Nachricht 13. August 2021

"Fridays for Future"-Streik am 13.08.2021: Stellungnahme der Deutschen Bank

Jörg Eigendorf, Leiter Nachhaltigkeit und Konzernsprecher: 

"Wir verstehen, dass die Menschen auf die Straße gehen, denn es geht um unser aller Zukunft.

Selbstverständlich sehen auch wir, die Deutsche Bank, uns hier in der Pflicht. Es ist unsere Aufgabe als globale Bank, den Umbau zu einer klimafreundlichen Wirtschaft mit zu finanzieren. Wir begleiten unsere Unternehmenskunden, private Haushalte und Investoren bei ihrer Transformation zu weniger Emissionen und nachhaltigerem Wirtschaften. Dafür haben wir uns ehrgeizige Ziele gesetzt und sind auf einem guten Weg, diese zu erreichen. So können wir einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaschutz leisten.

Dazu zählt auch, dass wir uns schrittweise aus der Finanzierung fossiler Brennstoffe zurückziehen, sofern solche Projekte nicht dazu beitragen, die CO2-Emissionen im großen Umfang zu reduzieren. Der Anteil der Kohlefinanzierung liegt bereits heute bei weniger als 0,1 Prozent unseres Kreditportfolios. Unser Engagement in CO2-intensiven Branchen haben wir in den vergangenen fünf Jahren um rund 20 Prozent verringert.

Wir alle müssen jetzt entschieden und grundsätzlich handeln, das gilt selbstverständlich auch für die Banken."

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