IBOR-Ablösung

Eine Mitteilung vom Treasurer des Konzerns

Dixit Joshi, Treasurer des Deutsche-Bank-Konzerns, Mitglied des ISDA Boards, Mitglied der Bank of England / Financial Conduct Authority Senior Advisory Group für die Umstellung auf einen risikofreien Referenzzins für Sterling-Produkte

Die Änderung der von der Finanzdienstleistungsbranche zur Preisgestaltung genutzten Referenzzinssätze rückt näher – ein Wendepunkt an den internationalen Finanzmärkten.

Ob Sie ein Familienunternehmen sind, das seine Expansion finanziert, ein Student, der sein Studium mit einem langfristigen Kredit bestreitet, ein Exporteur, der sich gegen Zins- oder Währungsschwankungen absichern will, oder ein Pensionsfonds, der für die Zukunft plant: Die IBOR-Ablösung wird die von Ihnen genutzten Finanzprodukte verändern.

Die Deutsche Bank wird als eine der größten internationalen Banken ihren Beitrag dazu leisten, dass dieser Übergang reibungslos verläuft. Unsere Planung läuft seit über drei Jahren, sodass wir heute bestens darauf vorbereitet sind, unsere Kunden und die Branche zu unterstützen.

Wir wollen unseren Kunden weiterhin die benötigten Produkte und Dienstleistungen bieten und sie, Gegenparteien und andere Interessengruppen bei der Umstellung auf die alternativen risikofreien Referenzzinssätze begleiten.

Die britische Finanzaufsicht FCA hat am 5. März 2021 die Termine bestätigt, nach denen die Panel-Banken keine LIBOR-Werte mehr melden bzw. keine repräsentativen LIBOR-Sätze mehr verfügbar sein werden:

  • unmittelbar nach dem 31. Dezember 2021 für alle LIBOR-Laufzeiten für das Pfund Sterling, den Euro, den Schweizer Franken und den japanischen Yen sowie für die 1-Wochen- und 2-Monats-Laufzeiten für den US-Dollar; und
  • unmittelbar nach dem 30. Juni 2023 für alle übrigen US-Dollar-Laufzeiten.

Ich bitte alle unsere Kunden eindringlich, sich baldmöglichst mit uns in Verbindung zu setzen, um abzuklären, wie sich die Umstellung der Referenzzinssätze auf Sie oder Ihr Unternehmen auswirken kann.

Herangehensweise der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank verfolgt das Ziel, die LIBOR-Ablösung entsprechend den für die Branche geltenden Fristen zu unterstützen. Die Strategie der Deutschen Bank sieht vor, soweit durchführbar sämtliche Produkte mit LIBOR-Bezug vor den jeweiligen LIBOR-Einstellungsterminen auf alternative Referenzzinssätze umzustellen und die Abhängigkeit von Fallback-Regelungen zu minimieren. In Fällen, in denen dies nicht möglich ist, wird die Bank robuste Fallback-Regelungen gewährleisten.

Die Bank ist sowohl für neue Transaktionen als auch für Altbestände dem ISDA Benchmarks Supplement Protocol (BSP) und dem ISDA 2020 IBOR Fallbacks Protocol beigetreten.

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Zeitpläne, Neuigkeiten aus der Industrie und den Regulierungsbehörden und Glossar zum IBOR-Übergang. (Nur in englischer Sprache)

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