Medieninformation 19. März 2026

Deutsche Bank beruft Marie-Jeanne Deverdun und Stefan Hoops in den Vorstand – Fabrizio Campelli zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt – Verträge von Claudio de Sanctis und Alexander von zur Mühlen verlängert

Die Deutschen Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB)  hat Änderungen im Vorstand und im Konzernleitungskomitee beschlossen, um die Strategie zum Ausbau der Globalen Hausbank zu unterstützen.

Stefan Hoops, Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutsche-Bank-Vermögensverwalters DWS, wird mit Wirkung zum 1. Mai zusätzlich Mitglied des Konzernvorstands der Deutschen Bank. Bisher wurde der Geschäftsbereich Vermögensverwaltung im Vorstand durch James von Moltke vertreten, der die Bank wie bereits angekündigt verlassen wird, wenn sein Vertrag Ende Juni 2026 ausläuft. Die Berufung von Hoops in den Vorstand spiegelt die Bedeutung der Vermögensverwaltung für die Wachstumsstrategie der Deutschen Bank in den kommenden Jahren wider. Die DWS hat eine starke Präsenz im deutschen Heimatmarkt, und ihre Strategie „Gateway to Europe“ steht im Einklang mit der Priorität des Konzerns, Kunden den Zugang zu Geschäften in Europa und von Europa ausgehend in anderen Märkten zu ermöglichen. Die neue Aufstellung wird zudem dazu beitragen, die enge Zusammenarbeit zwischen der Vermögensverwaltung und den anderen Geschäftsbereichen der Deutschen Bank weiter zu stärken. Hoops behält seine Rolle als CEO der DWS, die eine eingeständig börsennotierte Gesellschaft mit eigener Führung, Strategie und Governance bleibt.

Ebenfalls mit Wirkung zum 1. Mai übernimmt Marie-Jeanne Deverdun im Vorstand die Rolle als Chief Technology, Data and Innovation Officer. Sie tritt damit die Nachfolge von Bernd Leukert an, der die Bank verlassen wird, wenn sein Vertrag Ende Juni ausläuft. Deverdun arbeitet seit 16 Jahren für die Deutsche Bank und hatte in dieser Zeit Führungspositionen in verschiedenen Bereichen inne, zuletzt als Chief Operating Officer für die Unternehmensbank und die Investmentbank. Sie hat in diesen Rollen erfolgreich Technologie in Geschäftsprozesse integriert, Kontrollen gestärkt und die Skalierung von Betriebsmodellen vorangetrieben. Mit dieser Bilanz ist sie hervorragend positioniert, um die technologische Transformation der Bank weiterzuführen. Deverdun wird dafür sorgen, dass sich die Technologie im Einklang mit den Geschäftsprioritäten weiterentwickelt und die Bank ihre KI-Nutzung beschleunigt, um fokussiertes Wachstum und operative Effizienz zu erreichen.

Als Ausdruck der zentralen Bedeutung von Sicherheit, Resilienz und regulatorischer Integrität für die strategische Entscheidungsfindung der Bank wird Brent Phillips, Group Chief Security Officer der Deutschen Bank, dem Konzernleitungskomitee (GMC) beitreten. Seit er im Jahr 2021 zur Bank kam, hat Phillips die Art, wie die Bank Cyberrisiken und physische Bedrohungen erkennt und verhindert, erheblich verbessert. Gleichzeitig hat er eine stärkere Kultur des Risikobewusstseins gefördert.

„Mit den heutigen Entscheidungen richten wir die Führung der Bank noch enger an unseren strategischen Prioritäten aus“, sagte Alexander Wynaendts, Vorsitzender des Aufsichtsrats. „Wir unterstreichen die Bedeutung unserer Vermögensverwaltung als einem der Eckpfeiler unserer Globalen Hausbank. Stefan Hoops hat mit der DWS in den vergangenen Jahren starke Ergebnisse erzielt und wird unsere Vermögensverwaltung künftig noch enger mit unseren anderen Geschäftsbereichen verbinden können. Wir stärken zudem die Verbindung zwischen unserem Kundengeschäft und unserem Technologiebereich. Mit ihrer Erfahrung im Bankgeschäft und ihrer Prozessexpertise ist Marie-Jeanne Deverdun bestens geeignet, um auf das Geschäft fokussierte Innovationen zu beschleunigen und das Kundenerlebnis in allen Geschäftsbereichen erheblich zu verbessern.“

Wynaendts sagte weiter: „Der Aufsichtsrat dankt Bernd Leukert herzlich für seinen wertvollen Beitrag in sieben Jahren Vorstandstätigkeit. Er hat maßgeblichen Anteil daran, dass die Deutsche Bank ihre Technologielandschaft stabilisiert, ihre Kontrollen gestärkt und die Modernisierung vorangetrieben hat. Indem er wichtige Anwendungen in die Cloud überführt und eine Ingenieurskultur förderte, hat Bernd Leukert wichtige Grundlagen geschaffen, damit die Bank von KI profitieren kann.“

Des Weiteren hat der Aufsichtsrat beschlossen, Fabrizio Campelli mit Wirkung zum 1. Juli zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden zu ernennen, wenn die Amtszeit des aktuellen Stellvertreters, James von Moltke, endet. Campelli wird seine bestehenden Rollen als Leiter der Unternehmensbank und der Investmentbank ebenso wie seine Vorstandsverantwortung für die Regionen Amerika sowie Großbritannien und Irland beibehalten.

Nach der Verlängerung des Vertrages von Privatkundenvorstand Claudio de Sanctis Ende des vergangenen Jahres hat der Aufsichtsrat auch den Vertrag von Alexander von zur Mühlen als Mitglied des Vorstands und CEO für Asien-Pazifik, den Nahen Osten und Afrika sowie Europa und Deutschland verlängert. Beide Verträge laufen nun bis 2029.

Wynaendts erklärte zu diesen Entscheidungen: „Als Leiter der Unternehmensbank und der Investmentbank hat Fabrizio Campelli in den vergangenen Jahren erfolgreich unser Geschäftswachstum vorangetrieben, die Wertschöpfung gesteigert und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit gestärkt. Für die Rolle als stellvertretender Vorstandsvorsitzender bringt er umfassende Erfahrung mit. Die Verlängerung der Verträge von Claudio de Sanctis und Alexander von zur Mühlen unterstreicht die Bedeutung der Geschäftsbereiche und Regionen, die sie für die Deutsche Bank vertreten. Claudio hat die Ergebnisse der Privatkundenbank erheblich gesteigert, das Personal-Banking-Geschäft in Deutschland erfolgreich transformiert und unser globales Wealth Management ausgebaut. Alex hat viel dazu beitragen, unsere führende Position in unserem Heimatmarkt zu nutzen und Kunden und Investoren in Europa und wichtigen Wachstumsregionen in Asien und Nahost miteinander zu vernetzen.“

Der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing fügte hinzu: „Mit diesen Ernennungen und Verlängerungen ist unser Führungsteam hervorragend für die nächste Phase in der Weiterentwicklung der Deutschen Bank aufgestellt. Unser Ziel bleibt es, fokussiert zu wachsen und die Effizienz weiter zu steigern, indem wir überall in unseren Geschäftsbereichen Technologie einschließlich Künstlicher Intelligenz noch schneller einsetzen.“

Wie üblich stehen diese Ernennungen unter dem Vorbehalt einer aufsichtsrechtlichen Genehmigung.

Über die Deutsche Bank

Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.

Disclaimer

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen.

Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind.

Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 12. März 2026 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder auf der Website für Investoren.

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