Nachricht 7. April 2022

Unsere Ukraine-Hilfe im Überblick

Die Deutsche Bank und ihre Mitarbeitenden helfen Kriegsopfern und Flüchtlingen aus der Ukraine auf vielfältige Weise. Auch mit Geldspenden. Bislang kamen mehr als 1,5 Millionen Euro zusammen.

Die Bank und ihre Mitarbeitenden spenden mehr als 1,5 Mio. Euro für die Ukraine

Globale Spendenkampagne

Die Deutsche Bank hat eine Million Euro für Hilfsmaßnahmen in der Ukraine gespendet und eine globale Kampagne für Mitarbeitende gestartet – mit großem Echo: Die Beschäftigten haben weltweit bisher mehr als 500.000 Euro gespendet. Zusammengerechnet können wir somit über 1,5 Millionen Euro bereitstellen. Die Spenden gehen an das Rote Kreuz und andere Organisationen, die vor Ort arbeiten – in der Ukraine, aber auch an den Grenzen Polens, Ungarns und anderer Nachbarländer, wo sich die Flüchtlingskrise verschärft. 

Spenden von Kolleginnen und Kollegen aus den USA gehen an das International Medical Corps, das in der Ukraine, Polen, Moldawien und Rumänien vom Krieg betroffene Menschen medizinisch und psychologisch versorgt.

DRK-Hilfsgüter

Spenden von Kolleginnen und Kollegen aus den USA gehen an das International Medical Corps, das in der Ukraine, Polen, Moldawien und In den kommenden sechs Monaten werden wir außerdem mit unserem deutschen RestCent-Programm die gemeinnützige Organisation wellcome unterstützen, die an 230 Standorten in Deutschland tätig ist. wellcome hilft geflüchteten ukrainischen Müttern und Kindern unbürokratisch und schnell.

Frankfurt-Sachspenden

Deutsche-Bank-Mitarbeitende packen an

Kollegen und Kolleginnen in Polen, Rumänien, Ungarn, Deutschland und anderen Ländern leisten seit den ersten Kriegstagen dringend nötige Hilfe. Mitarbeitende in Polen organisieren den Transport für Menschen auf der Flucht, sammeln Kleider und Lebensmittel, spenden Geld, versorgen Familien mit dem Lebensnotwendigsten und schicken Hilfspakete in die Ukraine. Die Deutsche Bank in Polen unterstützt derzeit 54 Menschen aus der Ukraine, darunter Kolleginnen und Kollegen aus unserer Niederlassung in Kiew sowie ihre Angehörigen.

Kolleg*innen in Ungarn und Rumänien sind ebenfalls sehr aktiv. Sie sammeln Sach- und Geldspenden und unterstützen in Rumänien zurzeit 30 Kolleg*innen und ihre Familien aus Kiew.

In Deutschland organisieren und beteiligen sich Mitarbeitende an lokalen Hilfsprojekten. Sie sammelten allein an unseren Frankfurter Standorten 260 Kisten mit Sachspenden, die unser Team Soziale Verantwortung inzwischen dem Ukrainischen Verein Frankfurt übergeben hat. Sie kommen Geflüchteten in Frankfurt, insbesondere aber der westukrainischen Stadt Lwiw zugute, die ein Zufluchtsort für Menschen aus allen Landesteilen der Ukraine geworden ist.

Zudem nehmen Mitarbeitende geflüchtete Menschen in ihren Wohnungen auf. Um den Vermittlungsprozess zu erleichtern, arbeiten wir mit dem Familienservice pme zusammen. Dieser hat eine Online-Plattform bereitgestellt, auf der Beschäftigte freie Wohnungen oder Zimmer anbieten können.

Und in enger Zusammenarbeit mit unseren gemeinnützigen Partnern bringen wir Kolleg*innen, die Ukrainisch und/oder Russisch sprechen, mit Flüchtlingen zusammen, um sie bei Behördengängen oder Übersetzungen zu unterstützen.

Entgeltfreie Girokonten für Flüchtlinge

Zu den drängendsten Fragen für Flüchtlinge nach ihrer Ankunft in Deutschland zählt das Bankkonto. Hier helfen Deutsche Bank und Postbank: Ukrainer*innen können jetzt in den Filialen beider Marken Girokonten auf Guthaben-Basis eröffnen. Das ist nach Abstimmung mit der Bundesregierung in vereinfachter Form möglich. So ist für das Basiskonto lediglich ein ukrainischer Personalausweis nötig, nicht jedoch die sonst geforderte amtliche Meldebescheinigung. Es reicht die Angabe einer Postadresse, etwa der Notunterkunft. Außerdem sind die neu eröffneten Konten vom monatlichen Grundpreis befreit.

Darüber hinaus unterstützt die Bank private Geldtransfers an Personen in der Ukraine – etwa, wenn Geflohene oder Freiwillige mit ihren Überweisungen den im Land Verbliebenen helfen möchten. Deutsche Bank und Postbank ermöglichen eine Erstattung der üblicherweise anfallenden Entgelte.

Jobangebote für ukrainische Flüchtlinge

Online-Stellenbörse für Geflüchtete aus der Ukraine

Das neue und kostenfreie Portal www.jobaidukraine.com bietet Flüchtlingen aus der Ukraine Stellen in Deutschland und der EU an. Nachdem die Webseite innerhalb von wenigen Tagen in einer Basisversion aufgesetzt worden war, bündelten JobAidUkraine und die Deutsche Bank ihre Kräfte, um das Projekt noch schneller voranzubringen. Innerhalb von 24 Stunden erklärten sich weltweit Freiwillige mit Programmiererfahrung aus dem Bereich Technologie, Daten und Innovation der Deutschen Bank bereit, bei der Weiterentwicklung der Webseite in den nächsten Wochen zu unterstützen. Darüber hinaus hat die Deutsche Bank über die Plattform ebenfalls Stellenangebote veröffentlicht.
Mehr unter: https://www.jobaidukraine.com/

Mit Kunst und Kultur Brücken bauen

Im Rahmen der Initiative #OurSpacetoHelp hatten sich Anfang März Berliner Kulturinstitutionen zusammengefunden, um die Integration von Geflüchteten in der Stadt zu unterstützen. Das PalaisPopulaire der Deutschen Bank ist Teil dieser Initiative. Es  hat sein Kulturangebot um Veranstaltungen wie Lesungen und Filmscreenings ukrainischer Kulturschaffender ergänzt. Eingenommene Eintritte gehen an die Initiative Be an Angel e.V.. Das Palais ruft darüber hinaus Besucher*innen zur Unterstützung des Vereins auf, der sich u.a. um Transporte Geflüchteter aus den ukrainischen Grenzregionen kümmert.

Basierend auf dem fundierten Schul- und Edukationprogramm des PalaisPopulaire und den Erfahrungen aus der Flüchtlingskrise 2015/16, erweitert das Haus seinen Beitrag um ein breit angelegtes Angebot für Willkommensklassen für Kinder und Jugendliche.

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