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30. April 2026
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Künstliche Intelligenz für ein Unternehmen und seine Kunden nutzbar zu machen, dazu braucht man nicht nur die Technik. Voraussetzung dafür ist auch ein neues Denken, eine neue Herangehensweise dazu, wie Arbeit erledigt, wie Wert geschaffen wird und ein Unternehmen erfolgreich durch Transformationen geführt wird. Dies war ein zentrales Thema auf dem KI-Gipfel 2026 der Deutschen Bank, an dem mehr als 6.000 Mitarbeitende teilnahmen.
Mehr als 60 Fachleute aus der Bank sowie aus anderen Unternehmen und der Wissenschaft gaben in ihren Redebeiträgen Einblicke und Impulse, wie künstliche Intelligenz Unternehmen verändert und was es braucht, um sie profitabel und verantwortungsvoll zu nutzen.
Von der Ambition zum realen Nutzen
Kareem Ayoub aus dem „AI Technical Strategy“-Team bei DeepMind betonte, dass es ein strategisches Risiko sei, wenn Unternehmen KI zu zögerlich einführten und nutzten. Gerade in Anbetracht der sinkenden Kosten für KI komme es jetzt umso mehr auf gute Ideen und deren Umsetzung an.
Er forderte Führungskräfte auf, ganz neu zu denken, anstatt nur bestehende Prozesse zu optimieren. Sein Rat: Daten und Infrastruktur vorbereiten, sich auf Ergebnisse konzentrieren und Governance von Anfang an integrieren.
Technologievorstand Bernd Leukert stimmte zu: Die größte Herausforderung sei kultureller Natur. Die Technologie stehe bereit, doch der Erfolg hänge von neuem Denken ab und der Bereitschaft, Prozesse neu zu erfinden.
Leukert betonte, dass die Deutsche Bank mit ihrer Google-Partnerschaft und einer einheitlichen KI-Plattform über eine starke Grundlage für das sichere Skalieren von KI verfügt. Für die Bank seien Regeln dabei kein Hindernis, sondern ein strategischer Wegbereiter für sicheren, verantwortungsvollen KI-Einsatz.
Warum Kultur wichtiger ist als Code
Mehrere Vortragende betonten, dass die KI-Transformation vor allem eine kulturelle Herausforderung ist. Um KI zu skalieren, müssen Organisationen nicht nur experimentieren und Pilotprojekte durchführen: Sie müssen KI in ihre Geschäftsmodelle integrieren.
Alle können KI
Die Diskussion machte deutlich: Beim Aufbau von Kompetenzen geht es nicht darum, alle Mitarbeitenden zu technischen Spezialisten zu machen.
Vielmehr sollen alle verstehen, wo KI Wert schafft und wie sie verantwortungsvoll eingesetzt wird. Zudem müssen Mitarbeitende verinnerlichen, KI-generierte Ergebnisse kritisch zu bewerten.
Die Deutsche Bank bietet aus diesen Gründen ihrer Belegschaft zahlreiche Schulungen an. Seien es Kurse für Einsteiger oder Fortgeschrittene: Es geht darum, Vertrauen und Fachwissen im Umgang mit KI aufzubauen.
Ein kurzes Video gibt einen Einblick vom KI-Gipfel 2026 der Deutschen Bank.
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