10. Juni 2020

Deutsche Bank formt neue internationale Privatkundenbank

Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) führt ihr Geschäft mit Vermögenskunden und das internationale Geschäft mit Privat- und Firmenkunden zusammen – in ihrer neuen Internationalen Privatkundenbank.

Die Internationale Privatkundenbank umfasst das Geschäft der Bank mit vermögenden Kunden weltweit sowie mit kleinen und mittelgroßen Unternehmen und Privatkunden in Italien, Spanien, Belgien und Indien. Die neue Einheit bedient insgesamt 3,4 Millionen Kunden, verwaltet Vermögen in Höhe von 250 Milliarden Euro und erwirtschaftet Erträge von rund drei Milliarden Euro pro Jahr.

Die Leitung der Internationalen Privatkundenbank sowie der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) übernimmt Claudio de Sanctis, zuletzt Leiter des Wealth Managements.

„Dies ist der nächste Schritt in der Transformation der Privatkundenbank, die wir im Juli 2019 angekündigt haben“, sagt Karl von Rohr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank und Leiter der Privatkundenbank. „Ich freue mich sehr, dass Claudio de Sanctis die Verantwortung für diesen neuen Pfeiler in unserer Wachstumsstrategie übernimmt. Er hat seit seinem Start bei der Deutschen Bank im Dezember 2018 erfolgreiche Arbeit geleistet, und er hat die nötige Kompetenz und Energie, um dieses für uns strategisch wichtige Geschäft zu leiten.

„Wir schaffen mit der Internationalen Privatkundenbank eine globale Einheit, die Unternehmer und ihre Familien ebenso im Blick hat wie kleinere und mittelgroße Unternehmen und auch im Privatkundengeschäft in wichtigen Märkten der Eurozone stark vertreten ist“, sagt Claudio de Sanctis. „Wir sind uns sicher: Wenn wir unser international ausgerichtetes Geschäft für Privatkunden zusammenführen, können wir Marktanteile hinzugewinnen, nicht nur in einzelnen Ländern, sondern auch grenzüberschreitend. So können wir unseren Private-Banking-Kunden leichter Produkte, Dienstleistungen und Expertise aus dem Wealth Management anbieten. Und mit vereinten Kräften können wir die digitalen Angebote für alle Kunden der Internationalen Privatkundenbank weiter verbessern.“

Ashok Aram, bisher verantwortlich für die Region EMEA und das internationale Geschäft mit Privat- und Firmenkunden, hat sich aus persönlichen Gründen entschieden, die Bank zu verlassen. Aram kam 1995 zur Deutschen Bank und hatte seitdem verschiedene Führungspositionen in Tokio, Singapur, Frankfurt, New York, London und Dubai inne.

„Ashok Aram hat viel dazu beigetragen, unser Geschäft in verschiedenen Bereichen des Konzerns auszubauen und auch das internationale Geschäft mit Privat- und Firmenkunden erfolgreich neu aufgestellt” sagt von Rohr. „Er ist eine wichtige Führungspersönlichkeit und ein exzellenter Kundenmann. Ich danke ihm für seine Leistungen, seine Loyalität und seinen Einsatz für unser Haus. Wir bedauern, dass er die Bank verlässt, und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute.”

Künftig bilden die Privatkundenbank Deutschland, deren Ausrichtung und Kundenspektrum unverändert bleiben, und die Internationale Privatkundenbank gemeinsam die Privatkundenbank, einen der vier Kerngeschäftsbereiche des Konzerns.