank ihre harte Kernkapitalquote zum Jahresende 2020 bei 13,6 Prozent gehalten – im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr und weit über den regulatorischen Anforderungen.

Zum Ende des dritten Quartals 2021 lag die harte Kernkapitalquote (CET1) bei 13,0 Prozent. Damit entspricht sie dem Ausblick der Bank für das Gesamtjahr.

Mit dieser soliden Kapital- und Liquiditätsposition bleibt die Deutsche Bank fest entschlossen, ihre Kunden weiterhin zu unterstützen und ab 2022 fünf Milliarden Euro an Kapital an Aktionäre auszuschütten.

harte-kernkapitalquote--cet1

Die Einheit zur Freisetzung von Kapital (Capital Release Unit, CRU) hat maßgeblich dazu beigetragen, die Kapitalposition der Bank zu stärken. Sie nimmt eine Schlüsselfunktion beim Abbau von Vermögenswerten aus nichtstrategischen Geschäften ein.

Bis Ende 2020 hat die Bank große Fortschritte erzielt:

  • Seit 2018 hat die Bank die risikogewichteten Aktiva (RWA) in der CRU um mehr als die Hälfte reduziert,
  • Die Gesamtverschuldung in der CRU sank um drei Viertel von 281 Milliarden Euro Ende 2018 auf 72 Milliarden Euro zum Ende des vierten Quartals 2020.

Die Abbaueinheit hat damit schneller RWA abgebaut als geplant und dabei weniger Kapital in Anspruch genommen als erwartet:

  • In den ersten neun Monaten 2021 hat die Einheit zur Freisetzung von Kapital den Verlust vor Steuern gegenüber dem Vorjahreswert um 43 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro verringert.
  • Die risikogewichteten Aktiva sanken im dritten Quartal 2021 weiter auf 30 Milliarden Euro und lagen damit bereits unter dem Ziel von 32 Milliarden Euro zum Jahresende 2022.
  • Die Verschuldungsposition im Quartal sank auf 61 Milliarden Euro, 32 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

risikogewichtete-aktiva-und-verschuldungsposition

Zwischenbilanz:

Zum Ende des dritten Quartals 2021 lag die harte Kernkapitalquote (CET1) bei 13,0 Prozent.

Ziele für 2022

(1) Bereinigte Kosten ohne transformationsbedingte Belastungen und erstattungsfähige Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Hedgefonds-Geschäft

Social Media

Social Media

Die Deutsche Bank stellt über Twitter, LinkedInInstagram, YouTube und Facebook aktuelle Informationen bereit.  Lesen Sie unsere Tweets, betrachten Sie aktuelle Videos oder benutzen Sie Ihren persönlich bevorzugten Kanal.

Auszeichnungen

Auszeichnungen für die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank wurde international mit einer Vielzahl von herausragenden Auszeichnungen anerkannt.