Research 13. Mai 2020

Konzept #18: Die Welt danach

Mehr als eine Viertelmillion Menschen sind inzwischen am neuen Corona-Virus gestorben, viele Millionen wurden arbeitslos. Die Tragödie erscheint unermesslich, dennoch gilt es, sie möglichst objektiv zu vermessen. Genau das tun die Volkswirte der Deutschen Bank in der 18. Ausgabe von Konzept mit dem Titel „Life after COVID-19“ (die deutschsprachige Ausgabe folgt in Kürze).

Dafür blicken sie auch auf vergangene Pandemien und den anschließenden gesellschaftlichen Wandel zurück. Im Mittelpunkt stehen jedoch drängende Fragen: Wie viel werden die Staaten in ihre Gesundheitssysteme investieren müssen, um für künftige Pandemien besser vorbereitet zu sein? Wie teilt man die Mittel dafür auf? Münden die riesigen Finanzspritzen in einer Inflation oder müssen wir uns an Deflation gewöhnen? Und wer wird die Milliardenstimuli letztlich bezahlen?

Dilemma auf Dauer

Konzept #18 untersucht, welche harten Entscheidungen die Staats- und Regierungschefs zu treffen haben und was die Zentralbanken tun müssen, damit die Schulden langfristig tragbar bleiben. Das Dilemma all der Interventionen könnte sein, dass sie kreative Zerstörung verhindern.

Die Perspektive der Unternehmen

Wirtschaftslenker müssen sich jetzt vor allem fragen, ob und wie ihre Unternehmen die Pandemie überstehen – und wie sie sich für künftige Stürme besser wappnen können. Dabei beleuchtet Konzept die Branchen Transport, Luftfahrt und Lebensmittel besonders intensiv.

Dass wir uns digital mit anderen verbinden können, haben wir wohl noch nie so deutlich gespürt wie in den vergangenen Monaten. Während manche die Vorzüge des Homeoffice genießen, fällt anderen das Arbeiten zuhause schwer. Genauso kontrovers werden Apps diskutiert, die Infektionsketten leichter nachvollziehbar machen. Hier plädieren die Autoren dafür, das Abwägen von Kosten und Nutzen stärker in der Vordergrund zu rücken.

Die gute Nachricht

Schließlich thematisiert Deutsche Bank Research, wie sich Corona auf die zwei größten Probleme unserer Zeit auswirken könnte: die sozialen Ungleichheiten und den Klimawandel. Und sie kommen zu einem erfreulichen Schluss: Die Pandemie hilft gegen beides. Viele Länder und Unternehmen hätten die Umwelt bei ihren Wiederaufbaumaßnahmen ganz oben auf dem Zettel.

Hier gelangen Sie direkt zur neuen Ausgabe von Konzept.

Wie hilfreich war der Artikel?

Wählen Sie Sterne aus, um eine Bewertung abzugeben

Erfolgreich