Deutsche Bank veröffentlicht Geschäftsbericht 2025 und bestätigt Ausblick für 2026
Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute ihren Geschäftsbericht mit den testierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Im Vergleich zu den am 29. Januar 2026 veröffentlichten vorläufigen Jahresergebnissen der Bank gab es keine Abweichungen. Der Geschäftsbericht 2025 der Bank enthält unter anderem den testierten Jahresabschluss, die Nachhaltigkeitserklärung und den Vergütungsbericht sowie den Ausblick der Bank für 2026.
„Wie angekündigt war das Jahr 2025 ein entscheidender Meilenstein für die Deutsche Bank“, sagte der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing. „In einem Umfeld, das von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlichen Unsicherheiten und herausfordernden Marktbedingungen geprägt war, haben wir alle unsere ehrgeizigen finanziellen Ziele erreicht oder übertroffen. Darüber hinaus verzeichneten wir das profitabelste Jahr in der Geschichte der Deutschen Bank.“
Er fügte hinzu: „Dies unterstreicht die Stärke und Widerstandsfähigkeit unserer Globalen Hausbank. Unsere Kunden vertrauen darauf, dass wir sie sicher durch Zeiten des Wandels und der Unsicherheit begleiten, was in der heutigen Welt wichtiger denn je ist.“
2025: Rekordergebnisse und Ausschüttungen an die Aktionäre über den ursprünglichen Zielen
Die testierten Finanzzahlen der Deutschen Bank für 2025 bestätigen, dass die Bank eine Profitabilität auf Rekordniveau sowie alle Finanz- und Kapitalziele erreicht hat. Die Kapitalausschüttungen an die Aktionäre stiegen um 50%. Die testierten Finanzergebnisse für 2025 beinhalten:
Vorsteuergewinn auf Rekordniveau von 9,7 Mrd. Euro, was im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von 84% entspricht. Der Nachsteuergewinn hat sich im gleichen Zeitraum in etwa verdoppelt auf 7,1 Mrd. Euro
Die Rendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (RoTE)¹ betrug 10,3%, die Rendite auf das durchschnittliche Eigenkapital (RoE) lag bei 9,3% und die Aufwand-Ertrag-Relation lag bei 64%; der RoTE sowie die Aufwand-Ertrag-Relation entsprachen damit den Zielen der Bank für das Jahr 2025
Die Erträge wuchsen im Jahresvergleich um 7% auf 32,1 Mrd. Euro und standen damit im Einklang mit dem Ertragsziel von rund 32 Mrd. Euro; die zinsunabhängigen Aufwendungen² sanken zugleich um 10% auf 20,7 Mrd. Euro
Die harte Kernkapitalquote stieg zum Jahresende 2025 auf 14,2%, nach 13,8% zum Ende des Vorjahres
Vorgeschlagene oder bereits genehmigte Ausschüttungen an die Aktionäre von 2,9 Mrd. Euro für das Jahr 2025. Dies beinhaltet den Dividendenvorschlag für 2025 von 1,00 Euro je Aktie oder 1,9 Mrd. Euro sowie einen Aktienrückkauf im Volumen von 1,0 Mrd. Euro. Hierdurch steigen die kumulierten Kapitalausschüttungen für die Geschäftsjahre 2021-2025 auf 8,5 Mrd. Euro und übertreffen damit das ursprüngliche Ziel von 8,0 Mrd. Euro
Die nächste Stufe der Strategie der Deutschen Bank: Globale Hausbank ausbauen
Der Geschäftsbericht für das Jahr 2025 skizziert die nächste Stufe der Strategie der Deutschen Bank: den Ausbau der Globalen Hausbank in den Jahren 2026 bis 2028 auf dem Weg zur langfristigen Vision, der europäische Champion im Bankgeschäft zu sein. Wie auf den Seiten XX-XXIX des Geschäftsberichts dargelegt, gehören zu den wichtigsten Finanz- und Kapitalzielen:
ein RoTE von mehr als 13% bis 2028
eine Aufwand-Ertrag-Relation von unter 60% bis 2028
eine harte Kernkapitalquote innerhalb einer angestrebten operativen Bandbreite von 13,5-14,0%
Ab 2026 soll die Ausschüttungsquote auf 60% steigen, mit dem Potenzial, überschüssiges Kapital für zusätzliche Ausschüttungen zu nutzen, wenn die harte Kernkapitalquote nachhaltig über 14% liegt.
Ausblick: 2026 Wachstum in allen Geschäftsbereichen
Der Geschäftsbericht gibt auch den Ausblick der Deutschen Bank für 2026 wieder. Wie auf den Seiten 46-53 dargelegt, umfassen die Erwartungen der Bank für 2026 im Vergleich zum Vorjahr:
Die Erträge im Konzern sollten leicht höher liegen, bei rund 33 Mrd. Euro. Dies spiegelt die folgenden Erwartungen für die Geschäftsbereiche wider:
Die Erträge der Unternehmensbank werden voraussichtlich leicht höher ausfallen als im Vorjahr, getrieben von einem höheren Provisionsüberschuss aus den gezielten Wachstumsinitiativen sowie einem moderaten Wachstum beim Zinsüberschuss
In der Investmentbank dürften die Erträge ebenfalls leicht höher ausfallen, was bereits erfolgte sowie geplante Investitionen in den Bereich Investmentbanking & Kapitalmärkte widerspiegelt. Im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen (FIC) werden im Wesentlichen unveränderte Erträge erwartet, was das anhaltende Momentum eines bereits starken Jahrs 2025 im FIC-Handelsgeschäft und im FIC-Finanzierungsgeschäft widerspiegelt
Die Erträge der Privatkundenbank werden voraussichtlich höher ausfallen, mit deutlichen Zuwächsen bei den Erträgen aus Anlageprodukten und im Einlagengeschäft, unterstützt durch anhaltende Nettomittelzuflüsse. Dagegen dürften die Erträge im Kreditgeschäft leicht niedriger ausfallen
Die Erträge in der Vermögensverwaltung werden voraussichtlich leicht höher ausfallen. Die durch das höhere verwaltete Vermögen gestiegenen Verwaltungsgebühren dürften deutlich geringere erfolgsabhängige und transaktionsbezogene Gebühren mehr als ausgleichen
Die zinsunabhängigen Aufwendungen werden voraussichtlich leicht höher ausfallen. Grund hierfür sind geplante Investitionen bis 2028. Die Bank rechnet für das Jahr 2026 weiterhin mit einer Aufwand-Ertrag-Relation von unter 65%.
Im Jahr 2026 wird eine leicht niedrigere Risikovorsorge im Kreditgeschäft erwartet, unterstützt durch die weiterhin robuste Qualität der Vermögenswerte. Die Prognose eines moderaten Rückgangs der Risikovorsorge spiegelt eine erwartete Entspannung bei Gewerbeimmobilien sowie eine Normalisierung in anderen Portfolien wider.
Die harte Kernkapitalquote sollte leicht niedriger ausfallen im Vergleich zu 2025, als diese über der angestrebten operativen Zielspanne der Bank lag. Auf Nettobasis dürften die risikogewichteten Aktiva (RWA) höher ausfallen, getragen von einem Geschäftswachstum, bei dem Kapital effizient eingesetzt wird.
Vergütungsbericht: Vergütung für 2025 spiegelt die Rekordergebnisse wider
Der Vergütungsbericht ist auf den Seiten 687-741 des Geschäftsberichts 2025 zu finden und enthält Informationen zu den Vergütungsrichtlinien, den Rahmenwerken und der Governance zur Vergütung sowie weitere Details zur Vorstands-, Aufsichtsrats- und Mitarbeitervergütung.
Die Vergütung für das Jahr 2025 spiegelt die Rekordergebnisse der Bank wider sowie die Erfolge in Bezug auf zentrale Kennzahlen. Dazu gehören insbesondere ein RoTE von mehr als 10% und eine Aufwand-Ertrag-Relation von unter 65% – erreicht in einem Umfeld, das von geopolitischen Unsicherheiten und makroökonomischen Herausforderungen geprägt war.
Die Vergütung der Mitarbeitenden der Deutschen Bank setzt sich aus dem Grundgehalt und der leistungsabhängigen variablen Vergütung zusammen. Hinzu kommen noch zusätzliche Leistungen. Die Gesamtvergütung im Jahr 2025 belief sich auf 11,1 Mrd. Euro, ein leichter Anstieg gegenüber 2024. Innerhalb dieser Summe blieben die Grundgehälter mit 8,1 Mrd. Euro stabil, während die variable Vergütung für 2025 bei 2,7 Mrd. Euro lag, nach 2,5 Mrd. Euro im Jahr 2024. Der Anstieg der variablen Vergütung um 7% spiegelt die erfolgreiche Entwicklung der Bank wider.
Die Vergütung der Mitglieder des Vorstands setzt sich aus dem Festgehalt sowie aus kurzfristigen und langfristigen variablen Vergütungskomponenten zusammen. Die Vorstandsvergütung spiegelt die Leistung im Verhältnis zu den Zielen wider, die mit Blick auf die Kurzfristkomponente für jedes Mitglied des Vorstands individuell festgelegt werden. Auf pro‑forma‑Basis und unter der Annahme einer hundertprozentigen Zielerreichung bei der langfristigen variablen Vergütungskomponente für den Zeitraum 2025 bis 2027 würde sich die Gesamtvergütung ohne Zusatzleistungen im Jahr 2025 auf 68,9 Mio. Euro belaufen. Im Jahr 2024 lag die Vergütung der Vorstandsmitglieder bei 68,1 Mio. Euro, ebenfalls auf pro-forma-Basis und unter der Annahme einer hundertprozentigen Zielerreichung bei der langfristigen variablen Vergütungskomponente.
Nachhaltigkeitserklärung: Fortschritte auf mehreren Gebieten im Jahr 2025
Die Nachhaltigkeitserklärung der Deutschen Bank auf den Seiten 230-456 des Geschäftsberichts 2025 enthält Angaben zu den Richtlinien, Rahmenwerken und Fortschritten der Bank im Bereich Umwelt, Soziales und Governance (ESG) im Jahr 2025. Ferner sind dort detaillierte Angaben zu den Fortschritten des Jahres 2025 sowie zu den Beiträgen der Geschäftsbereiche zu den Zielen der Bank zu finden.
Im abgelaufenen Jahr gehörten zu den Fortschritten der Deutschen Bank unter anderem:
Wachstum bei nachhaltigen Finanzierungen und Anlagen (ESG)³ auf ein kumuliertes Volumen von 471 Mrd. Euro seit dem 1. Januar 2020 (ohne DWS). Im Gesamtjahr 2025 betrug das Volumen 98 Mrd. Euro, der zweithöchste Jahreswert seit 2020 und ein Anstieg gegenüber dem Volumen von 93 Mrd. Euro im Jahr 2024. Darüber hinaus meldete die DWS 85 Mrd. Euro an verwaltetem Vermögen für 2025, das den ESMA-Richtlinien entspricht.
Festlegung eines neuen Gesamtziels von 900 Mrd. Euro für nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen (ohne DWS) bis Ende 2030, einschließlich des bisher erreichten Volumens. Die Bank legt dabei zusätzliches Augenmerk auf ihre Rolle, Kunden bei der Umsetzung ihrer Transitionsplanung zu unterstützen.
Veröffentlichung des ersten Rahmenwerks der Bank zur Transitionsfinanzierung, das Regeln für die Finanzierung von Netto-Null-Transitionen in schwer zu dekarbonisierenden Sektoren definiert.
Einführung einer naturbezogenen Ambition mit dem Ziel, insgesamt 300 Transaktionen bis Ende 2027 zu ermöglichen, die die Biodiversität sowie die Erhaltung und Wiederherstellung von Ökosystemen fördern.
Erweiterung der Erfassung von Scope-3-Emissionen der Kategorie 15 um ermöglichte Emissionen (facilitated emissions).
Weitere Fortschritte bei der Dekarbonisierung des Portfolios. Im kohlenstoffintensiven Teil des Firmenkundenportfolios, den die Netto‑Null‑Ziele der Deutschen Bank erfassen, verzeichnete die Bank zum Jahresende 2025 eine Reduktion gegenüber dem jeweiligen Basisjahr.
Zu den Fortschritten in den wichtigsten Sektoren seit dem Basisjahr gehörten:
Öl- und Gas (Upstream): Rückgang um 25% der finanzierten Scope‑3‑Emissionen (Mt CO₂/Jahr) seit 2021
Kohlebergbau: Seit 2022 Rückgang um 33% der finanzierten Scope‑3‑Emissionen (Mt CO₂/Jahr)
Stromerzeugung: Rückgang um 47% der physischen Emissionsintensität (Scope 1; kg CO₂e/MWh) seit 2021
Weitere Verbesserung der ESG-Ratings der Bank bei führenden unabhängigen Agenturen:
CDP (vormals Carbon Disclosure Project): erstmalige Aufnahme in die A-Liste, was die Deutsche Bank unter den besten 4% aller von CDP weltweit bewerteten Unternehmen einordnet
S&P Global Corporate Sustainability Assessment (CSA): Verbesserung der Punktzahl auf 72, nach 67 im Jahr 2024. Dies platziert die Deutsche Bank unter den besten 10% weltweit
MSCI ESG Ratings: ‚AA‘-Rating bestätigt, was die Deutsche Bank nahe an die besten 8% der Branche rückt
Das Sustainalytics ESG Risk Rating verbessert sich auf 9,0 gegenüber 24,8 im Jahr 2024, was die Deutsche Bank unter den besten 1% der Kategorie „diversifizierte Banken“ einordnet
Weitere Finanz- und regulatorische Berichte
Die Deutsche Bank hat heute zudem den Säule-3-Bericht 2025 sowie den nach HGB erstellten Jahresabschluss 2025 für die Deutsche Bank AG veröffentlicht. Die Bank wird den Bericht für das Jahr 2025 nach „Form 20-F“ der SEC ebenfalls im Laufe des Tages zur Verfügung stellen (nur in englischer Sprache).
Endgültige, testierte Ergebnisse im Überblick
Angaben in Milliarden Euro, sofern nicht anders angegeben.
In Milliarden Euro, sofern nicht anders angegeben
GJ 2025
GJ 2024
GJ 2025 vs. 2024
Erträge
32,1
30,1
7%
Risikovorsorge im Kreditgeschäft
1,7
1,8
-7%
Zinsunabhängige Aufwendungen
20,7
23,0
-10%
Bereinigte Kosten1,2
20,3
20,4
-1%
Ergebnis vor Steuern
9,7
5,3
84%
Gewinn/Verlust nach Steuern
7,1
3,5
104%
Aufwand‑Ertrag‑Relation
64,4%
76,3%
-12,0 Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche‑Bank‑Aktionären zurechenbaren Eigenkapital)
9,3%
4,2%
5,1 Ppkt
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)
10,3%
4,7%
5,7 Ppkt
Harte Kernkapitalquote
14,2%
13,8%
0,4 Ppkt
Verschuldungsquote
4,6%
4,6%
-0,0 Ppkt
Verschuldungsposition
1.327
1.316
1%
Risikogewichtete Aktiva
347
357
-3%
Mitarbeitende (in Vollzeitkräfte umgerechnet, zum Jahresende)
89.879
89.753
0%
¹ Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf Seite 15 bis 22 des Financial Data Supplements (FDS) zum vierten Quartal 2025.
² Mit Wirkung ab dem ersten Quartal 2026 wird die Deutsche Bank die separate Berichterstattung über bereinigte Kosten und nichtoperative Kosten einstellen.
³ Die kumulierten ESG-Volumina umfassen nachhaltige Finanzierungen (Flow) und Investitionen (Stock) in der Unternehmensbank, Investmentbank und Privatkundenbank vom 1. Januar 2020 bis heute. Zu den einbezogenen Produkten gehören Kapitalmarktemissionen (nur unter Konsortialführung), nachhaltige Finanzierungen und verwaltetes Vermögen zum Periodenende. Die kumulierten Volumina und Ziele beinhalten nicht die verwalteten ESG-Vermögen innerhalb der DWS, die diese separat berichtet.
ESG-Klassifizierung
Wir haben unsere nachhaltigen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" definiert, das unter investor-relations.db.com abrufbar ist. Aufgrund der kumulativen Definition unseres Ziels werden die Volumina in den Fällen, in denen die Validierung gegen das Rahmenwerk nicht vor Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, nach Abschluss dieser in den Folgequartalen offengelegt. In der Vermögensverwaltung führte die DWS im Jahr 2021 ihr ESG-Produktklassifizierungssystem ("ESG-Rahmen") ein, das die einschlägigen Rechtsvorschriften (einschließlich der EU-Regulierung 2019/2088 – SFDR), Marktstandards und interne Entwicklungen berücksichtigt. Im 4. Quartal 2024 gibt es keine Änderung des ESG-Rahmenwerks. Weitere Ausführungen zum ESG-Rahmenwerk sind im Geschäftsbericht 2021 der DWS unter der Überschrift ”Unsere Produktpalette – wichtigste Aspekte” und unter dem folgenden Link zu finden https://group.dws.com/ir/reports-and-events/annual-report/. Die DWS wird ihr ESG-Rahmenwerk in Übereinstimmung mit der sich entwickelnden Regulierung und Marktpraxis weiterentwickeln und verfeinern. Für die Vermögensverwaltung sind Details zur ESG-Produktklassifizierung der DWS im Abschnitt „Unsere Verantwortung – Nachhaltiges Handeln – Unsere Produktpalette“ im DWS-Geschäftsbericht 2025 zu finden.Berichte im Internet
Alle Berichte können Sie hier herunterladen. Es ist geplant, den Bericht für das Jahr 2025 nach „Form 20-F“ heute im Laufe des Tages an die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC zu übermitteln und anschließend ebenfalls auf der Webseite der Bank zu veröffentlichen (nur in englischer Sprache). Die Finanztabellen (Financial Data Supplement, FDS sowie das Nachhaltigkeitsdatenkompendium, beides nur in englischer Sprache) sind hier abrufbar.
Über die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 12. März 2026 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/Investoren verfügbar.
Grundlage der Finanzberichterstattung
Die Ergebnisse wurden in Einklang mit den International Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden und von der Europäischen Union („EU“) in europäisches Recht übernommen sind. Dies schließt die Anwendung des Portfolio-Fair Value Hedge Accounting für nicht fällige Einlagen („EU Carve-Out“) ab 2020 ein. Das Fair Value Hedge Accounting gemäß EU Carve-Out wird angewendet, um das Potenzial sowohl für positive als auch negative Auswirkungen von Zinsänderungen für verschiedene Laufzeiten auf die Rechnungslegung zu minimieren. Dadurch sinkt die Volatilität der berichteten Erträge aufgrund von Aktivitäten der Treasury-Abteilung.
Für das am 31. Dezember 2025 abgelaufene Geschäftsjahr hatte die Anwendung des EU Carve-Out positive Auswirkungen auf den Gewinn vor Steuern in Höhe von 662 Mio. Euro und auf den Gewinn in Höhe von 325 Mio. Euro. Im selben Zeitraum des Jahres 2024 hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen negativen Effekt auf den Gewinn vor Steuern in Höhe von 1,4 Mrd. Euro und auf den Gewinn in Höhe von 976 Mio. Euro. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten werden ebenfalls unter Anwendung des EU Carve-Out nach IAS 39 berichtet. Per 31. Dezember 2025 hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen negativen Effekt von rund 60 Basispunkten auf die harte Kernkapitalquote im Vergleich zu einem negativen Effekt von rund 68 Basispunkten per 31. Dezember 2024. Abhängig von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Positionen und der zur Sicherung genutzten Derivate, kann der Nettoeffekt der Anwendung des EU Carve-Out in jeder Berichtsperiode positiv oder negativ sein.
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen
Dieses Dokument und andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden.
Beispiele für nicht nach IFRS ermittelte Messgrößen im Vergleich zu den am besten passenden Größen gemäß IFRS sind:
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen und die am besten passenden Größen gemäß IFRS
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße
Am besten passende Messgröße gemäß IFRS
Zinsüberschuss in den Kernsegmenten des Bankbuchs
Zinsüberschuss
Um Wechselkurseffekte bereinigte Erträge
Erträge
Bereinigte Kosten, Kosten bereinigt um Wechselkurseffekte, nichtoperative Kosten
Den Deutsche‑Bank‑Aktionären zurechenbares Eigenkapital
Eigenkapitalrendite nach Steuern auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (basierend auf dem den Deutsche‑Bank‑Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis nach Abzug der abgegrenzten AT1‑Kupons)
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
Materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert), Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert)
Nettovermögen je ausstehende Stammaktie
Erträge und Aufwendungen auf einer um Währungseffekte bereinigten Basis werden wie folgt berechnet: Erträge oder Aufwendungen, die in früheren Perioden erzielt oder verbucht wurden und nicht in Euro angefallen sind, werden zu Kursen aus der aktuellen Periode in Euro umgerechnet. Diese bereinigten Zahlen und prozentuale Veränderungen im Periodenvergleich basieren auf dieser Umrechnung und sollen dazu dienen, Informationen über die Entwicklung der zugrundeliegenden Geschäftsvolumina und Aufwendungen bereitzustellen.
Bei den bereinigten Kosten sind vom zinsunabhängigen Aufwand gemäß IFRS folgende Positionen (zusammenfassend „Nicht-operative Kosten“) abgezogen: (i) Wertminderungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte, (ii) Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, (iii) Aufwendungen für Restrukturierung und Abfindungen.
Das materielle Eigenkapital ist definiert als dem im Konzernabschluss ausgewiesenen, den Deutsche‑Bank‑Aktionären zurechenbaren Eigenkapital, vermindert um den Geschäfts- oder Firmenwert sowie weitere immaterielle Vermögenswerte.
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Die Deutsche Bank (XETRA: DBKGn.DE / NYSE: DB) hat heute ihren Geschäftsbericht mit den testierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Im Vergleich zu den am 29. Januar 2026 veröffentlichten vorläufigen Jahresergebnissen der Bank gab es keine Abweichungen. Der Geschäftsbericht 2025 der Bank enthält unter anderem den testierten Jahresabschluss, die Nachhaltigkeitserklärung und den Vergütungsbericht sowie den Ausblick der Bank für 2026.
„Wie angekündigt war das Jahr 2025 ein entscheidender Meilenstein für die Deutsche Bank“, sagte der Vorstandsvorsitzende Christian Sewing. „In einem Umfeld, das von geopolitischen Spannungen, wirtschaftlichen Unsicherheiten und herausfordernden Marktbedingungen geprägt war, haben wir alle unsere ehrgeizigen finanziellen Ziele erreicht oder übertroffen. Darüber hinaus verzeichneten wir das profitabelste Jahr in der Geschichte der Deutschen Bank.“
Er fügte hinzu: „Dies unterstreicht die Stärke und Widerstandsfähigkeit unserer Globalen Hausbank. Unsere Kunden vertrauen darauf, dass wir sie sicher durch Zeiten des Wandels und der Unsicherheit begleiten, was in der heutigen Welt wichtiger denn je ist.“
2025: Rekordergebnisse und Ausschüttungen an die Aktionäre über den ursprünglichen Zielen
Die testierten Finanzzahlen der Deutschen Bank für 2025 bestätigen, dass die Bank eine Profitabilität auf Rekordniveau sowie alle Finanz- und Kapitalziele erreicht hat. Die Kapitalausschüttungen an die Aktionäre stiegen um 50%. Die testierten Finanzergebnisse für 2025 beinhalten:
Die nächste Stufe der Strategie der Deutschen Bank: Globale Hausbank ausbauen
Der Geschäftsbericht für das Jahr 2025 skizziert die nächste Stufe der Strategie der Deutschen Bank: den Ausbau der Globalen Hausbank in den Jahren 2026 bis 2028 auf dem Weg zur langfristigen Vision, der europäische Champion im Bankgeschäft zu sein. Wie auf den Seiten XX-XXIX des Geschäftsberichts dargelegt, gehören zu den wichtigsten Finanz- und Kapitalzielen:
Ausblick: 2026 Wachstum in allen Geschäftsbereichen
Der Geschäftsbericht gibt auch den Ausblick der Deutschen Bank für 2026 wieder. Wie auf den Seiten 46-53 dargelegt, umfassen die Erwartungen der Bank für 2026 im Vergleich zum Vorjahr:
Die Erträge im Konzern sollten leicht höher liegen, bei rund 33 Mrd. Euro. Dies spiegelt die folgenden Erwartungen für die Geschäftsbereiche wider:
Die zinsunabhängigen Aufwendungen werden voraussichtlich leicht höher ausfallen. Grund hierfür sind geplante Investitionen bis 2028. Die Bank rechnet für das Jahr 2026 weiterhin mit einer Aufwand-Ertrag-Relation von unter 65%.
Im Jahr 2026 wird eine leicht niedrigere Risikovorsorge im Kreditgeschäft erwartet, unterstützt durch die weiterhin robuste Qualität der Vermögenswerte. Die Prognose eines moderaten Rückgangs der Risikovorsorge spiegelt eine erwartete Entspannung bei Gewerbeimmobilien sowie eine Normalisierung in anderen Portfolien wider.
Die harte Kernkapitalquote sollte leicht niedriger ausfallen im Vergleich zu 2025, als diese über der angestrebten operativen Zielspanne der Bank lag. Auf Nettobasis dürften die risikogewichteten Aktiva (RWA) höher ausfallen, getragen von einem Geschäftswachstum, bei dem Kapital effizient eingesetzt wird.
Vergütungsbericht: Vergütung für 2025 spiegelt die Rekordergebnisse wider
Der Vergütungsbericht ist auf den Seiten 687-741 des Geschäftsberichts 2025 zu finden und enthält Informationen zu den Vergütungsrichtlinien, den Rahmenwerken und der Governance zur Vergütung sowie weitere Details zur Vorstands-, Aufsichtsrats- und Mitarbeitervergütung.
Die Vergütung für das Jahr 2025 spiegelt die Rekordergebnisse der Bank wider sowie die Erfolge in Bezug auf zentrale Kennzahlen. Dazu gehören insbesondere ein RoTE von mehr als 10% und eine Aufwand-Ertrag-Relation von unter 65% – erreicht in einem Umfeld, das von geopolitischen Unsicherheiten und makroökonomischen Herausforderungen geprägt war.
Die Vergütung der Mitarbeitenden der Deutschen Bank setzt sich aus dem Grundgehalt und der leistungsabhängigen variablen Vergütung zusammen. Hinzu kommen noch zusätzliche Leistungen. Die Gesamtvergütung im Jahr 2025 belief sich auf 11,1 Mrd. Euro, ein leichter Anstieg gegenüber 2024. Innerhalb dieser Summe blieben die Grundgehälter mit 8,1 Mrd. Euro stabil, während die variable Vergütung für 2025 bei 2,7 Mrd. Euro lag, nach 2,5 Mrd. Euro im Jahr 2024. Der Anstieg der variablen Vergütung um 7% spiegelt die erfolgreiche Entwicklung der Bank wider.
Die Vergütung der Mitglieder des Vorstands setzt sich aus dem Festgehalt sowie aus kurzfristigen und langfristigen variablen Vergütungskomponenten zusammen. Die Vorstandsvergütung spiegelt die Leistung im Verhältnis zu den Zielen wider, die mit Blick auf die Kurzfristkomponente für jedes Mitglied des Vorstands individuell festgelegt werden. Auf pro‑forma‑Basis und unter der Annahme einer hundertprozentigen Zielerreichung bei der langfristigen variablen Vergütungskomponente für den Zeitraum 2025 bis 2027 würde sich die Gesamtvergütung ohne Zusatzleistungen im Jahr 2025 auf 68,9 Mio. Euro belaufen. Im Jahr 2024 lag die Vergütung der Vorstandsmitglieder bei 68,1 Mio. Euro, ebenfalls auf pro-forma-Basis und unter der Annahme einer hundertprozentigen Zielerreichung bei der langfristigen variablen Vergütungskomponente.
Nachhaltigkeitserklärung: Fortschritte auf mehreren Gebieten im Jahr 2025
Die Nachhaltigkeitserklärung der Deutschen Bank auf den Seiten 230-456 des Geschäftsberichts 2025 enthält Angaben zu den Richtlinien, Rahmenwerken und Fortschritten der Bank im Bereich Umwelt, Soziales und Governance (ESG) im Jahr 2025. Ferner sind dort detaillierte Angaben zu den Fortschritten des Jahres 2025 sowie zu den Beiträgen der Geschäftsbereiche zu den Zielen der Bank zu finden.
Im abgelaufenen Jahr gehörten zu den Fortschritten der Deutschen Bank unter anderem:
Wachstum bei nachhaltigen Finanzierungen und Anlagen (ESG)³ auf ein kumuliertes Volumen von 471 Mrd. Euro seit dem 1. Januar 2020 (ohne DWS). Im Gesamtjahr 2025 betrug das Volumen 98 Mrd. Euro, der zweithöchste Jahreswert seit 2020 und ein Anstieg gegenüber dem Volumen von 93 Mrd. Euro im Jahr 2024. Darüber hinaus meldete die DWS 85 Mrd. Euro an verwaltetem Vermögen für 2025, das den ESMA-Richtlinien entspricht.
Festlegung eines neuen Gesamtziels von 900 Mrd. Euro für nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen (ohne DWS) bis Ende 2030, einschließlich des bisher erreichten Volumens. Die Bank legt dabei zusätzliches Augenmerk auf ihre Rolle, Kunden bei der Umsetzung ihrer Transitionsplanung zu unterstützen.
Veröffentlichung des ersten Rahmenwerks der Bank zur Transitionsfinanzierung, das Regeln für die Finanzierung von Netto-Null-Transitionen in schwer zu dekarbonisierenden Sektoren definiert.
Einführung einer naturbezogenen Ambition mit dem Ziel, insgesamt 300 Transaktionen bis Ende 2027 zu ermöglichen, die die Biodiversität sowie die Erhaltung und Wiederherstellung von Ökosystemen fördern.
Erweiterung der Erfassung von Scope-3-Emissionen der Kategorie 15 um ermöglichte Emissionen (facilitated emissions).
Weitere Fortschritte bei der Dekarbonisierung des Portfolios. Im kohlenstoffintensiven Teil des Firmenkundenportfolios, den die Netto‑Null‑Ziele der Deutschen Bank erfassen, verzeichnete die Bank zum Jahresende 2025 eine Reduktion gegenüber dem jeweiligen Basisjahr.
Zu den Fortschritten in den wichtigsten Sektoren seit dem Basisjahr gehörten:
Weitere Verbesserung der ESG-Ratings der Bank bei führenden unabhängigen Agenturen:
Weitere Finanz- und regulatorische Berichte
Die Deutsche Bank hat heute zudem den Säule-3-Bericht 2025 sowie den nach HGB erstellten Jahresabschluss 2025 für die Deutsche Bank AG veröffentlicht. Die Bank wird den Bericht für das Jahr 2025 nach „Form 20-F“ der SEC ebenfalls im Laufe des Tages zur Verfügung stellen (nur in englischer Sprache).
Endgültige, testierte Ergebnisse im Überblick
Angaben in Milliarden Euro, sofern nicht anders angegeben.
¹ Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf Seite 15 bis 22 des Financial Data Supplements (FDS) zum vierten Quartal 2025.
² Mit Wirkung ab dem ersten Quartal 2026 wird die Deutsche Bank die separate Berichterstattung über bereinigte Kosten und nichtoperative Kosten einstellen.
³ Die kumulierten ESG-Volumina umfassen nachhaltige Finanzierungen (Flow) und Investitionen (Stock) in der Unternehmensbank, Investmentbank und Privatkundenbank vom 1. Januar 2020 bis heute. Zu den einbezogenen Produkten gehören Kapitalmarktemissionen (nur unter Konsortialführung), nachhaltige Finanzierungen und verwaltetes Vermögen zum Periodenende. Die kumulierten Volumina und Ziele beinhalten nicht die verwalteten ESG-Vermögen innerhalb der DWS, die diese separat berichtet.
ESG-Klassifizierung
Wir haben unsere nachhaltigen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" definiert, das unter investor-relations.db.com abrufbar ist. Aufgrund der kumulativen Definition unseres Ziels werden die Volumina in den Fällen, in denen die Validierung gegen das Rahmenwerk nicht vor Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, nach Abschluss dieser in den Folgequartalen offengelegt. In der Vermögensverwaltung führte die DWS im Jahr 2021 ihr ESG-Produktklassifizierungssystem ("ESG-Rahmen") ein, das die einschlägigen Rechtsvorschriften (einschließlich der EU-Regulierung 2019/2088 – SFDR), Marktstandards und interne Entwicklungen berücksichtigt. Im 4. Quartal 2024 gibt es keine Änderung des ESG-Rahmenwerks. Weitere Ausführungen zum ESG-Rahmenwerk sind im Geschäftsbericht 2021 der DWS unter der Überschrift ”Unsere Produktpalette – wichtigste Aspekte” und unter dem folgenden Link zu finden https://group.dws.com/ir/reports-and-events/annual-report/. Die DWS wird ihr ESG-Rahmenwerk in Übereinstimmung mit der sich entwickelnden Regulierung und Marktpraxis weiterentwickeln und verfeinern. Für die Vermögensverwaltung sind Details zur ESG-Produktklassifizierung der DWS im Abschnitt „Unsere Verantwortung – Nachhaltiges Handeln – Unsere Produktpalette“ im DWS-Geschäftsbericht 2025 zu finden.Berichte im Internet
Alle Berichte können Sie hier herunterladen. Es ist geplant, den Bericht für das Jahr 2025 nach „Form 20-F“ heute im Laufe des Tages an die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC zu übermitteln und anschließend ebenfalls auf der Webseite der Bank zu veröffentlichen (nur in englischer Sprache). Die Finanztabellen (Financial Data Supplement, FDS sowie das Nachhaltigkeitsdatenkompendium, beides nur in englischer Sprache) sind hier abrufbar.
Über die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ vom 12. März 2026 im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder unter www.db.com/Investoren verfügbar.
Grundlage der Finanzberichterstattung
Die Ergebnisse wurden in Einklang mit den International Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden und von der Europäischen Union („EU“) in europäisches Recht übernommen sind. Dies schließt die Anwendung des Portfolio-Fair Value Hedge Accounting für nicht fällige Einlagen („EU Carve-Out“) ab 2020 ein. Das Fair Value Hedge Accounting gemäß EU Carve-Out wird angewendet, um das Potenzial sowohl für positive als auch negative Auswirkungen von Zinsänderungen für verschiedene Laufzeiten auf die Rechnungslegung zu minimieren. Dadurch sinkt die Volatilität der berichteten Erträge aufgrund von Aktivitäten der Treasury-Abteilung.
Für das am 31. Dezember 2025 abgelaufene Geschäftsjahr hatte die Anwendung des EU Carve-Out positive Auswirkungen auf den Gewinn vor Steuern in Höhe von 662 Mio. Euro und auf den Gewinn in Höhe von 325 Mio. Euro. Im selben Zeitraum des Jahres 2024 hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen negativen Effekt auf den Gewinn vor Steuern in Höhe von 1,4 Mrd. Euro und auf den Gewinn in Höhe von 976 Mio. Euro. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten werden ebenfalls unter Anwendung des EU Carve-Out nach IAS 39 berichtet. Per 31. Dezember 2025 hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen negativen Effekt von rund 60 Basispunkten auf die harte Kernkapitalquote im Vergleich zu einem negativen Effekt von rund 68 Basispunkten per 31. Dezember 2024. Abhängig von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Positionen und der zur Sicherung genutzten Derivate, kann der Nettoeffekt der Anwendung des EU Carve-Out in jeder Berichtsperiode positiv oder negativ sein.
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen
Dieses Dokument und andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden.
Beispiele für nicht nach IFRS ermittelte Messgrößen im Vergleich zu den am besten passenden Größen gemäß IFRS sind:
Erträge und Aufwendungen auf einer um Währungseffekte bereinigten Basis werden wie folgt berechnet: Erträge oder Aufwendungen, die in früheren Perioden erzielt oder verbucht wurden und nicht in Euro angefallen sind, werden zu Kursen aus der aktuellen Periode in Euro umgerechnet. Diese bereinigten Zahlen und prozentuale Veränderungen im Periodenvergleich basieren auf dieser Umrechnung und sollen dazu dienen, Informationen über die Entwicklung der zugrundeliegenden Geschäftsvolumina und Aufwendungen bereitzustellen.
Bei den bereinigten Kosten sind vom zinsunabhängigen Aufwand gemäß IFRS folgende Positionen (zusammenfassend „Nicht-operative Kosten“) abgezogen: (i) Wertminderungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte, (ii) Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, (iii) Aufwendungen für Restrukturierung und Abfindungen.
Das materielle Eigenkapital ist definiert als dem im Konzernabschluss ausgewiesenen, den Deutsche‑Bank‑Aktionären zurechenbaren Eigenkapital, vermindert um den Geschäfts- oder Firmenwert sowie weitere immaterielle Vermögenswerte.
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