Medieninformation 29. Januar 2026

Deutsche Bank erreicht Finanzziele für 2025 – Rekordergebnisse im Gesamtjahr und im vierten Quartal

Rekordergebnisse im Gesamtjahr 2025

  • Gewinn vor Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahr um 84% auf 9,7 Mrd. Euro
  • Gewinn nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr auf 7,1 Mrd. Euro verdoppelt

Finanzziele für das Jahr 2025 erreicht

  • Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (RoTE)1 von 10,3%
  • Aufwand-Ertrag-Relation betrug 64%

Abgeschlossene und angekündigte Kapitalausschüttungen seit 2022 summieren sich auf 8,5 Mrd. Euro und enthalten Ausschüttungen für 2025 von 2,9 Mrd. Euro. Letztere umfassen:

  • Dividendenvorschlag von 1,00 Euro je Aktie oder 1,9 Mrd. Euro
  • Genehmigter Aktienrückkauf im Volumen von 1,0 Mrd. Euro

Anhaltendes Wachstum bei Erträgen und Geschäftsvolumina im Vergleich zum Vorjahr

  • Erträge legten um 7% auf 32,1 Mrd. Euro zu und entsprachen damit der Zielsetzung der Bank
  • Seit 2021 durchschnittliches jährliches Ertragswachstum von 6%
  • Nettomittelzuflüsse von 78 Mrd. Euro und Wachstum des verwalteten Vermögens um 124 Mrd. Euro in der Privatkundenbank und der Vermögensverwaltung

Kosten entwickelten sich im Rahmen der Prognosen für das Gesamtjahr 2025; Kreditqualität bleibt solide

  • Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken gegenüber 2024 um 10% auf 20,7 Mrd. Euro, was die um 86% gesunkenen nichtoperativen Kosten widerspiegelte
  • Die bereinigten Kosten sanken um 1% auf 20,3 Mrd. Euro
  • Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft verringerte sich um 7% auf 1,7 Mrd. Euro

Rekordergebnis vor Steuern im vierten Quartal 2025

  • Gewinn vor Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal von 583 Mio. Euro auf 2,0 Mrd. Euro
  • Gewinn nach Steuern von 337 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf 1,6 Mrd. Euro gestiegen
  • Die Erträge legten im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7% auf 7,7 Mrd. Euro zu
  • Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken um 15% auf 5,3 Mrd. Euro aufgrund von deutlich niedrigeren nichtoperativen Kosten
Die Rekordergebnisse im Jahr 2025 belegen die Stärke unserer Strategie als Globale Hausbank und den Mehrwert, den wir für unsere Kunden schaffen. Wir haben alle Finanzziele für 2025 erreicht. Mit den bereits erfolgten oder vorgeschlagenen Kapitalausschüttungen von bislang 8,5 Milliarden Euro seit 2022 werden wir unser ursprüngliches Versprechen an unsere Aktionäre übertreffen. Dies verschafft uns die denkbar beste Ausgangsposition für die nächste Phase unserer Strategie. Wir sind entschlossen, unsere Globale Hausbank konsequent auszubauen und die Profitabilität weiter zu steigern – auf dem Weg zu unserem langfristigen Ziel, der europäische Champion zu werden. Vorstandsvorsitzende Christian Sewing

Die Deutsche Bank (XETRA: DBGn.DB / NYSE: DB) hat im Gesamtjahr 2025 ein Rekordergebnis vor Steuern von 9,7 Mrd. Euro erzielt. Das bedeutet einen Anstieg von 84% im Vergleich zum Vorjahr. Die Erträge legten um 7% auf 32,1 Mrd. Euro zu und standen im Einklang mit dem Ziel der Bank für 2025 von rund 32 Mrd. Euro. Die zinsunabhängigen Aufwendungen lagen mit 20,7 Mrd. Euro im Rahmen der Prognose von rund 20,6 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr waren sie damit um 10% niedriger. Dies ging auf die um 86% geringeren nichtoperativen Kosten zurück, da sich die 2024 verzeichneten Aufwendungen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten nicht wiederholten.

Zentrale Ziele erreicht

Der Gewinn nach Steuern betrug 7,1 Mrd. Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Die maßgeblichen Kennzahlen der Bank für das abgelaufene Jahr verbesserten sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich und entsprachen den Zielen der Bank für 2025:

  • Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (RoTE)1 verbesserte sich auf 10,3% und entsprach dem Ziel der Bank für das Gesamtjahr 2025 von mehr als 10%. Im Vorjahr lag die Kennziffer bei 4,7%, oder 7,1% ohne Berücksichtigung von Aufwendungen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten. Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche Eigenkapital (RoE)1 stieg im Jahresvergleich von 4,2% auf 9,3%.
  • Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 64% und entwickelte sich somit im Einklang mit dem Ziel der Bank für 2025 von unter 65%. Im Vorjahr lag die Relation bei 76%, oder 71% ohne Berücksichtigung der erwähnten Aufwendungen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten.

Im vierten Quartal 2025 betrug der Vorsteuergewinn 2,0 Mrd. Euro, ein Rekordergebnis für ein viertes Quartal und mehr als eine Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahresquartal. Diese Entwicklung spiegelte die um 7% auf 7,7 Mrd. Euro gestiegenen Erträge sowie die um 15% auf 5,3 Mrd. Euro gesunkenen zinsunabhängigen Aufwendungen wider. Letzteres ging vor allem auf die erwähnten Aufwendungen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten im Vorjahresquartal zurück, die sich nicht wiederholten.

Der Nachsteuergewinn im vierten Quartal stieg von 337 Mio. Euro auf 1,6 Mrd. Euro. Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (RoTE)1 verbesserte sich auf 8,7%, nach 0,7% im Vorjahresquartal. Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche Eigenkapital (RoE)1 stieg im gleichen Zeitraum von 0,6% auf 7,8%. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich im vierten Quartal auf 69%, nach 86% im Vorjahresquartal.

Weitere Kapitalausschüttungen an die Aktionäre in Höhe von 2,9 Mrd. Euro vorgeschlagen

Der Vorstand plant, den Aktionären auf der Hauptversammlung im Mai 2026 für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie oder 1,9 Mrd. Euro vorzuschlagen. Dies entspricht einem Anstieg um rund 50% gegenüber der für 2024 gezahlten Dividende von 0,68 Euro je Aktie. Zudem hat die Bank die üblichen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen für weitere Aktienrückkäufe im Volumen von 1,0 Mrd. Euro mit Bezug auf 2025 erhalten.

Diese Maßnahmen würden in Summe die Kapitalausschüttungen an die Aktionäre um weitere 2,9 Mrd. Euro erhöhen und für 2025 damit dem Ziel der Bank entsprechen, eine Ausschüttungsquote von 50% zu erreichen. Die kumulierten Kapitalausschüttungen würden sich somit für den Zeitraum 2021 bis 2025 (zahlbar im Zeitraum 2022 bis 2026) auf 8,5 Mrd. Euro belaufen und damit das ursprüngliche Ziel der Bank von 8 Mrd. Euro übertreffen. Vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen der Aufsichtsbehörden beabsichtigt die Bank, in der zweiten Jahreshälfte 2026 weiteres Kapital an ihre Aktionäre auszuschütten.

„2025 war für die Deutsche Bank ein Jahr, in dem wir geliefert haben. Wir haben unser Renditeziel von mehr als 10% erreicht – sowohl auf Konzernebene als auch in allen unseren Geschäftsbereichen. Wir haben unsere positive Ertragsdynamik und unser Geschäftswachstum so beibehalten, wie wir es uns vorgenommen hatten. Wir haben außerdem unsere Kostendisziplin aufrechterhalten, unsere Kostenziele erreicht und operative Einsparungen genutzt, um weitere Investitionen aus eigener Kraft zu finanzieren“, sagte Finanzvorstand James von Moltke. „Gleichzeitig haben wir unser Kapital umsichtig gesteuert und dadurch sowohl unsere Kapitalquote gestärkt als auch unsere Ausschüttungen an die Aktionäre erhöht. All dies verschafft uns eine starke Ausgangsbasis, um auch unsere künftigen Ziele weiterhin konsequent zu verfolgen.“

Alle Geschäftsbereiche der Globalen Hausbank zeigen 2025 Stärke

2025 verzeichneten alle vier Geschäftsbereiche der Deutschen Bank im Vergleich zum Vorjahr ein zweistelliges Gewinnwachstum sowie eine deutlich verbesserte Aufwand-Ertrag-Relation und erreichten eine Nachsteuerrendite (RoTE)1 von mehr als 10%:

Unternehmensbank: Vorsteuergewinn um 24% auf 2,6 Mrd. Euro gestiegen

  • RoTE1 von 15,3% (2024: 12,7%), RoE1 von 14,1% (2024: 11,9%)
  • Aufwand-Ertrag-Relation bei 62% (2024: 67%)

Investmentbank: Vorsteuergewinn um 20% auf 4,0 Mrd. Euro gewachsen

  • RoTE1 von 11,2% (2024: 9,4%), RoE1 von 10,8% (2024: 9,1%)
  • Aufwand-Ertrag-Relation bei 58% (2024: 63%)

Privatkundenbank: Vorsteuergewinn wuchs um 95% auf 2,3 Mrd. Euro.

  • RoTE1 von 10,5% (2024: 5,1%), RoE1 von 10,1% (2024: 5,1%)
  • Aufwand-Ertrag-Relation bei 70% (2024: 78%)

Vermögensverwaltung: Vorsteuergewinn stieg um 55% auf 983 Mio. Euro

  • RoTE1 von 29,1% (2024: 18,0%), RoE1 von 12,9% (2024: 8,0%)
  • Aufwand-Ertrag-Relation bei 59% (2024: 69%)

Beschleunigte Umsetzung der Globale Hausbank-Strategie in allen Bereichen erfolgreich und schafft starke Grundlage für nächste Wachstumsphase

Die Deutsche Bank hat 2025 bei der beschleunigten Umsetzung ihrer Strategie alle angestrebten Ziele erreicht:

  • Ertragswachstum: Die Erträge stiegen 2025 um 7% auf 32,1 Mrd. Euro und standen damit im Einklang mit dem Ziel von rund 32 Mrd. Euro für das abgelaufene Jahr. Das durchschnittliche jährliche Ertragswachstum der Bank seit 2021 betrug 6,0%. Damit lag die Wachstumsrate in der Mitte der angehobenen Zielspanne von 5,5% bis 6,5%.
  • Operative Effizienz: Die Bank hat ihr operatives Effizienzprogramm über 2,5 Mrd. Euro wie geplant zum Jahresende 2025 abgeschlossen. Dazu trugen unter anderem die Optimierung des Filialnetzes in Deutschland sowie der Stellenabbau insbesondere in kundenfernen Bereichen bei.
  • Kapitaleffizienz: Die Bank baute bis zum Jahresende 2025 durch ihr Programm zur Kapitaleffizienz risikogewichtete Aktiva (RWA) von kumuliert 31 Mrd. Euro ab und übertraf damit das obere Ende der für das Jahresende 2025 definierten Zielspanne von 25 bis 30 Mrd. Euro. Dies trug im abgelaufenen Jahr zu einer im Vergleich zum Vorjahr von 13,8% auf 14,2% gestiegenen harten Kernkapitalquote bei.

Im November 2025 stellte die Deutsche Bank ihre Strategie ‚Ausbau der Globalen Hausbank‘ vor, einschließlich ihrer Finanz- und Kapitalziele für die Jahre 2026 bis 2028. Die Bank strebt an, diese Ziele durch fokussiertes Geschäftswachstum, strikte Kapitaldisziplin und ein skalierbares Betriebsmodell zu erreichen. Damit strebt die Bank für 2028 eine Nachsteuerrendite von mehr als 13%, sowie eine Aufwand-Ertrag-Relation von unter 60% an. Darüber hinaus plant die Bank, ab 2026 die Ausschüttungsquote auf 60% des den Deutsche-Bank Aktionären zurechenbaren Konzerngewinns zu steigern, gegenüber dem aktuellen Ziel von 50%. Die Bank will überschüssiges Kapital nach eigenem Ermessen für ihr Geschäft einsetzen oder ausschütten, sofern die harte Kernkapitalquote (CET1) nachhaltig über der angestrebten operativen Bandbreite von 13,5-14,0% liegt.

Langfristig ist es das Ziel der Deutschen Bank, zum europäischen Champion zu werden, mit führender Position in wichtigen Geschäftssegmenten, mit marktführenden Renditen, einer vertieften und skalierten globalen Präsenz und einem entsprechenden Netzwerk sowie einer von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützten und innovationsorientierten Organisation. Weitere Einzelheiten zur Strategie ‚Ausbau der Globalen Hausbank‘ und den Zielen für 2026-2028 sind im Internet verfügbar.

Erträge und Geschäftsvolumen im Einklang mit den Zielen für 2025 gewachsen

Die Erträge beliefen sich im Jahr 2025 auf 32,1 Mrd. Euro, ein Plus von 7% gegenüber dem Vorjahr. Der Provisionsüberschuss stieg um 5% auf 10,9 Mrd. Euro, während der Zinsüberschuss in den Kernsegmenten des Bankbuchs mit einem Plus von 2% auf 13,7 Mrd. Euro dank höherer Einlagenvolumina robust blieb.

Das verwaltete Vermögen in der Privatkundenbank und in der Vermögensverwaltung stieg im Jahr 2025 um 124 Mrd. Euro, was Nettomittelzuflüsse von 78 Mrd. Euro beinhaltete. Dies dürfte künftiges Ertragswachstum in diesen Geschäftsbereichen unterstützen.

Die Erträge im vierten Quartal beliefen sich auf 7,7 Mrd. Euro. Dies stellt einen Anstieg von 7% gegenüber dem Vorjahr sowie den höchsten Wert für ein viertes Quartal seit 2014 dar.

Ertragsentwicklung in den Geschäftsbereichen

Unternehmensbank

  • Im Gesamtjahr beliefen sich die Erträge auf 7,4 Mrd. Euro und gingen damit gegenüber 2024 um 1% zurück. Dieser Rückgang war vor allem auf Wechselkurseffekte und einen geringeren Zinsüberschuss zurückzuführen. Dies wurde zum Teil durch einen um 5% gestiegenen Provisionsüberschuss ausgeglichen. Die Einlagen stiegen um 5% oder 17 Mrd. Euro auf 329 Mrd. Euro und glichen damit den Margendruck teilweise aus. Die Erträge im Bereich Corporate Treasury Services stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1% auf 4,2 Mrd. Euro, während die Erträge im Geschäft mit institutionellen Kunden (Institutional Client Services) um 2% auf 1,9 Mrd. Euro und die Erträge im Bereich Geschäftskunden (Business Banking) um 7% auf 1,3 Mrd. Euro zurückgingen.
  • Im vierten Quartal gingen die Erträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2% auf 1,8 Mrd. Euro zurück. Gründe hierfür waren die Normalisierung der Margen im Einlagengeschäft sowie negative Wechselkurseffekte, die teilweise durch Erträge aus der Zinsabsicherung und einen um 4% höheren Provisionsüberschuss ausgeglichen wurden. Positiv wirkte sich ebenfalls das Wachstum im Einlagengeschäft von 25 Mrd. Euro im Quartal aus, vor allem bei Sichteinlagen. Die Erträge im Bereich Corporate Treasury Services waren mit 1,0 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal im Wesentlichen unverändert. Im gleichen Zeitraum sanken die Erträge im Geschäft mit institutionellen Kunden um 5% auf 455 Mio. Euro, während sich die Erträge im Bereich Geschäftskunden um 4% auf 318 Mio. Euro reduzierten.

Investmentbank

  • In der Investmentbank stiegen die Erträge im Vergleich zum Jahr 2024 um 9% auf 11,5 Mrd. Euro. Im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen (FIC) erhöhten sich die Erträge um 13% auf 9,6 Mrd. Euro, wobei die Erträge im Handelsgeschäft (Markets) um 13% und die Erträge im Finanzierungsgeschäft (Financing) um 12% zulegten. Im Bereich Investmentbanking & Kapitalmärkte sanken die Erträge um 6% auf 1,9 Mrd. Euro. Bereinigt um bestimmte Marktwertverluste bei Positionen im Bereich Leveraged Debt Capital Markets (LDCM) Anfang des Jahres blieben die Erträge im Wesentlichen unverändert. Einem Rückgang der Erträge im Anleihenemissionsgeschäft von 14% auf 1,1 Mrd. Euro standen um 21% auf 225 Mio. Euro gestiegene Erträge im Aktienemissionsgeschäft sowie um 1% auf 536 Mio. Euro gewachsene Erträge im Beratungsgeschäft gegenüber.
  • Im vierten Quartal stiegen die Erträge der Investmentbank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5% auf 2,5 Mrd. Euro, wobei die Erträge im FIC-Geschäft um 6% auf 2,0 Mrd. Euro stiegen. Damit markierten sie trotz geringerer Marktvolatilitäten einen Rekordwert für ein viertes Quartal. Im FIC-Handelsgeschäft legten die Erträge um 7% auf 1,1 Mrd. Euro zu. Grund hierfür war das Wachstum im Währungshandel und im Geschäft mit Schwellenländern. Im FIC-Finanzierungsgeschäft legten die Erträge um 6% auf 881 Mio. Euro zu, was die anhaltende Dynamik und den gezielten Einsatz von Bilanzkapazitäten im Jahresverlauf 2025 widerspiegelt. Die Erträge im Bereich Investmentbanking & Kapitalmärkte gingen um 4% auf 495 Mio. Euro zurück. Hierbei sanken die Erträge im Beratungsgeschäft gegenüber einem sehr starken Vorjahresquartal um 9%. Dem Wachstum von 23% im Aktienemissionsgeschäft stand ein Rückgang der Erträge im Anleihenemissionsgeschäft um 6% gegenüber.

Privatkundenbank

  • Die Erträge der Privatkundenbank im Jahr 2025 stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 3% auf 9,7 Mrd. Euro. Dabei verzeichnete der Geschäftsbereich ein Wachstum beim Zinsüberschuss von 7% auf 6,2 Mrd. Euro, während der Provisionsüberschuss um 1% auf 3,0 Mrd. Euro stieg. Die Erträge im Personal Banking legten im Jahresvergleich um 1% auf 5,3 Mrd. Euro zu. Höhere Erträge im Einlagengeschäft und bei Anlageprodukten glichen die geringeren Erträge im Kreditgeschäft aus. Dies spiegelte die Strategie wider, Teile des Baufinanzierungsgeschäfts zu optimieren und sich weiter auf Bereiche zu konzentrieren, die Wert schaffen. Im Wealth Management stiegen die Erträge um 6% auf 4,4 Mrd. Euro, hauptsächlich durch Wachstum bei Anlageprodukten sowie im Einlagengeschäft. Dagegen blieben die Erträge im Kreditgeschäft im Wesentlichen unverändert. Das verwaltete Vermögen stieg verglichen mit dem Jahresende 2024 um 51 Mrd. Euro auf 685 Mrd. Euro, was zum Teil auf Nettomittelzuflüsse von 27 Mrd. Euro zurückzuführen war.
  • Im vierten Quartal stiegen die Erträge gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 3% auf 2,4 Mrd. Euro. Die Erträge im Personal Banking sanken um 1% auf 1,4 Mrd. Euro, während im gleichen Zeitraum die Erträge im Wealth Management um 10% auf 1,1 Mrd. Euro zulegten. Letzteres ging auf ein Wachstum der Erträge im Einlagengeschäft und bei Anlageprodukten zurück, wobei das Vorjahresquartal durch bestimmte Absicherungskosten belastet war. Das verwaltete Vermögen stieg um weitere 10 Mrd. Euro, was Nettomittelzuflüsse von 2 Mrd. Euro beinhaltete.

Vermögensverwaltung

  • In der Vermögensverwaltung legten die Erträge im Gesamtjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16% auf 3,1 Mrd. Euro zu. Dies stellt den höchsten Wert seit dem Börsengang der DWS im Jahr 2018 dar. Die Verwaltungsgebühren stiegen um 5% auf 2,6 Mrd. Euro, während sich die erfolgsabhängigen und transaktionsbezogenen Gebühren mit 318 Mio. Euro mehr als verdoppelten. Hier schlugen sich insbesondere die erfolgsabhängigen Gebühren aus alternativen Infrastrukturanlagen nieder. Hinzu kamen sonstige Erträge von 162 Mio. Euro, ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 23 Mio. Euro. Letzteres war auf eine vorteilhafte Entwicklung der Bewertungen von Garantieprodukten zurückzuführen. Das verwaltete Vermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 73 Mrd. Euro auf 1.085 Mrd. Euro, was vor allem auf Nettomittelzuflüsse von 51 Mrd. Euro zurückging.
  • Im vierten Quartal stiegen die Erträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25% auf 888 Mio. Euro. Dabei stiegen die Verwaltungsgebühren um 4% auf 674 Mio. Euro, was das höhere durchschnittliche verwaltete Vermögen vor allem bei passiven Anlageprodukten widerspiegelte. Die erfolgsabhängigen und transaktionsbezogenen Gebühren waren mit 173 Mio. Euro deutlich höher als im Vorjahresquartal, was vor allem auf anhaltend starke erfolgsabhängige Gebühren bei einem Mischfonds und auf höhere erfolgsabhängige Gebühren bei Infrastrukturanlagen zurückging. Die sonstigen Gebühren waren mit 41 Mio. Euro deutlich höher; Grund hierfür waren die bereits genannten Faktoren. Das verwaltete Vermögen legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 30 Mrd. Euro zu, was auf die Marktentwicklung und Nettomittelzuflüsse von 10 Mrd. Euro zurückging.

Zinsunabhängige Aufwendungen für das Gesamtjahr gesunken und entsprechen den Prognosen

Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken im Vergleich zum Vorjahr um 10% auf 20,66 Mrd. Euro und entsprachen somit dem Ausblick für das Gesamtjahr 2025 von rund 20,6 Mrd. Euro.

  • Die bereinigten Kosten, welche die nichtoperativen Kosten nicht berücksichtigen, lagen bei 20,3 Mrd. Euro, ein Rückgang um 1% im Vergleich zum Vorjahr. Damit entsprachen sie dem Ausblick der Bank. Ein höherer Aufwand für die variable Vergütung aufgrund der positiven Entwicklung der Bank wurde ausgeglichen durch geringere Kosten bei IT, Beratungs- und ähnlichen Dienstleistungen sowie geringeren sonstigen Aufwendungen.
  • Die nichtoperativen Kosten beliefen sich 2025 auf 362 Mio. Euro und lagen damit 86% unter dem Wert des Vorjahres von 2,6 Mrd. Euro. Dieser Rückgang war auf deutlich geringere Aufwendungen für Rechtsfälle zurückzuführen, was vor allem mit bestimmten Rechtsstreitigkeiten im Jahr 2024 zusammenhängt.

Im vierten Quartal 2025 beliefen sich die zinsunabhängigen Aufwendungen auf 5,3 Mrd. Euro, ein Rückgang um 15% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

  • Die bereinigten Kosten lagen mit 5,1 Mrd. Euro um 3% unter dem Vorjahresquartal und damit innerhalb der Erwartungen der Bank.
  • Die nichtoperativen Kosten sanken im gleichen Zeitraum von 945 Mio. Euro auf 168 Mio. Euro. Dieser Rückgang spiegelte wider, dass die Belastungen durch bestimmte Rechtsstreitigkeiten deutlich niedriger waren und geringere Aufwendungen für Restrukturierung und Abfindungen anfielen.

Ab dem ersten Quartal 2026 wird die Deutsche Bank die bereinigten Kosten und die nichtoperativen Kosten nicht mehr als eigenständige Kennzahlen ausweisen.

Zum Ende des Berichtszeitraums lag die Zahl der Mitarbeitenden (intern, in Vollzeitstellen gerechnet) bei 89.879 und blieb damit gegenüber 2024 im Wesentlichen unverändert. Im vierten Quartal ging die Zahl der Mitarbeitenden um 451 zurück, da Abgänge die Eingliederung von externen Mitarbeitenden und Einstellungen mehr als ausglichen.

Qualität des Kreditbuchs: Risikovorsorge 2025 um 7% gesunken

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag im Gesamtjahr bei 1,7 Mrd. Euro und damit bei 36 Basispunkten des durchschnittlichen Kreditvolumens. Dies entspricht einem Rückgang von 7% gegenüber dem Vorjahreswert von 1,8 Mrd. Euro oder 38 Basispunkten.

Im Schlussquartal 2025 lag die Risikovorsorge im Kreditgeschäft bei 395 Mio. Euro oder 33 Basispunkten des durchschnittlichen Kreditvolumens. Die Risikovorsorge sank im Vergleich zum Vorquartal um 5%. Im Vergleich zum Niveau des Vorjahresquartals (420 Mio. Euro) sank sie um 6%.

Die Risikovorsorge für leistungsgestörte Kredite (Stufe 3) stieg im vierten Quartal 2025 auf 532 Mio. Euro, nach 357 Mio. Euro im Vorquartal und 415 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Entwicklung gegenüber dem Vorquartal spiegelte eine im Vergleich zu den Vorquartalen höhere Risikovorsorge in der Unternehmensbank sowie ein Einzelrisiko in der Investmentbank im Bereich Gewerbeimmobilien wider. Hinzu kam im vierten Quartal eine höhere Risikovorsorge in der Privatkundenbank infolge von Modellanpassungen, die sich im dritten Quartal positiv ausgewirkt hatten.

Dieser Anstieg bei leistungsgestörten Krediten wurde teilweise ausgeglichen durch Auflösungen von 137 Mio. Euro bei Krediten, die weiterhin bedient wurden (Stufe 1 und 2). Die Auflösungen spiegelten den im Vergleich zum Jahresverlauf verbesserten makroökonomischen Ausblick sowie positive Portfolioeffekte wider, denen teilweise höhere Overlays gegenüberstanden.

Solide Kapitalbildung ermöglicht weitere Ausschüttungen über 2,9 Mrd. Euro

Die harte Kernkapitalquote der Bank lag zum Jahresende bei 14,2%, nach 13,8% zum Jahresende 2024. Diese Entwicklung spiegelte die starke organische Kapitalbildung durch die verbesserte Profitabilität wider, der Effekte aus den höheren Ausschüttungen und Kuponzahlungen sowie regulatorische Effekte gegenüberstanden. Zudem wirkte sich hier das im Jahresverlauf verzeichnete Geschäftswachstum aus.

Im Verlauf des Jahres 2025 schüttete die Bank Kapital in Höhe von 2,3 Mrd. Euro an ihre Aktionäre aus, ein Plus von 50% gegenüber 2024. Darin enthalten waren die Dividende für 2024 von 0,68 Euro je Aktie oder 1,3 Mrd. Euro, sowie Aktienrückkäufe von 1,0 Mrd. Euro. Dadurch erhöhten sich die kumulierten und bereits gezahlten Ausschüttungen seit 2022 auf insgesamt 5,6 Mrd. Euro.

Die bislang für 2026 vorgeschlagenen weiteren Kapitalausschüttungen der Bank von 2,9 Mrd. Euro würden – wie oben dargelegt – die kumulierten Ausschüttungen auf 8,5 Mrd. Euro erhöhen. Damit würde das ursprüngliche Ziel der Bank von 8,0 Mrd. Euro für die Jahre 2021–2025, zahlbar in den Jahren 2022–2026, übertroffen. Vorbehaltlich der üblichen Genehmigungen der Aufsichtsbehörden beabsichtigt die Bank, in der zweiten Jahreshälfte 2026 weiteres Kapital an ihre Aktionäre auszuschütten.

Die Entwicklung der harten Kernkapitalquote der Bank im vierten Quartal von 14,5% auf 14,2% spiegelte weitgehend erwartete regulatorische Effekte wider. Dazu zählten der Wegfall der Anwendung der Übergangsregelung gemäß Artikel 468 der Eigenkapitalverordnung (Capital Requirements Regulation/CRR) für nicht realisierte Gewinne und Verluste („Other Comprehensive Income/OCI-Filter“) zum Jahresende 2025 sowie die jährliche Aktualisierung der Berechnung der RWA für operationelle Risiken entsprechend der überarbeiteten Leitlinien der EBA (European Banking Authority), die im Juni 2025 veröffentlicht wurden. Die Entwicklung im vierten Quartal reflektierte zudem eine Normalisierung der Marktrisiken und höhere RWA für Kreditrisiken. Diese Effekte wurden im Quartal teilweise durch eine starke organische Kapitalbildung und Verbriefungstransaktionen kompensiert. Durch letztere stieg der kumulierte RWA-Abbau aus den Maßnahmen zur Kapitaleffizienz auf 31 Mrd. Euro und lag somit über der Zielspanne, bis Jahresende 2025 die RWA um 25 bis 30 Mrd. Euro zu reduzieren.

Die Verschuldungsquote blieb zum Ende des Berichtsquartals mit 4,6% stabil im Vergleich zum dritten Quartal 2025 und reflektiert den bereits erwähnten Wegfall des Kapitalfilters für nicht realisierte Gewinne und Verluste. Eine höhere Verschuldungsposition aufgrund gestiegener Barguthaben zum Jahresende sowie eines Anstiegs bei Wertpapierfinanzierungsgeschäften wurde durch ein höheres zusätzliches Kernkapital (AT1) ausgeglichen, einschließlich einer im Quartal durchgeführten AT1‑Emission.

Stärke bei Liquidität und Refinanzierung

Die Liquiditätsdeckungsquote (Liquidity Coverage Ratio) lag zum Quartalsende bei 144% und übertraf damit die regulatorische Anforderung von 100%. Dies entspricht einem Puffer von 80 Mrd. Euro. Die strukturelle Liquiditätsquote (Net Stable Funding Ratio) lag mit 119% innerhalb der Zielspanne der Bank von 115% bis 120%. Dies entspricht einem Puffer von 106 Mrd. Euro gegenüber den aufsichtsrechtlichen Anforderungen.

Zum Jahresende stiegen die Einlagen im Vergleich zum Vorjahr um 26 Mrd. Euro auf 692 Mrd. Euro. Im Vergleich zum Vorquartal wurde ein Wachstum von 29 Mrd. Euro verzeichnet. Dies spiegelte die starke Entwicklung in der Unternehmensbank, vor allem im Cash Management für Unternehmen, sowie in der Privatkundenbank wider.

Nachhaltige Finanzierungen erreichen nach sehr starkem viertem Quartal kumuliertes Volumen² von 471 Mrd. Euro seit 2020

Die Bank (ohne die DWS)² hat im vierten Quartal 2025 nachhaltige Finanzierungen und Anlagen (ESG) im Volumen von 31 Mrd. Euro ermöglicht. Dies stellte das zweithöchste Quartalsvolumen dar, seit die Bank 2020 begonnen hat, diese Zahlen zu erfassen. Dadurch erhöhte sich das Gesamtvolumen für 2025 auf 98 Mrd. Euro – der höchste Jahreswert seit 2021. Das kumulierte Gesamtvolumen seit Januar 2020 summiert sich nun auf 471 Mrd. Euro.

In den Geschäftsbereichen entwickelten sich die Nachhaltigkeits-Volumina im vierten Quartal wie folgt:

  • Die Unternehmensbank kam auf 7 Mrd. Euro an nachhaltigen Finanzierungen; damit erhöhte sich das kumulierte Volumen seit Anfang 2020 auf 91 Mrd. Euro.
  • In der Investmentbank lag das Volumen von nachhaltigen Finanzierungen, Kapitalmarkt-Emissionen und Market Making bei 20 Mrd. Euro. Damit betrug das Volumen seit Anfang 2020 kumuliert 291 Mrd. Euro.
  • In der Privatkundenbank lag das Volumen von ESG-Anlagen und 
    -Neukrediten bei 4 Mrd. Euro. Damit betrug das kumulierte Volumen
    80 Mrd. Euro seit Anfang 2020.

Im November 2025 hat die Deutsche Bank ein neues Gesamtziel von 900 Mrd. Euro für nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen für den Zeitraum von 2020 bis Ende 2030 festgelegt. Darin enthalten sind die nachhaltigen Finanzierungen und ESG-Anlagen seit Januar 2020. Dieses Ziel unterstreicht die Rolle der Bank als verlässliche Partnerin für ihre Kunden in der globalen Transformation. Zugleich gab die Bank ihre Ambition bekannt, bis Ende 2027 insgesamt 300 Transaktionen mit Naturbezug zu ermöglichen.

Erstmals erreichte die Deutsche Bank bei CDP, einer globalen Plattform für Umweltberichterstattung, einen Platz auf der A‑Liste. Damit zählt die Bank branchenübergreifend zu den besten vier Prozent der von CDP eingestuften Unternehmen weltweit.

Zu den wichtigsten Transaktionen im vierten Quartal gehörten:

  • Die Deutsche Bank agierte als Konsortialführerin für die Blue-Bond-Emission der China Water Affairs Group Ltd. über 150 Mio. US-Dollar mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Ein Betrag in Höhe der Nettoerlöse wird zur Finanzierung oder Refinanzierung förderfähiger Projekte gemäß dem Green-und-Blue-Framework des Unternehmens bereitgestellt, beispielsweise in den Bereichen sauberes Wasser oder sanitäre Versorgung.
  • Refinanzierung und Aufstockung von zertifizierten grünen Darlehen in Höhe von 3 Milliarden Australischen Dollar für die Intellihub Group – die größte CBI2-Zertifizierung für grüne Darlehen im Jahr 2025. Die Finanzierung unterstützt die großflächige Einführung von intelligenten Stromzählern und Energietechnik in Australien und Neuseeland und ermöglicht es dem Unternehmen, seine aktuelle Reichweite von über drei Millionen Haushalten bis 2030 mehr als zu verdoppeln.
  • Die Bank war Konsortialführerin bei einer vorrangigen Kreditfazilität für das deutsche Unternehmen FlixTrain, die zur Finanzierung von 30 energieeffizienten Hochgeschwindigkeits-Elektrozügen dient. Die Transaktion trägt dem steigenden Bedarf an umweltfreundlichen Mobilitätslösungen Rechnung und unterstützt das Ziel von Flix, die Emissionsintensität (gCO₂e/pkm) bis 2032 um rund 41% zu senken.

Konzernergebnisse im Überblick

 Tabelle mit den Deutsche‑Bank‑Finanzergebnissen 2025 auf einen Blick.

1Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe unten oder unter ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf den Seiten 15 bis 22 des Financial Data Supplements (FDS) zum vierten Quartal 2025.

2Die kumulierten ESG‑Volumina umfassen nachhaltige Finanzierungen und ESG‑Investitionen in der Unternehmensbank, der Investmentbank, der Privatkundenbank sowie im Bereich Corporate & Other vom 1. Januar 2020 bis heute. Die Produkte umfassen Kapitalmarkt­emissionen (ausschließlich Konsortialführer), Market‑Making‑Aktivitäten (jährliches Durchschnittsvolumen des förderfähigen Anleihebestands), nachhaltige Finanzierungen, verwaltete Vermögenswerte zum Periodenende sowie Vermögenswerte von Pensionsplänen zum Periodenende (Bruttovermögen). Die kumulierten Volumina und Zielgrößen schließen verwaltete ESG‑Vermögenswerte der DWS nicht ein, da diese separat von der DWS berichtet werden.

3Zum Ende des Berichtszeitraums

ESG-Klassifizierung

Die Deutsche Bank hat ihre nachhaltigen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" definiert, das unter investor-relations.db.com abrufbar ist. Aufgrund der kumulativen Definition des Ziels der Bank werden die Volumina in den Fällen, in denen die Validierung gegen das Rahmenwerk nicht vor Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, nach Abschluss dieser in den Folgequartalen offengelegt. Das ESG-Rahmenwerk wird im Geschäftsbericht 2024 der DWS unter “Unsere Produktpalette – wichtigste Aspekte / ESG-Produktklassifizierungsrahmenwerk“ näher beschrieben, das im Internet verfügbar ist.

Jahresmedienkonferenz

Die Jahresmedienkonferenz der Deutsche Bank findet heute um 09:00 Uhr (MEZ) statt. Die Veranstaltung wird von 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr auf der Internetseite der Bank übertragen.

Telefonkonferenz für Analysten

Eine Telefonkonferenz für Analysten zu den Ergebnissen des vierten Quartals und Gesamtjahrs 2025 findet heute um 11:00 Uhr (MEZ) statt. Die Finanztabellen (Financial Data Supplement, FDS), die Präsentation und der Audio-Webcast für die Analysten-Telefonkonferenz sind im Internet abrufbar.

Eine Telefonkonferenz für Anleiheinvestoren findet am 30. Januar 2026 um 15:00 Uhr (MEZ) statt, die ebenfalls im Internet übertragen wird.

Geschäftsbericht

Die Zahlen in dieser Mitteilung sind vorläufig und nicht testiert. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025 und des Berichts nach Form 20-F ist für den 12. März 2026 geplant.

Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 13. März 2025 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/Investoren verfügbar.

Grundlage der Finanzberichterstattung

Die Ergebnisse wurden in Einklang mit den International Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen sind. Dies schließt die Anwendung des Portfolio-Fair Value Hedge Accounting für nicht fällige Einlagen („EU Carve Out“) ein. Das Fair Value Hedge Accounting gemäß EU Carve Out wird angewendet, um das Potenzial sowohl für positive als auch negative Auswirkungen von Zinsänderungen für verschiedene Laufzeiten auf die Rechnungslegung zu minimieren. Dadurch sinkt die Volatilität der berichteten Erträge aufgrund von Aktivitäten der Treasury-Abteilung.

Für das am 31. Dezember 2025 endende Quartal hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 463 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 308 Mio. Euro auf den Gewinn. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve Out einen negativen Effekt von 127 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 60 Mio. Euro auf den Gewinn. Für das Gesamtjahr 2025 hatte die Anwendung des EU Carve Out einen positiven Effekt von 662 Mrd. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 325 Mio. Euro auf den Gewinn. Für das Geschäftsjahr 2024 hatte die Anwendung des EU Carve Out einen negativen Effekt von 1,4 Mrd. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 976 Mio. Euro auf den Gewinn. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten werden ebenfalls unter Anwendung des EU Carve Out nach IAS 39 berichtet. Die Anwendung der IAS 39 EU Carve Out-Version hatte zum 31. Dezember 2025 einen negativen Effekt auf das harte Kernkapital von ungefähr 60 Basispunkten verglichen mit einem negativen Effekt von ungefähr 68 Basispunkten zum 31. Dezember 2024. Abhängig von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Positionen und der zur Sicherung genutzten Derivate, kann der Nettoeffekt der Anwendung des EU Carve Out in jeder Berichtsperiode positiv oder negativ sein.

Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen

Dieses Dokument und andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden. Beispiele für nicht nach IFRS ermittelte Messgrößen im Vergleich zu den am besten passenden Größen gemäß IFRS sind:

Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle MessgrößeAm besten passende Messgröße gemäß IFRS
Ergebnis vor Steuern ohne nichtoperativen Aufwendungen, Ergebnis vor Steuern ohne Berücksichtigung der Kosten für Positionen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten Ergebnis vor Steuern
Den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbarer Gewinn/Verlust, den Deutsche Bank-Aktionären und zusätzlichen Eigenkapitalbestandteilen zurechenbares Konzernergebnis, Gewinn/Verlust nach Steuern ohne Berücksichtigung der Kosten für Positionen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten Gewinn/Verlust nach Steuern
Zinsüberschuss in den Kernsegmenten des Bankbuchs Zinsüberschuss
Erträge bereinigt um Wechselkurseffekte Erträge
Bereinigte Kosten, Kosten bereinigt um Wechselkurseffekte, Nichtoperative Kosten, Zinsunabhängige Aufwendungen ohne Berücksichtigung der Kosten für Positionen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten Zinsunabhängige Aufwendungen
Aufwand-Ertrag-Relation ohne Berücksichtigung der Kosten für Positionen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten

Aufwand-Ertrag-Relation basierend auf den

zinsunabhängigen Aufwendungen

Nettovermögenswerte (bereinigt) Nettovermögenswerte
Materielles Eigenkapital, durchschnittliches materielles Eigenkapital, materielles Nettovermögen, durchschnittliches materielles Nettovermögen Den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital

Eigenkapitalrendite nach Steuern auf das durchschnittliche Eigenkapital (basierend auf dem den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis, nach AT1-Kupons)

Eigenkapitalrendite nach Steuern auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (basierend auf dem den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis, nach AT1-Kupons)

Eigenkapitalrendite nach Steuern auf das durchschnittliche Eigenkapital (basierend auf dem den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis, nach AT1- Kupons) ohne Berücksichtigung der Kosten für Positionen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten

Eigenkapitalrendite nach Steuern auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (basierend auf dem den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis, nach AT1-Kupons) ohne Berücksichtigung der Kosten für Positionen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
Materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert), Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) Nettovermögen je ausstehende Stammaktie

Erträge und Aufwendungen auf einer um Währungseffekte bereinigten Basis werden wie folgt berechnet: Erträge oder Aufwendungen, die in früheren Perioden erzielt oder verbucht wurden und nicht in Euro angefallen sind, werden zu Kursen aus der aktuellen Periode in Euro umgerechnet. Diese bereinigten Zahlen und prozentuale Veränderungen im Periodenvergleich basieren auf dieser Umrechnung und sollen dazu dienen, Informationen über die Entwicklung der zugrundeliegenden Geschäftsvolumina und Aufwendungen bereitzustellen.

Bei den bereinigten Kosten sind vom zinsunabhängigen Aufwand gemäß IFRS folgende Positionen (zusammenfassend „Nicht-operative Kosten“) abgezogen: (i) Wertminderungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte, (ii) Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, (iii) Aufwendungen für Restrukturierung und Abfindungen.

Zu den Positionen für bestimmte Rechtsstreitigkeiten zählen die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Rückstellung für den Rechtsstreit zur Übernahme der Postbank AG, die Auflösung des Anspruchs im Zusammenhang mit RusChemAlliance sowie die Rückstellung der Bank für polnische Fremdwährungshypothekendarlehen

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