Aufbauend auf unserer Position als führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft haben wir unser Geschäftsmodell grundlegend umgebaut. Wir sind in den Bereichen tätig, in denen unsere Kunden uns tatsächlich brauchen und in denen wir wettbewerbsfähig sind. So wollen wir Komplexität verringern und profitabler werden, die Rendite für unsere Aktionäre verbessern und nachhaltiges Wachstum erzielen.

„Unsere neue Strategie greift. Bei unserer Transformation kommen wir schneller voran als erwartet. Die Stabilisierung der Erträge im zweiten Halbjahr 2019 und unsere konsequente Kostendisziplin führten zu einem besseren operativen Ergebnis als 2018. Das Kundengeschäft entwickelt sich quer durch die Bank positiv.”

Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender
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Aktuelle Nachrichten zur Transformation der Deutschen Bank:

  • G-SIB

    Finanzstabilitätsrat senkt Anforderung für den G-SIB-Kapitalpuffer der Deutschen Bank

    22.November 2019

  • Global Prime

    Übertragung des Geschäfts mit Hedgefonds und des elektronischen Aktienhandels der Deutschen Bank an BNP Paribas genehmigt

    14. November 2019

  • Transformation and Human Ressources

    Fabrizio Campelli übernimmt neues Vorstandsressort für Transformation und Personal

    1. November 2019

  • on track

    Deutsche Bank kommt beim Umbau planmäßig voran

    30. Januar 2020

  • Sewing-message

    Jahresergebnis: „Ich blicke sehr zuversichtlich auf 2020 – und darüber hinaus“ – Nachricht von Christian Sewing an die Mitarbeiter

    30. Januar 2020

  • Deutsche Bank Headquarters

    Stellungnahme zu den Medienberichten über einen Stellenabbau in Deutschland

    9. Oktober 2019

Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seite von Investor Relations

Unsere Mission

Deutsche Bank ist und bleibt …

  • … eine führende europäische Unternehmensbank in Europas größter Volkswirtschaft
  • … ein starker Anbieter im Investmentbanking, im Privatkundengeschäft, dem Geschäft mit vermögenden Kunden und dem Asset Management
  • … klar auf die Stärken der deutschen Wirtschaft in den Bereichen Handel und Investitionen ausgerichtet
  • … fokussiert auf die Bedürfnisse unserer Firmenkunden, institutionellen Kunden und Privatkunden
  • … der Risiko-Manager und zuverlässige Berater unserer Kunden

Fünf Handlungsfelder stehen im Mittelpunkt unserer Strategie…

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…und wir haben einen klaren Plan für jeden unserer Geschäftsbereiche.

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Unsere Transformation liegt voll im Plan

Rückzug aus klar definierten Geschäften

Wir haben den Ausstieg aus nichtstrategischen Geschäftsfeldern und die Abwicklung von Vermögenswerten eingeleitet und zum Teil bereits abgeschlossen:

  • Positionen aus dem Aktienhandel wurden abgebaut, die Abschaltung von entsprechenden Systemen wurde eingeleitet
  • Der Verkauf von Aktienderivate-Portfolios hat begonnen
  • Das Geschäft mit Hedgefonds und der elektronische Aktienhandel werden an BNP Paribas übertragen
  • Der Bestand an festverzinslichen Wertpapieren und anderen Vermögenswerten wird reduziert

Unsere Abbaueinheit (Capital Release Unit, CRU) nimmt eine Schlüsselfunktion beim Ausstieg aus nichtstrategischen Geschäftsbereichen und dem Abbau von Vermögenswerten ein. Zum Jahresende 2019 haben wir dabei bereits große Fortschritte erzielt:

  • Seit Jahresbeginn haben wir die risikogewichteten Aktiva (RWA) um 26 Milliarden Euro auf nur noch 46 Milliarden Euro reduziert. Damit haben wir unser Ziel eines Bestands von 52 Milliarden Euro zum Jahresende deutlich übertroffen.
  • Die Gesamtverschuldung hat sich im Jahresverlauf 2019 um 154 Milliarden Euro auf 127 Milliarden Euro reduziert. Unser Ziel von 140 Milliarden Euro zum Jahresende haben wir damit noch unterboten.

Zwischenbilanz:

Bei den geplanten Verkäufen und beim RWA-Abbau kommen wir schneller voran als geplant.
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Neuaufstellung in vier kundenorientierte Geschäftsbereiche

Wir haben vier Geschäftsbereiche geschaffen, die sich klar an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten: eine Unternehmensbank, eine Investmentbank, eine Privatkundenbank und das Asset Management. In allen Bereichen haben wir neue Führungsteams etabliert.

Unsere Ergebnisse 2019 zeigen, dass unsere Kerngeschäfte stabil sind und sich positiv entwickeln:

  • In der Kernbank sind die Erträge im Jahr 2019 ohne Sondereffekte leicht gesteigen.
  • Gerade zum Jahresende zeigte unser Geschäft eine positive Dynamik. Im vierten Quartal 2019 beliefen sich die Erträge der Kernbank auf 5,5 Milliarden Euro, ein Anstieg von 5% gegenüber dem Vorjahresquartal. Bereinigt um Sondereffekte stiegen die Erträge um 8%.
  • Das Kreditvolumen in der Kernbank ist im Vorjahresvergleich um mehr als sieben Prozent gestiegen.
  • Das Asset Management verzeichnete in jedem Quartal 2019 Nettomittelzuflüsse, die sich auf insgesamt 25 Milliarden Euro summieren.

Zwischenbilanz:

Trotz Unsicherheit rund um die Strategieverkündung hat die Kernbank 2019 ihre Erträge und ihr operatives Ergebnis verbessert.[1]

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Kostenabbau

Wir haben unser Ziel erreicht, die bereinigten Kosten 2019 auf 21,5 Milliarden Euro zu senken[2]. Im ersten Quartal 2018 lagen unsere laufenden Kosten – aufs Jahr hochgerechnet – noch rund zwei Milliarden Euro höher.

Damit haben wir das achte Quartal in Folge die Kosten gesenkt[3]. Dazu trägt auch die geringere Mitarbeiterzahl bei, die erstmals seit der Übernahme der Postbank auf weniger als 90.000 gesunken ist.

Zwischenbilanz:

Seit acht Quartalen sinken die Kosten kontinuierlich. Das Kostenziel für 2019 haben wir erreicht.
Adjusted costs

Investitionen in Technologie und Wachstum

Wir sind fest entschlossen, in unsere Technologie zu investieren und werden bis 2022 rund 13 Milliarden Euro hierfür ausgeben. Damit unterstützen wir unsere Cloud-Strategie und stärken unsere bestehende IT-Infrastruktur und Plattformen, die für unsere tägliche Arbeit entscheidend sind. Darüber hinaus werden wir das Angebot für unsere Kunden verbessern, indem wir für sie innovative Produkte und Dienstleistungen entwickeln.

Gleichzeitig wird es in Zukunft noch wichtiger sein, starke Kontrollsysteme zu haben. Deshalb sehen wir hier bis 2022 rund 4 Milliarden Euro an Ausgaben vor.

Zwischenbilanz:

Wir haben eine neue IT-Strategie verkündet und setzen diese mit einem neuen Führungsteam um.

Umsichtige Kapitalsteuerung

Wir bauen unsere Strategie auf einer starken Bilanz auf. Während der gesamten Transformation ist eine harte Kernkapitalquote (CET1) von mindestens 12,5 Prozent unser Ziel. Zudem streben wir bis zum Jahr 2022 eine verbesserte Verschuldungsquote von etwa 5 Prozent an.

Zwischenbilanz:

Zum Jahresende 2019 verbesserte sich unsere harte Kernkapitalquote (CET1) auf 13,6 Prozent – klar über unserem Minimalziel und den regulatorischen Vorgaben
Kapitalsteuerung

Wir sind auf einem guten Weg, unsere Ziele zu erreichen

Kennzahl Ziel 2022 Ziel 2019 Fortschritte Ende 2019
Rendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE)[6] 8%
Harte Kernkapitalquote (CET1) mind. 12,5% >13% 13,6%
Bereinigte Kosten[7] 17 Mrd. € 21,5 Mrd. € 21,5 Mrd. €,
Seit Q1 2018 wurden die bereinigten Kosten auf Jahresbasis um rund 2 Mrd. € reduziert
Verschuldungsquote (vollständige Umsetzung) ~5% ~4% 4,2%
Risikogewichtete Aktiva (RWA) in der Abbaueinheit (CRU) 34 Mrd. € 52 Mrd. € Um 26 Mrd. € auf 46 Mrd. € reduziert
[1] ohne Sondereffekte bei den Erträgen, Transformationskosten, Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert sowie Restrukturierungskosten und Abfindungen
[2] Ohne Transformationskosten und ohne Aufwendungen im vierten Quartal im Zusammenhang mit dem Transfer der Hedgefonds-Plattform (Global Prime Finance) an BNP Paribas, erstattungsfähig ab Dezember 2019.
[3] Ohne Transformationskosten und Bankenabgaben.
[4] Währungsbereinigt und ohne Transformationskosten
[5] Bereinigt um Effekte aus der Übertragung des Geschäfts mit Hedgefonds zu BNP Paribas
[6] nach Steuern
[7] Um Transformationskosten und Effekte aus der Übertragung des Geschäfts mit Hedgefonds zu BNP Paribas bereinigt
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