Deutsche Bank erzielt im ersten Quartal Rekordergebnis von 2,2 Mrd. Euro nach Steuern
Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal 2026 ein Vorsteuerergebnis von 3,0 Mrd. Euro erzielt, ein Anstieg von 7% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Nachsteuergewinn stieg im Jahresvergleich um 8% auf einen Rekordwert von 2,2 Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) legte im Vergleichszeitraum um 7% zu, auf 1,06 Euro.
Der Rekordgewinn in diesem Quartal ist ein sehr guter Start in die nächste Phase unserer Strategie. Wir wachsen in den Bereichen, auf die wir uns konzentrieren wollen, und haben Investitionen aus operativen Effizienzgewinnen finanziert. Gleichzeitig haben wir unsere starke Kapitalbasis bewahrt und bekräftigt, dass wir die Ausschüttungen an unsere Aktionäre weiter steigern wollen. Wir verfügen über die notwendige Bilanzstärke, die Fähigkeiten und die strategische Ausrichtung, um unsere Kunden weltweit auch in einem dynamischen Umfeld zu begleiten. Unsere drei strategischen Hebel – fokussiertes Wachstum, ein skalierbares Betriebsmodell und strikte Kapitaldisziplin – bilden die Grundlage, langfristig Mehrwert für unsere Aktionäre zu schaffen. All das unterstreicht unseren Anspruch, der europäische Champion im Bankgeschäft zu werden. Vorstandsvorsitzender Christian Sewing
Zentrale Kennzahlen auf dem Weg zu den Zielen der Bank weiter gestärkt
Die Nachsteuerrendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE)1 stieg auf 12,7%, verglichen mit 11,9% im Vorjahresquartal
Die Aufwand-Ertrag-Relation betrug 58,9%, gegenüber 61,2% im ersten Quartal 2025
RoTE1 nach Steuern lag in allen vier Geschäftsbereichen nahe oder über 13%
Starke Kundenaktivität im Quartal
Erträge von 8,7 Mrd. Euro spiegeln fokussiertes Wachstum wider
Verwaltetes Vermögen stieg auf 1,8 Bio. Euro, inklusive Nettomittelzuflüssen von 22 Mrd. Euro
Kosten spiegeln disziplinierte Umsetzung der Strategie wider
Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken gegenüber dem ersten Quartal 2025 um 2% auf 5,1 Mrd. Euro, bei gleichzeitigem Geschäftswachstum und zusätzlichen Investitionen, die hauptsächlich aus operativen Effizienzmaßnahmen finanziert wurden
Kosteneffekte durch Geschäftswachstum, zusätzliche Investitionen und Inflation summieren sich auf 0,2 Mrd. Euro
Operative Effizienzsteigerungen im Volumen von 0,1 Mrd. Euro
Qualität des Kreditportfolios bleibt insgesamt robust und innerhalb der Erwartungen
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag bei 519 Mio. Euro und damit bei 43 Basispunkten des durchschnittlichen Kreditvolumens
Die Risikovorsorge beinhaltet einen sogenannten Overlay, der das unsichere makroökonomische Umfeld widerspiegelt
Private Credit: keine Verluste, gut diversifiziertes Portfolio und hohe Standards bei der Kreditvergabe
Kapitalstärke ermöglicht Geschäftswachstum sowie höhere Ausschüttungen an Aktionäre
Die harte Kernkapitalquote der Bank lag bei 13,8% und damit innerhalb der operativen Zielspanne von 13,5% bis 14,0%
Starke organische Kapitalbildung unterstützt das operative Geschäftswachstum und höhere Kapitalabzüge für Ausschüttungen an die Aktionäre, entsprechend einer Ausschüttungsquote von 60%
Angekündigter Aktienrückkauf im Volumen von 1 Mrd. Euro in der Umsetzung
Konzernergebnisse im Überblick
in Mio € (sofern nicht anders angegeben)
1. Quartal 2026
1. Quartal 2025
Veränderung
Erträge2
8.671
8.524
2%
Risikovorsorge im Kreditgeschäft
519
471
10%
Zinsunabhängige Aufwendungen3
5.111
5.216
-2%
Ergebnis vor Steuern
3.041
2.837
7%
Gewinn/Verlust (–) nach Steuern
2.174
2.012
8%
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)
12,7%
11,9%
0,8Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
11,4%
10,6%
0,8Ppkt
Aufwand-Ertrag-Relation
58,9%
61,2%
-2,2Ppkt
Harte Kernkapitalquote4
13,8%
13,8%
-0,0Ppkt
Finanzvorstand Raja Akram sagt: „Wir haben im ersten Quartal mit einer Nachsteuerrendite von 12,7% und einer Aufwand-Ertrag-Relation von unter 59% starke Ergebnisse erreicht – getragen von einem guten Ertragsmix und robustem Wachstum. Das gesamte verwaltete Vermögen in der Privatkundenbank und im Asset Management erhöhte sich auf 1,8 Billionen Euro und beinhaltete Nettozuflüsse in Höhe von 22 Milliarden Euro. Unsere Investmentbank war in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld eine gefragte Beraterin für ihre Kunden, während sich die Kreditvergabe im Geschäft mit Unternehmenskunden beschleunigte. Dies verschafft uns eine solide Ausgangsbasis, um unsere Finanzziele und strategischen Prioritäten zu erreichen. Wir bauen unsere Wachstumsdynamik in Geschäftsfeldern mit hoher Wertschöpfung durch gezielte Investitionen und eine bewusste Kapitalsteuerung weiter aus. Und wir schaffen konzernweit zusätzliche Flexibilität bei den Kosten durch Künstliche Intelligenz und die Neugestaltung von Prozessen.“
Ausbau der Globalen Hausbank schreitet im Quartal voran
Fokussiertes Wachstum
Die Konzernerträge stiegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2%, wechselkursbereinigt2 um 6%
Verwaltetes Vermögen von 1,8 Bio. Euro, ein Wachstum von 146 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal – mit Nettomittelzuflüssen im ersten Quartal von 22 Mrd. Euro in der Privatkundenbank und der Vermögensverwaltung
Privatkundenbank: Ertragswachstum von 5% im Vorjahresvergleich und Anstieg des Kundenvermögens von 30 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorquartal
Vermögensverwaltung: Ertragswachstum von 10% im Vorjahresvergleich und Nettomittelzuflüsse von 11 Mrd. Euro im ersten Quartal
Unternehmensbank: Wachstum im Kreditgeschäft von 7 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal
Investmentbank: Im Bereich festverzinsliche Wertpapiere und Währungen (FIC) erhöhten sich die Erträge im Finanzierungsgeschäft um 7% im Vergleich zu einem sehr starken Vorjahresquartal
Strikte Kapitaldisziplin
Die harte Kernkapitalquote4 der Bank lag mit 13,8% innerhalb der operativen Zielspanne; höhere risikogewichtete Aktiva infolge des Geschäftswachstums sowie gestiegene Kapitalabzüge für Ausschüttungen an die Aktionäre vor dem Hintergrund der ab 2026 angehobenen Ausschüttungsquote von 60%
Positive Wertschöpfung für Aktionäre (Shareholder Value Add, SVA), getragen von starken Ergebnissen und einer disziplinierten Kapitalallokation
Portfolio-Maßnahmen beinhalten die weitere Reduzierung von weniger rentablen Hypothekenkrediten sowie eine Umverteilung von Ressourcen ins Wealth Management und innerhalb des Kreditgeschäfts mit Unternehmen (Corporate Lending)
Skalierbares Betriebsmodell
Die zinsunabhängigen Aufwendungen des Konzerns sanken um 2%, bereinigt um Wechselkurseffekte3 stiegen sie um 2%
Zusätzliche Investitionen, unter anderem für rund 80 neu eingestellte Kundenbetreuer im Wealth Management sowie Neueinstellungen im Bereich Investment Banking & Capital Markets und für den Ausbau des Angebots der Unternehmensbank; diese wurden weitgehend kompensiert durch operative Effizienzgewinne aus Personalmaßnahmen und der Umsetzung des Zielbetriebsmodells
Privatkundenbank: Bereits rund 75% der für 2026 geplanten Filialschließungen abgeschlossen
Vermögensverwaltung: weiter gestärkter Fokus auf Verwaltung von Vermögen durch den Erwerb von 40% an Nippon Life India Alternative Investment Fund durch die DWS
Unternehmensbank/Investmentbank: Beschleunigung des Kreditgenehmigungsprozesses für Unternehmen durch künstliche Intelligenz
Investmentbank: Einführung einer automatisierten, skalierbaren Kundenlösung im Währungsgeschäft durch die „HausFX“-Partnerschaft mit BlackRock
Privatkundenbank: Vorsteuergewinn steigt um 39% auf Rekordwert für ein Quartal
in Mio € (sofern nicht anders angegeben)
1. Quartal 2026
1. Quartal 2025
Veränderung
Erträge
2.567
2.439
5%
Risikovorsorge im Kreditgeschäft
179
219
-18%
Zinsunabhängige Aufwendungen
1.708
1.731
-1%
Ergebnis vor Steuern
681
489
39%
Aufwand-Ertrag-Relation
66.5%
71.0%
-4,4Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)
12,8%
8,3%
4,5Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
12,2%
8,3%
3,9Ppkt
Verwaltetes Vermögen (in Mrd. €)
694
632
10%
Nettomittelzu-/-abflüsse (in Mrd. €)
11
6
95%
Rekorderträge im Quartal aufgrund des gestiegenen Zinsüberschusses infolge des starken Einlagenwachstums
Verbesserter RoTE1 von 12,8% und Aufwand-Ertrag-Relation von 67% spiegeln disziplinierte Umsetzung der Transformationsstrategie wider
Kundenvermögen stieg im Vergleich zum Vorquartal um 30 Mrd. Euro auf 821 Mrd. Euro, unter anderem durch Nettomittelzuflüsse von 11 Mrd. Euro. Letztere enthielten 10 Mrd. Euro bei Anlageprodukten, was die Fortschritte mit Blick auf die Strategie widerspiegelt, die Verwaltung von Vermögen zu stärken (Asset Gathering)
Zinsunabhängige Aufwendungen um 1% gesunken, was die anhaltende Kostendisziplin und weitere gezielte Neuinvestitionen widerspiegelt
Niedrigere Risikovorsorge im Kreditgeschäft spiegelt verbesserte Portfolioqualität wider
Vermögensverwaltung: Gewinnwachstum von 37% und höheres verwaltetes Vermögen
in Mio € (sofern nicht anders angegeben)
1. Quartal 2026
1. Quartal 2025
Veränderung
Erträge
802
730
10%
Risikovorsorge im Kreditgeschäft
0
0
n.a.
Zinsunabhängige Aufwendungen
445
467
-5%
Ergebnis vor Steuern
279
204
37%
Aufwand-Ertrag-Relation
55.5%
64.0%
-8.5Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)
49,6%
22,2%
27,4Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
18,0%
10,0%
7,9Ppkt
Verwaltetes Vermögen (in Mrd. €)
1.093
1.010
8%
Nettomittelzu-/-abflüsse (in Mrd. €)
11
20
-45%
Verbesserung der Profitabilität und wichtiger Kennzahlen im Jahresvergleich durch Ertragswachstum von 10% und durch um 5% gesunkene zinsunabhängige Aufwendungen
Ertragswachstum spiegelt gestiegene Verwaltungsgebühren infolge des höheren durchschnittlichen verwalteten Vermögens sowie deutlich gestiegene erfolgsabhängige und transaktionsbezogene Gebühren aus einem Infrastrukturfonds wider
Zinsunabhängige Aufwendungen aufgrund der anhaltenden Kostendisziplin und der geringeren variablen Vergütung gesunken
Verwaltetes Vermögen ist im Jahresvergleich um 84 Mrd. Euro gewachsen. Dabei wurden im ersten Quartal Nettomittelzuflüsse von 11 Mrd. Euro verzeichnet, vor allem bei passiven Anlageprodukten wie Xtrackers
Unternehmensbank: Weiterhin starker RoTE bei gleichzeitigem Kredit- und Einlagenwachstum
in Mio € (sofern nicht anders angegeben)
1. Quartal 2026
1. Quartal 2025
Veränderung
Erträge5
1.816
1.866
-3%
Risikovorsorge im Kreditgeschäft
48
77
-38%
Zinsunabhängige Aufwendungen
1.144
1.157
-1%
Ergebnis vor Steuern
623
632
-1%
Aufwand-Ertrag-Relation
63,0%
62,0%
1,0Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)
14,8%
14,3%
0,4Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
13,5%
13,4%
0,1Ppkt
RoTE1 stieg auf 14,8%, die Aufwand-Ertrag-Relation blieb mit 63% auf einem guten Niveau
Erträge um 3% rückläufig, bereinigt um Wechselkurseffekte5 um 1% gestiegen, da höhere Erträge aus Zinsabsicherungen, Volumenwachstum und ein Anstieg der Netto‑Provisionserträge um 1% (wechselkursbereinigt5 5%) die sich normalisierenden Margen ausglichen
Kreditwachstum von 7 Mrd. Euro oder 6% im Jahresvergleich spiegelt die Stärke in der Handelsfinanzierung wider
Einlagenwachstum von 6 Mrd. Euro oder 2% im Jahresvergleich, mit starker Entwicklung bei Sichteinlagen im Cash Management
Zinsunabhängige Aufwendungen unverändert, da ein positiver Wechselkurseffekt und das effektive Kostenmanagement das Volumenwachstum und Investitionen ausglichen
Trotz eines makroökonomischen Overlays war die Risikovorsorge im Kreditgeschäft niedriger und spiegelte damit die solide Portfolioqualität wider
Investmentbank: Erträge auf dem Niveau des starken Vorjahresquartals
in Mio € (sofern nicht anders angegeben)
1. Quartal 2026
1. Quartal 2025
Veränderung
Erträge
3.373
3.362
0%
Risikovorsorge im Kreditgeschäft
290
163
77%
Zinsunabhängige Aufwendungen
1.643
1.651
-0%
Ergebnis vor Steuern
1.440
1.545
-7%
Aufwand-Ertrag-Relation
48,7%
49,1%
-0,4Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)
15,7%
18,1%
-2,4Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
15,1%
17,4%
-2,3Ppkt
RoTE1 von 15,7%; Aufwand-Ertrag-Relation mit 49% im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahresquartal
Trotz des herausfordernden makroökonomischen Umfelds und ungünstiger Wechselkursentwicklung blieben die Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal stabil
Erträge im Bereich festverzinsliche Wertpapiere und Währungen (FIC) mit 2,9 Mrd. Euro nah am Rekordniveau des Vorjahresquartals, bei anhaltender Stärke im FIC-Finanzierungsgeschäft und einem robusten FIC-Handelsgeschäft
Erträge im Bereich Investment Banking & Capital Markets um 5% auf 477 Mio. Euro gestiegen, was höhere Erträge im Aktien- und Anleiheemissionsgeschäft widerspiegelt; positiv entwickelte sich insbesondere das Geschäft mit Anleihen guter Bonität
Zinsunabhängige Aufwendungen unverändert, da gezielte Investitionen und höhere sonstige Aufwendungen durch einen positiven Wechselkurseffekt ausgeglichen wurden
Risikovorsorge im Kreditgeschäft deutlich gestiegen, was auf ein Einzelengagement und den makroökonomischen Overlay zurückging
Ausblick für 2026
Erträge: Erwartungsgemäße Entwicklung im ersten Quartal ist gute Ausgangsbasis für das angestrebte Ertragsniveau von 33 Mrd. Euro für 2026
Kosten: Aufwendungen dürften wie geplant ausfallen, während gleichzeitig investiert wird und operative Effizienzen erzielt werden.
Risikovorsorge im Kreditgeschäft: Insgesamt hohe Qualität der Vermögenswerte; Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr in einem sich normalisierenden Umfeld erwartet
Profitabilität: Auf Kurs, 2026 ein starkes operatives Ergebnis zu erreichen
Kapital: Aktienrückkaufprogramm in Umsetzung; gebuchte Kapitalabzüge entsprechen dem auf 60% angehobenen Ziel für die Ausschüttungsquote
Nachhaltige Finanzierungen erreichen kumuliertes Volumen von 492 Mrd. Euro seit 2020
Die Bank (ohne die DWS)6 hat im ersten Quartal 2026 nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen und Anlagen (ESG) im Volumen von 21 Mrd. Euro ermöglicht. Dadurch erhöhte sich das kumulierte Gesamtvolumen6 seit Januar 2020 nun auf 492 Mrd. Euro, nach 471 Mrd. Euro zum Jahresende 2025. Zu den wichtigsten Transaktionen im ersten Quartal gehörten:
Emission der ersten europäischen Grünen Anleihe der Deutschen Bank mit einem Volumen von 500 Mio. Euro, deren Mittel ausschließlich zur Refinanzierung von EU-Taxonomie-konformen Vermögenswerten im Rahmen des „Green Buildings Portfolios“ der Bank verwendet werden
Finanzierung des Baus der ersten spezifischen Anlage für nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF) in den Niederlanden. Diese ermöglicht eine jährliche Produktion von 97.500 Tonnen SAF und 35.000 Tonnen nachhaltiger Nebenprodukte, wobei die Lebenszyklusemissionen etwa 80% unter denen fossiler Brennstoffe liegen; die Deutsche Bank war hier Konsortialführerin
Gemeinsame Strukturierung einer Verbriefungsemission von gewerblichen, hypothekenbesicherten Wertpapieren (CMBS) im Wert von 546 Mio. britischen Pfund im Rahmen des „Sustainable Securitized Bond Frameworks“. Die Emission ermöglicht energieeffizienten, bezahlbaren Wohnraum im Vereinigten Königreich. Die Deutsche Bank agierte als ESG-Koordinatorin, war Konsortialführerin und hat die Emission gemeinsam mit anderen Instituten arrangiert
Ernennung zum Mitglied der EU‑Plattform für nachhaltige Finanzierungen (Mandatsperiode 2026/27), um die Europäische Kommission bei der Weiterentwicklung der Regulierung in diesem Bereich zu beraten
1Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe unten oder unter ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf den Seiten 16 bis 22 des Financial Data Supplements (FDS) zum ersten Quartal 2026, sowie auf den Seiten 50 bis 54 der Ergebnisübersicht für das erste Quartal 2026
2Beinhaltet im Vergleich zum Vorjahr einen negativen Wechselkurseffekt von 333 Mio. Euro
3Beinhaltet im Vergleich zum Vorjahr einen Wechselkurseffekt von 188 Mio. Euro
4Zum Ende des Berichtszeitraums
5Beinhaltet im Vergleich zum Vorjahr einen negativen Wechselkurseffekt von 71 Mio. Euro, einschließlich 28 Mio. Euro beim Provisionsüberschuss
6 Die nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten der Deutschen Bank sind im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar
Telefonkonferenz für Analysten
Eine Telefonkonferenz für Analysten zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2026 findet heute um 11:00 Uhr (MEZ) statt. Die Finanztabellen (Financial Data Supplement, FDS), die Präsentation und der Audio-Webcast für die Analysten-Telefonkonferenz sind im Internet abrufbar.
Eine Telefonkonferenz für Anleiheinvestoren findet am 30. April 2026 um 15:00 Uhr (MEZ) statt, die ebenfalls im Internet übertragen wird.
Über die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im jüngsten SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/Investoren verfügbar.
ESG-Klassifizierung
Die Deutsche Bank hat ihre nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind. Aufgrund der kumulativen Definition des Ziels für nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen sowie ESG‑Investitionen werden die Volumina in den Fällen, in denen eine Validierung anhand der relevanten Rahmenwerke nicht bis zum Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, erst nach Abschluss der Validierung in den Folgequartalen veröffentlicht. Weitere Informationen zur ESG‑Produktklassifizierung der DWS finden sich im Abschnitt „Nachhaltigkeit in unserer Produktpalette und unserem Investmentansatz – Unsere Produktpalette“ im DWS‑Geschäftsbericht 2025.
Grundlage der Finanzberichterstattung
Die Ergebnisse wurden in Einklang mit den International Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen sind. Dies schließt die Anwendung des Portfolio-Fair Value Hedge Accounting für nicht fällige Einlagen („EU Carve Out“) ein. Das Fair Value Hedge Accounting gemäß EU Carve Out wird angewendet, um das Potenzial sowohl für positive als auch negative Auswirkungen von Zinsänderungen für verschiedene Laufzeiten auf die Rechnungslegung zu minimieren. Dadurch sinkt die Volatilität der berichteten Erträge aufgrund von Aktivitäten der Treasury-Abteilung.
Für das am 31. März 2026 endende Quartal hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 854 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 615 Mio. Euro auf den Gewinn. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 391 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 280 Mio. Euro auf den Gewinn. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten werden ebenfalls unter Anwendung des EU Carve Out nach IAS 39 berichtet. Die Anwendung der IAS 39 EU Carve Out-Version hatte zum 31. März 2026 einen negativen Effekt auf das harte Kernkapital von ungefähr 39 Basispunkten verglichen mit einem negativen Effekt von ungefähr 60 Basispunkten zum 31. März 2025. Abhängig von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Positionen und der zur Sicherung genutzten Derivate, kann der Nettoeffekt der Anwendung des EU Carve Out in jeder Berichtsperiode positiv oder negativ sein.
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen
Dieses Dokument und andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden. Beispiele für nicht nach IFRS ermittelte Messgrößen im Vergleich zu den am besten passenden Größen gemäß IFRS sind:
Den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital
Eigenkapitalrendite nach Steuern auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (basierend auf dem den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis, nach AT1-Kupons)
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
Materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert), Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert)
Nettovermögen je ausstehende Stammaktie
Erträge und Aufwendungen auf einer um Währungseffekte bereinigten Basis werden wie folgt berechnet: Erträge oder Aufwendungen, die in früheren Perioden erzielt oder verbucht wurden und nicht in Euro angefallen sind, werden zu Kursen aus der aktuellen Periode in Euro umgerechnet. Diese bereinigten Zahlen und prozentuale Veränderungen im Periodenvergleich basieren auf dieser Umrechnung und sollen dazu dienen, Informationen über die Entwicklung der zugrundeliegenden Geschäftsvolumina und Aufwendungen bereitzustellen.
Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal 2026 ein Vorsteuerergebnis von 3,0 Mrd. Euro erzielt, ein Anstieg von 7% im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Nachsteuergewinn stieg im Jahresvergleich um 8% auf einen Rekordwert von 2,2 Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) legte im Vergleichszeitraum um 7% zu, auf 1,06 Euro.
Zentrale Kennzahlen auf dem Weg zu den Zielen der Bank weiter gestärkt
Starke Kundenaktivität im Quartal
Kosten spiegeln disziplinierte Umsetzung der Strategie wider
Qualität des Kreditportfolios bleibt insgesamt robust und innerhalb der Erwartungen
Kapitalstärke ermöglicht Geschäftswachstum sowie höhere Ausschüttungen an Aktionäre
Konzernergebnisse im Überblick
Finanzvorstand Raja Akram sagt: „Wir haben im ersten Quartal mit einer Nachsteuerrendite von 12,7% und einer Aufwand-Ertrag-Relation von unter 59% starke Ergebnisse erreicht – getragen von einem guten Ertragsmix und robustem Wachstum. Das gesamte verwaltete Vermögen in der Privatkundenbank und im Asset Management erhöhte sich auf 1,8 Billionen Euro und beinhaltete Nettozuflüsse in Höhe von 22 Milliarden Euro. Unsere Investmentbank war in einem herausfordernden makroökonomischen Umfeld eine gefragte Beraterin für ihre Kunden, während sich die Kreditvergabe im Geschäft mit Unternehmenskunden beschleunigte. Dies verschafft uns eine solide Ausgangsbasis, um unsere Finanzziele und strategischen Prioritäten zu erreichen. Wir bauen unsere Wachstumsdynamik in Geschäftsfeldern mit hoher Wertschöpfung durch gezielte Investitionen und eine bewusste Kapitalsteuerung weiter aus. Und wir schaffen konzernweit zusätzliche Flexibilität bei den Kosten durch Künstliche Intelligenz und die Neugestaltung von Prozessen.“
Ausbau der Globalen Hausbank schreitet im Quartal voran
Fokussiertes Wachstum
Strikte Kapitaldisziplin
Skalierbares Betriebsmodell
Privatkundenbank: Vorsteuergewinn steigt um 39% auf Rekordwert für ein Quartal
Vermögensverwaltung: Gewinnwachstum von 37% und höheres verwaltetes Vermögen
(sofern nicht anders angegeben)
Unternehmensbank: Weiterhin starker RoTE bei gleichzeitigem Kredit- und Einlagenwachstum
Investmentbank: Erträge auf dem Niveau des starken Vorjahresquartals
(sofern nicht anders angegeben)
Ausblick für 2026
Nachhaltige Finanzierungen erreichen kumuliertes Volumen von 492 Mrd. Euro seit 2020
Die Bank (ohne die DWS)6 hat im ersten Quartal 2026 nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen und Anlagen (ESG) im Volumen von 21 Mrd. Euro ermöglicht. Dadurch erhöhte sich das kumulierte Gesamtvolumen6 seit Januar 2020 nun auf 492 Mrd. Euro, nach 471 Mrd. Euro zum Jahresende 2025. Zu den wichtigsten Transaktionen im ersten Quartal gehörten:
1Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe unten oder unter ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf den Seiten 16 bis 22 des Financial Data Supplements (FDS) zum ersten Quartal 2026, sowie auf den Seiten 50 bis 54 der Ergebnisübersicht für das erste Quartal 2026
2Beinhaltet im Vergleich zum Vorjahr einen negativen Wechselkurseffekt von 333 Mio. Euro
3Beinhaltet im Vergleich zum Vorjahr einen Wechselkurseffekt von 188 Mio. Euro
4Zum Ende des Berichtszeitraums
5Beinhaltet im Vergleich zum Vorjahr einen negativen Wechselkurseffekt von 71 Mio. Euro, einschließlich 28 Mio. Euro beim Provisionsüberschuss
6 Die nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten der Deutschen Bank sind im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar
Telefonkonferenz für Analysten
Eine Telefonkonferenz für Analysten zu den Ergebnissen des ersten Quartals 2026 findet heute um 11:00 Uhr (MEZ) statt. Die Finanztabellen (Financial Data Supplement, FDS), die Präsentation und der Audio-Webcast für die Analysten-Telefonkonferenz sind im Internet abrufbar.
Eine Telefonkonferenz für Anleiheinvestoren findet am 30. April 2026 um 15:00 Uhr (MEZ) statt, die ebenfalls im Internet übertragen wird.
Über die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im jüngsten SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/Investoren verfügbar.
ESG-Klassifizierung
Die Deutsche Bank hat ihre nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind. Aufgrund der kumulativen Definition des Ziels für nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen sowie ESG‑Investitionen werden die Volumina in den Fällen, in denen eine Validierung anhand der relevanten Rahmenwerke nicht bis zum Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, erst nach Abschluss der Validierung in den Folgequartalen veröffentlicht. Weitere Informationen zur ESG‑Produktklassifizierung der DWS finden sich im Abschnitt „Nachhaltigkeit in unserer Produktpalette und unserem Investmentansatz – Unsere Produktpalette“ im DWS‑Geschäftsbericht 2025.
Grundlage der Finanzberichterstattung
Die Ergebnisse wurden in Einklang mit den International Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen sind. Dies schließt die Anwendung des Portfolio-Fair Value Hedge Accounting für nicht fällige Einlagen („EU Carve Out“) ein. Das Fair Value Hedge Accounting gemäß EU Carve Out wird angewendet, um das Potenzial sowohl für positive als auch negative Auswirkungen von Zinsänderungen für verschiedene Laufzeiten auf die Rechnungslegung zu minimieren. Dadurch sinkt die Volatilität der berichteten Erträge aufgrund von Aktivitäten der Treasury-Abteilung.
Für das am 31. März 2026 endende Quartal hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 854 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 615 Mio. Euro auf den Gewinn. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 391 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 280 Mio. Euro auf den Gewinn. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten werden ebenfalls unter Anwendung des EU Carve Out nach IAS 39 berichtet. Die Anwendung der IAS 39 EU Carve Out-Version hatte zum 31. März 2026 einen negativen Effekt auf das harte Kernkapital von ungefähr 39 Basispunkten verglichen mit einem negativen Effekt von ungefähr 60 Basispunkten zum 31. März 2025. Abhängig von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Positionen und der zur Sicherung genutzten Derivate, kann der Nettoeffekt der Anwendung des EU Carve Out in jeder Berichtsperiode positiv oder negativ sein.
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen
Dieses Dokument und andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden. Beispiele für nicht nach IFRS ermittelte Messgrößen im Vergleich zu den am besten passenden Größen gemäß IFRS sind:
Erträge und Aufwendungen auf einer um Währungseffekte bereinigten Basis werden wie folgt berechnet: Erträge oder Aufwendungen, die in früheren Perioden erzielt oder verbucht wurden und nicht in Euro angefallen sind, werden zu Kursen aus der aktuellen Periode in Euro umgerechnet. Diese bereinigten Zahlen und prozentuale Veränderungen im Periodenvergleich basieren auf dieser Umrechnung und sollen dazu dienen, Informationen über die Entwicklung der zugrundeliegenden Geschäftsvolumina und Aufwendungen bereitzustellen.
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