12. April 2016

Deutsche Bank legt Pläne zum Stellenausbau in North Carolina vorerst auf Eis

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute angekündigt, ihre Pläne zur Schaffung von 250 neuen Arbeitsplätzen an ihrem Standort in Cary im US-Bundesstaat North Carolina vorerst auf Eis zu legen.

Grund hierfür ist eine seit dem 23. März in North Carolina geltende Rechtsvorschrift des Bundesstaats. In Folge dieser Vorschrift werden in manchen Städten bestehende Schutzmaßnahmen zugunsten der Rechte homo-, bi- und transsexueller Personen außer Kraft gesetzt. Zudem hindert sie Kommunen daran, solche Schutzmaßnahmen künftig zu beschließen.

John Cryan, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank, sagte: „Wir nehmen unsere Verpflichtung zur Schaffung einer toleranten und integrativen Arbeitsumgebung sehr ernst. Wir sind stolz auf unseren Standort in North Carolina und auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Cary. Wir bedauern es daher sehr, dass wir North Carolina aufgrund dieser neuen Rechtsvorschrift vorläufig bei unseren Plänen zum Stellenausbau in den USA ausklammern müssen. Wir hoffen, diese Pläne kurzfristig wieder aufnehmen zu können.“

Die Deutsche Bank beschäftigt gegenwärtig rund 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Entwicklungszentrum für Softwareanwendungen in Cary. Die Bank will diese Präsenz aufrechterhalten.

Am 22. September 2015 hatte die Deutsche Bank ihre Pläne bestätigt, bis 2017 in Cary 250 neue Stellen zu schaffen.

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