Medieninformation 21. November 2021

Olivier Vigneron soll Risikovorstand der Deutschen Bank werden

Olivier Vigneron soll mit Wirkung zum 1. Juni 2022 Risikovorstand (Group Chief Risk Officer) der Deutschen Bank werden. Nach den erforderlichen regulatorischen Freigaben soll er die Nachfolge von Stuart Lewis antreten, der im März angekündigt hatte, die Bank nach der Hauptversammlung 2022 nach 25 Dienstjahren zu verlassen. Vigneron wird bereits am 1. März 2022 als Generalbevollmächtigter zur Deutschen Bank stoßen.

Olivier VigneronVigneron kommt von der französischen Bank Natixis, wo er seit 2020 als Chief Risk Officer tätig war. Er begann seine Karriere im Handel mit Kreditderivaten bei Goldman Sachs und verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Finanzsektor. Er hatte mehrere leitende Positionen im Handelsgeschäft und im Risikomanagement bei verschiedenen Banken inne und arbeitete zwischen 2002 und 2005 drei Jahre lang bei der Deutschen Bank im Handel mit strukturierten Krediten.

Nach weiteren Stationen bei UniCredit und BNP Paribas war Vigneron ab 2008 bei J.P. Morgan im Handel mit hybriden Kreditinstrumenten tätig. Dort wurde er 2012 Leiter der Modellentwicklung und Kapitalanalyse und verantwortete die globale Umsetzung der Kapitalmodelle nach Basel III.

Ab 2015 war er bei J.P. Morgan Chief Risk Officer für die Region Europa, Nahost und Afrika (EMEA) und als Firmwide Risk Executive für die Steuerung von Marktrisiken der Bank weltweit zuständig. Im Rahmen dieser Funktion war Vigneron Mitglied des Aufsichtsrats der in Frankfurt ansässigen Tochter J.P. Morgan AG und leitete deren Risikoausschuss. Vigneron hat Ingenieurswissenschaften an der École Polytechnique (Paris) studiert und erwarb an der University of Chicago einen PhD-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften.

Paul Achleitner, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Bank, sagte: „Der Aufsichtsrat möchte Stuart Lewis schon jetzt für zehn Jahre herausragende Arbeit im Vorstand der Deutschen Bank danken. Er hat entscheidend dazu beigetragen, erstklassige Risikokontrollen aufzubauen und die Deutsche Bank sicher durch sehr herausfordernde Zeiten zu führen. Wir freuen uns, dass wir mit Olivier Vigneron einen starken Nachfolger gefunden haben, der die Deutsche Bank dabei unterstützen wird, ihr robustes Risikomanagement zu erhalten und weiterzuentwickeln. Olivier Vigneron verfügt über eine hervorragende Expertise bei der Steuerung aller Risikoarten des Bankgeschäfts und wird eine große Bereicherung für das Führungsteam der Deutschen Bank sein.“

Der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing sagte: „Meine Vorstandskollegen und ich freuen uns, Olivier Vigneron bei der Deutschen Bank willkommen zu heißen – umso mehr, da es sich um ein Wiedersehen handelt. In den frühen 2000er Jahren arbeitete Olivier in unserem Geschäft mit strukturierten Krediten und ist daher kein Unbekannter in unserem Unternehmen. Eine strikte globale Risikosteuerung wird in den kommenden Jahren für den Bankensektor von größter Bedeutung sein. Wir sind davon überzeugt, dass Olivier das globale Fachwissen und die richtige Perspektive mitbringt, um alle Arten von Risiken zu bewerten und zu managen und damit die gute Bilanz der Deutschen Bank im Risikomanagement fortzuschreiben.“

Olivier Vigneron sagte: „Die Deutsche Bank ist eines der führenden europäischen Finanzinstitute mit einem starken globalen Netzwerk. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit einem hervorragenden Risikomanagement-Team, das in der gesamten Branche einen erstklassigen Ruf genießt.“

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Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind.

Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 12. März 2021 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/Investoren verfügbar.

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