• Klimaschutz

Unser Ansatz zum Klimaschutz

Nachhaltigkeit deckt ein breites Spektrum von Umwelt- und Sozialaspekten ab, wobei der Klimawandel eine der entscheidenden Herausforderungen unserer Zeit darstellt. Als führendes globales Finanzinstitut erkennen wir die Rolle an, die wir bei der Gestaltung einer globalen Transformation zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaft spielen.

Mit der Unterzeichnung des Paris Pledge for Action im Jahr 2015 haben wir uns verpflichtet, zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens beizutragen. Im Juni 2020 haben wir dieses Engagement durch die Unterzeichnung der Klimaschutz-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors verstärkt.
Seit April 2021 ist die Deutsche Bank zudem Gründungsmitglied der Net Zero Banking Alliance (NZBA), die von der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen als Teil der Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ) ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen der Initiative verpflichten wir uns, die Treibhausgasemissionen aus unserem Geschäftsbetrieb und aus unseren Portfolios bis spätestens 2050 auf netto Null zu senken.

Im März 2022 veröffentlichten wir erstmals Details zum CO2-Fußabdruck unserer Unternehmenskredite. Bis Ende 2022 wird die Bank umfassend über die finanzierten Emissionen berichten und für besonders kohlenstoffintensive Branchen Netto-Null-Ziele für 2050 veröffentlichen.

Klimarisiken

Die Steuerung von Klimarisiken spielt eine Schlüsselrolle in unserem Umgang mit dem Klimawandel. Zu diesem Zweck haben wir konzernweite Rahmenwerke und Prozesse eingeführt. Sie umfassen die Identifikation, Messung und -überwachung von Klimarisiken, Szenario-Analysen und Stresstests, sowie Kriterien für die Risikobereitschaft.

Kohlenstoffintensive Branchen

Wir haben unsere Kreditrisikobereitschaft für die CO2-intensivsten Branchen signifikant reduziert. Unser Rahmenwerk für Umwelt- und Sozialrisiken setzt einen engen Rahmen für unser Engagement im Öl-, Gas- und Kohlesektor.

Zeige Inhalt von Kohleabbau

Seit 2016 finanzieren wir weder neue Kohleminen noch den Ausbau bestehender Kohleminen, unabhängig von ihrem Standort. Das schließt auch die zugehörige Infrastruktur mit ein. Im Jahr 2020 haben wir uns verpflichtet, unser gesamtes Engagement im Bereich des Kohleabbaus schrittweise, spätestens aber bis 2025, zu beenden. Das umfasst sowohl Finanzierungen als auch Kapitalmarkttransaktionen.

Zeige Inhalt von Kohleverstromung

Seit 2016 finanzieren wir keine neuen Kohlekraftwerke mehr und auch nicht den Ausbau bestehender Kohlekraftwerke, unabhängig von ihrem Standort. Im Bereich Kohleverstromung haben wir Ende Juli 2020 neue Vorgaben für Geschäfte mit Energieunternehmen eingeführt. Unsere Richtlinie für fossile Brennstoffe gilt für Unternehmen, die gemessen an der vorhandenen Energieerzeugungskapazität oder der tatsächlichen Energieerzeugung zu mehr als 50 Prozent von Kohle abhängig sind.

Diesen Unternehmen werden wir nur noch dann Finanzdienstleistungen anbieten, wenn glaubwürdige Diversifizierungspläne vorliegen. Bis Ende 2020 werden wir unsere Kundenbeziehungen in Europa und den USA entsprechend prüfen. In Asien und ausgewählten anderen Ländern wird die Prüfung 2022 starten. Durch diesen mehrstufigen Ansatz geben wir bestimmten Regionen die nötige Zeit, um die Klimatransformation vorzubereiten.

Zeige Inhalt von Öl- und Gasbranche

Seit Juli 2020 finanzieren wir nicht länger:

  • Fracking zur Öl- und Gasgewinnung in Ländern mit extremer Wasserknappheit
  • neue Öl- und Gasprojekte in der Arktis
  • neue Ölsandprojekte – von Exploration, Produktion und Transport bis zur Verarbeitung
  • Zusätzlich überprüfen wir unser gesamtes bestehendes Engagement in der Öl- und Gasbranche bis Ende 2020 weltweit systematisch, um Obergrenzen für das Gesamtengagement in den kommenden Jahren festzusetzen.