News 7. Juni 2021

#NotAlone: Deutsche Bank Kampagne hilft Kindern und Jugendlichen, die mental unter der Pandemie leiden

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Einsamkeit, Angst und Depression – die Corona-Pandemie hat in aller Welt katastrophale Auswirkungen, nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die seelische Gesundheit von Menschen. Physische und soziale Isolation haben Kinder und Jugendliche vor besondere Herausforderungen gestellt und gefährden ihre psychische Gesundheit. Ein zentrales Ziel des gesellschaftlichen Engagements der Deutschen Bank ist es, jungen Menschen zu helfen, ihr volles Potenzial zu entfalten und damit ihre Zukunftsperspektiven zu verbessern. Deshalb haben wir die Kampagne #NotAlone als Teil unserer Born to Be-Jugendprojekte ins Leben gerufen, um zur Lösung dieses drängenden gesellschaftlichen Problems beizutragen. Mit unserem #NotAlone Schritte-Wettbewerb können unsere Mitarbeiterinnen und MItarbeiter weltweit einen positiven Beitrag leisten und Kindern in dieser schwierigen Zeit beistehen.

Das Potenzial einer gesamten Generation ist gefährdet

Wenn Schulen und Hochschulen schließen, bricht für junge Menschen nicht nur Bildung weg. Viele verlieren die Struktur in ihrem Leben und die nötige emotionale Unterstützung, um ihren Alltag zu meistern. Die Pandemie hat zudem Zukunftsängste verstärkt, da sowohl die Bildung als auch die Ausbildung und Karrierewege gefährdet sind. Dazu kommt: Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen erhöhen das Risiko, dass diese jungen Menschen missbraucht oder vernachlässigt werden oder sich selbst etwas antun. Vielen Betroffenen fällt es noch schwerer, in dieser Zeit Gehör zu finden.

Diese Problematik, die das Leben junger Menschen über viele Jahre hinweg beeinflussen wird, wird in den Medien zurzeit in großem Umfang thematisiert. Um die Herausforderungen besser verstehen und effiziente Hilfe leisten zu können, führte das Team für Soziale Verantwortung in der Deutschen Bank Ende vergangenen Jahres ein Forschungsprojekt zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die mentale Gesundheit junger Menschen durch. Die Ergebnisse waren alarmierend:

  • 40 Prozent der Kinder in Deutschland zwischen 11 und 17 Jahren geben an, dass ihre psychische Gesundheit durch die Pandemie gelitten hat.
  • 1,5 Millionen junge Menschen unter 18 Jahren werden allein in England Unterstützung bei psychischen Problemen benötigen.
  • 25 Prozent der jungen Menschen in den USA hatten während des Lockdowns Selbstmordgedanken.
  • In Asien haben Jugendliche 50 Prozent häufiger bei Hotlines angerufen, um häusliche Gewalt zu melden.
  • Die wirtschaftlichen Kosten der durch die Pandemie entstandenen Qualifikationslücke gehen in die Milliarden Euro.

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Unsere Antwort

Junge Menschen brauchen dringend Hilfe, um damit klar zu kommen. Sie benötigen Zugang zu Beratung und psychologischer Unterstützung – zu jemandem, der ihnen sagt, dass alles gut wird. Diese Angebote waren noch nie so gefragt, allerdings fehlt es häufig an den finanziellen Mitteln dafür. Und es gibt keine schnelle Lösung, da die Auswirkungen der Pandemie auch in einigen Jahren noch spürbar sein werden. Die Deutsche Bank arbeitet daher mit Partnerorganisationen zusammen und unterstützt diese finanziell bei der Durchführung geeigneter Projekte.

In mehr als 30 Ländern hat die Bank gemeinnützige Organisationen ausgewählt, die sich um die psychische Gesundheit von Kindern kümmern. In Großbritannien arbeiten wir beispielsweise mit Young Minds zusammen, der dort führenden Organisation für mentale Gesundheit junger Menschen. Young Minds hat ein spezielles Corona-Zentrum eingerichtet, um Hilfe beim Umgang mit Ängsten, Einsamkeit und Trauer zu bieten. Unsere Partnerorganisation in den USA, The Door, unterstützt Jugendliche durch Einzel- und Gruppenangebote und Krisenintervention. Im Einklang mit der Strategie der Deutschen Bank Americas Foundation zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit von Jugendlichen liegt der Anteil der von The Door betreuten Jugendlichen, die von Wohnungsunsicherheit, Drogenkonsum und -missbrauch, familiärer Trennung und Traumata betroffen sind, bei schätzungsweise 30 Prozent. Die deutsche Partnerorganisation Die Arche bietet regelmäßige Telefonate und Videochats an, um die räumliche Distanz zu überwinden und das Verhalten betroffener Kinder genau zu beobachten, um schwerwiegende Probleme zu entdecken, bevor sie entstehen. In der Region Asien-Pazifik und in Europa unterstützen wir die Arbeit der Save the Children Foundation in sechs Ländern. Weltweit hat die Stiftung bisher fast einer halben Million Kindern und Erwachsenen psychologische Hilfe geboten.

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Jeder Schritt zählt: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich

Da der Lockdown für alle nicht einfach war, verbinden wir die #NotAlone-Kampagne mit einem Schritte-Wettbewerb, um so auch das körperliche und geistige Wohlbefinden unserer Mitarbeitenden zu steigern. Wie bei der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr gilt das Motto „Jeder Schritt zählt!“. Wenn möglichst viele Kolleginnen und Kollegen mitmachen und gemeinsam die ausgelobten Schrittziele in ihrem Land überbieten, erhöht die Deutsche Bank ihre finanzielle Unterstützung für die mentale Gesundheit von Kindern noch einmal. Der globale Schritte-Wettbewerb baut auf dem Erfolg des vergangenen Jahres auf, als rund 8.100 Mitarbeiter über 1,3 Milliarden Schritte erreichten und damit 220.000 Euro für mehr als 20 gemeinnützige Partnerorganisationen sammelten.

„Es gibt Millionen junger Menschen, die sich derzeit allein gelassen fühlen. Wir möchten Sie alle dazu einladen, bei unserer #NotAlone-Kampagne mitzumachen und gemeinsam der nächsten Generation in dieser schwierigen Zeit beizustehen“, sagt Lareena Hilton, Leiterin der Bereiche Markenkommunikation und Soziale Verantwortung der Deutschen Bank.

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