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Frankfurt am Main, 27. August 2026
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Die Privatkundenbank der Deutschen Bank hat einen wichtigen Meilenstein bei der mehrjährigen Transformation ihrer Technologieinfrastruktur erreicht und treibt damit die strategischen Prioritäten voran, die Ende 2025 im Rahmen des neuen Strategiezyklus der Deutschen Bank, der bis Ende 2028 läuft, vorgestellt wurden. Damals kündigte die Bank an, die globale Kernbankenlandschaft der Privatkundenbank zu vereinfachen und die Zahl der Kernbankensysteme von 15 auf zwei moderne, cloudbasierte Plattformen zu reduzieren. Die erste dieser beiden Plattformen wurde nun ausgewählt.
Zur Unterstützung dieser Transformation hat die Privatkundenbank der Deutschen Bank Vault Core ausgewählt, die cloud-basierte Kernbankenplattform des Finanztechnologieunternehmens Thought Machine. Sie wird das Kernbankensystem für alle Bank- und Kreditprodukte in Deutschland im Personal Banking und Wealth Management sein. Die Plattform wird die technologische Basis der Bank modernisieren und es der Deutschen Bank ermöglichen, fragmentierte Altsysteme abzulösen, die Komplexität zu reduzieren und durch ein stärker kundenorientiertes Betriebsmodell die Markteinführungszeit neuer Produkte zu verkürzen. Sie unterstützt die strategischen Ziele der Privatkundenbank, im Personal Banking operative Skaleneffekte zu erzielen und zugleich eine skalierbare Plattform für das weitere Wachstum im Wealth Management bereitzustellen.
Yiping Li, Chief Operating Officer der Privatkundenbank der Deutschen Bank, sagte:
"Mit der Auswahl unserer künftigen Kernbankenplattform setzen wir unsere Strategie nun in die Tat um. Die Modernisierung unserer Kernbankeninfrastruktur wird uns dabei helfen, unsere Technologielandschaft zu vereinfachen, Komplexität zu reduzieren und eine besser skalierbare Grundlage für künftiges Wachstum zu schaffen. Letztlich geht es bei dieser Transformation darum, das Erlebnis für unsere Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden zu verbessern und zugleich das Fundament unseres Geschäfts für die kommenden Jahre zu stärken."
Die Entwicklungsarbeiten haben bereits begonnen; Tests sind als einer der wichtigsten Meilensteine bis zum Jahresende vorgesehen. Die Migration wird anschließend schrittweise erfolgen. Während der Übergangsphase werden die bestehenden Systeme und die neue Plattform parallel betrieben. Ab 2027 werden die Produkte sukzessive migriert. Dies ermöglicht eine kontrollierte und stabile Umstellung und gewährleistet gleichzeitig operative Resilienz und die Kontinuität des Geschäftsbetriebs.
Christian Rhino, Chief Information Officer der Privatkundenbank der Deutschen Bank, sagte:
"Die Modernisierung unserer Kernbankenlandschaft ist eine der bedeutendsten technologischen Transformationen, die derzeit in der Privatkundenbank umgesetzt werden. Vault Core bietet uns eine moderne, cloud-native Grundlage, die Resilienz, Skalierbarkeit und Flexibilität verbessert. Indem wir die Produktlogik von der zugrunde liegenden Infrastruktur trennen, werden wir Produkte im Laufe der Zeit effizienter entwickeln, anpassen und bereitstellen können und zugleich die Abhängigkeit von fragmentierten Altsystemen schrittweise reduzieren."
Paul Taylor, CEO und Gründer von Thought Machine, sagte:
„Die Deutsche Bank setzt ein klares Zeichen, wie große internationale Banken ihre Kernbankeninfrastruktur erfolgreich modernisieren können. Mit der Ablösung fragmentierter Altsysteme durch eine moderne Architektur schafft sie die erforderlichen Echtzeitfähigkeiten, um Abläufe zu vereinfachen, die Zuverlässigkeit der Systeme zu erhöhen und das Kundenerlebnis in großem Maßstab zu verbessern. Wir freuen uns auf die auf zehn Jahre angelegte Partnerschaft.“
Für die Implementierung der Plattform hat die Deutsche Bank GFT als Transformations- und Systemintegrationspartner für Vault Core ausgewählt. Dabei nutzt sie die umfassende Erfahrung von GFT als Umsetzungspartner für Thought-Machine-Implementierungen weltweit.
Christopher Ortiz, Mitglied des Group Executive Board und Chief Executive Global Accounts & Offerings bei GFT Technologies, sagte:
"Die Modernisierung des Kernbankensystems ist ein grundlegender Schritt bei der technologischen Transformation jeder Bank. Gemeinsam mit der Deutschen Bank und Thought Machine tragen wir zum Aufbau einer modernen, skalierbaren Plattform bei, die Innovation, operative Effizienz und künftiges Wachstum unterstützt. Gleichzeitig schafft dies die technologische Grundlage, um das Potenzial von KI zu nutzen."
Im Rahmen ihrer mehrjährigen Transformation plant die Privatkundenbank der Deutschen Bank, bis Ende 2028 rund 600 Millionen Euro in IT, Betriebsabläufe und künstliche Intelligenz zu investieren. Das Programm soll bis 2028 jährliche Einsparungen auf Run-Rate-Basis von rund 300 Millionen Euro erzielen und zugleich die Technologielandschaft der Bank vereinfachen und modernisieren.
Fragen und Antworten
Was ist eine Kernbankplattform?
Eine Kernbankplattform ist eines der zentralen Technologiesysteme, über die eine Bank ihre alltäglichen Bankprodukte und -dienstleistungen bereitstellt. Sie unterstützt wesentliche Prozesse – von der Eröffnung und Verwaltung von Konten bis hin zu Einlagen- und Kreditprodukten. Vereinfacht gesagt gehört sie zum „Maschinenraum“ einer Bank und sorgt dafür, dass zahlreiche Bankdienstleistungen im Hintergrund zuverlässig funktionieren.
Warum modernisiert die Deutsche Bank ihre Kernbankplattform?
Die Deutsche Bank modernisiert die Kernbankinfrastruktur ihrer Privatkundenbank, um ihre Technologielandschaft zu vereinfachen, fragmentierte Altsysteme abzulösen und eine skalierbare Basis für künftiges Wachstum zu schaffen. Die Transformation soll dazu beitragen, Produkte effizienter zu entwickeln, die operative Widerstandsfähigkeit zu stärken und das Erlebnis für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende zu verbessern.
Was ist Vault Core und wie wird die Deutsche Bank die Plattform einsetzen?
Vault Core ist eine cloudbasierte Kernbankplattform des Finanztechnologieunternehmens Thought Machine. Die Privatkundenbank der Deutschen Bank will sie in Deutschland als zentrale Plattform für Bank- und Kreditprodukte im Privatkundengeschäft und Wealth Management einsetzen. Da die konfigurierbare Architektur die Produktlogik von der zugrunde liegenden Infrastruktur trennt, lassen sich Produkte künftig effizienter entwickeln und anpassen.
Wie fügt sich die neue Kernbankplattform in die Strategie der Deutschen Bank ein?
Die neue Kernbankplattform unterstützt die strategischen Prioritäten der Deutschen Bank bis 2028 und trägt dazu bei, die Technologielandschaft der Privatkundenbank zu vereinfachen und zu modernisieren. Sie ist Teil eines umfassenden Programms, mit dem die Zahl der Kernbanksysteme von 15 auf zwei moderne, cloudbasierte Plattformen reduziert werden soll. Die Transformation soll die operative Effizienz im Privatkundengeschäft steigern, eine skalierbare Basis für weiteres Wachstum im Wealth Management schaffen und das Erlebnis für Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitende verbessern.
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Über die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.
Disclaimer
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen.
Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind.
Diese Faktoren sind im jüngsten SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder auf der Website für Investoren.
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