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Die Pandemie hat sich unverhältnismäßig stark auf das Leben von jungen Menschen ausgewirkt. Auch in Deutschland sind die Auswirkungen deutlich spürbar: 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen geben an, dass ihre psychische Gesundheit unter der Pandemie gelitten hat. Mehr als 50 Prozent der jungen Menschen mit bestehenden psychischen Problemen hatten nur eingeschränkten Zugang zu Behandlung und Beratung. Die Jugend ist heute mehr denn je auf die Hilfe von außen angewiesen. Doch die oft unterfinanzierten Hilfsorganisationen arbeiten meist an der Belastungsgrenze und kommen vielerorts an ihr Limit.

Mit der Kampagne #NotAlone setzt sich die Deutsche Bank für bessere Zukunftsperspektiven dieser Kinder und Jugendlichen ein und unterstützt daher in mehr als 30 Ländern Partnerorganisationen, die den jungen Menschen mit Hilfsangeboten zur Seite stehen. Und auch Mitarbeiter*innen der Bank engagieren sich. Überall auf der Welt nehmen sie am #NotAlone Schritte-Wettbewerb teil und sammeln alleine oder im Team möglichst viele Schritte für den guten Zweck. Ihre Botschaft an die Jüngsten in unserer Gesellschaft: Ihr seid nicht allein.

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528 Millionen Schritte für die mentale Gesundheit von Kindern

Die Deutsche Bank leistet einen ganz konkreten Beitrag und spendet 150.000 Euro an die deutschlandweit tätige Kinderstiftung „die Arche“. Auch 4.800 Kollegen*innen haben sich eingebracht. Zusammen sammelten sie 528 Millionen Schritte in nur zwei Wochen. Damit übertrafen sie das gesteckte Ziel von 300 Millionen Schritten und erhöhten so die Spendensumme der Deutschen Bank um weitere 50.000 Euro. „Ich bin sehr stolz darauf, wie engagiert unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind, und ich freue mich besonders, dass wir in Deutschland die Kinderstiftung ‚Die Arche‘ unterstützen können, mit der wir bereits seit vielen Jahren zusammenarbeiten“, sagt Karl von Rohr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank. 

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Als zusätzlichen Anreiz lobte der Bereich Soziale Verantwortung für diejenige oder denjenigen mit den meisten Schritten und das Team mit dem besten Durchschnitt jeweils eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation ihrer oder seiner Wahl aus. Nach Prüfung stehen diese nun fest und wir freuen uns die Erstplatzierten in den jeweiligen Kategorien bekannt zu geben:

Carmen Herz aus Bonn belegte mit fantastischen mehr als 715.000 Schritten den ersten Platz unter den Läuferinnen. Wie man das schafft? „Anfang des Jahres habe ich beschlossen auszuprobieren, ob ich ein Jahr lang jeden Monat mindestens eine Million Schritte gehen kann. Ich habe jeden Tag in zwei bis fünf Etappen eingeteilt, die letzte Runde war oftmals spätabends zwischen 21 und 23 Uhr“, sagt sie, die bereits im vergangenen Herbst unter die Top-3 des Schritte-Wettbewerbs kam. „Ich habe mitgemacht, weil ich zum einen gewinnen wollte, um den von mir benannten Organisationen etwas Gutes zu tun. Zum anderen wollte ich meine Grenzen austesten und schauen, was da so geht.“ Ihre Spende in Höhe von 1.000 Euro geht an Sterneninsel e.V., ein ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst, und den Musikverein Harmonie Königsbach.

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Bei den Läufern kann Steffen Syré die meisten Extrameilen auf seinem Konto verbuchen: Mehr als 516.000 Schritte hat er gesammelt und unterstützt mit seiner Spende das Amguri-Projekt in Nordostindien, die Patenschule des Taunusgymnasiums in Königstein, das seine Tochter besucht. „Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeite ich von zuhause aus. Dadurch fiel der tägliche Gang zur und die Fahrt mit der S-Bahn weg, so dass ich mich dazu entschieden hatte, die eingesparte Zeit zu nutzen, um mich körperlich zu betätigen. Seitdem laufe ich im Schnitt zwei Stunden täglich“, so Steffen Syré. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis, habe meinen mentalen Ausgleich gehabt und die körperliche Fitness gefördert – und mit der #NotAlone-Initiative vor allem auch ein echtes Anliegen unterstützt. Als Vater zweier schulpflichtiger Kinder fiel mir das sehr leicht.“

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Regina Göllnitz und Stefanie Weber aus Berlin stecken hinter dem Team „#MoVe #Prozesse #Qualität #Wir müssen zu (z)weit gehen“, das mit einer durchschnittlichen Schrittezahl von über 270.000 den ersten Platz belegte.

„Es ist eine wirklich großartige und großzügige Aktion der Bank! Für uns war es daher keine Frage, wieder für den guten Zweck anzutreten. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind schon für Erwachsene nicht leicht zu bewältigen. Umso wichtiger finden wir es daher, jetzt an die Jüngeren und Jüngsten zu denken, für die es noch schwieriger ist, sich selbst Hilfe zu holen“, erklären die Kolleginnen vom Mobilen Vertrieb. „Mit der 1.000-Euro-Spende der Bank möchten wir gerne die Rolli-Kids der Sportgemeinschaft Handicap Berlin e.V. unterstützen.

Ein Kollege hatte dieses tolle Projekt kürzlich in unserem monatlichen Jour fixe vorgestellt – das war für uns im Nachhinein wie ein Zeichen. Denn noch am gleichen Tag haben wir dann die unerwartete Nachricht erhalten, dass wir es auf den ersten Platz geschafft haben.“

ReginaGoellnitz StefanieWeber

Unser positiver Beitrag

Mit der Spende der Bank in Höhe von 150.000 Euro kann die Arche 2.000 Kinder und Jugendliche, die besonders durch die pandemiebedingten Einschränkungen benachteiligt sind, an ihren bundesweiten Standorten unterstützen. Die Arche hält engen Kontakt zu den Kindern, ermöglicht ein vielfältiges Freizeitangebot sowie den Zugang zu Online-Lernhilfen und leistet Hilfe in der Schule und beim Lernen. An zehn Standorten der Arche soll jeweils auch eine dringend benötigte Halbtagsstelle im pädagogischen Bereich geschaffen werden. Zusätzlich haben die Mitarbeiter*innen der Bank auf einer Spendenplattform noch mehr Geld gesammelt. Jede Spende kommt der mentalen Gesundheit der Kinder zugute. Für 20 Euro kann ein Kind an einem ganztägigen Ausflug ins Schwimmbad teilnehmen. Mit einer Spende von 50 Euro ermöglicht die Arche ein Elternfrühstück mit pädagogischen Elementen und persönlichem Austausch. Die Spendenbereitschaft war groß: In kürzester Zeit sind auf der Spendenplattform zusätzliche 6.000 Euro zusammengekommen.

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„Die Schäden, die die Pandemie angerichtet hat, werden uns noch sehr lange beschäftigen. Die Folgen des langen Lockdowns sind bei vielen Kindern deutlich sichtbar. Ihnen ist die Alltagsstruktur verloren gegangen, viele fühlen sich einsam und alleingelassen, haben Verhaltensauffälligkeiten entwickelt und leiden unter Ängsten. Das alles zeugt von großer Verunsicherung. Umso mehr freuen wir uns, als ‚Arche‘ Teil der #NotAlone-Kampagne zu sein und durch die Unterstützung der Deutschen Bank die Aufgabe angehen zu können, mit den Kindern die entstandenen Schuldefizite und Traumata aufzuarbeiten“, sagt Bernd Siggelkow, Gründer und Vorstand der Arche Kinderstiftung.

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