Deutsche Bank erzielt im zweiten Quartal Rekordergebnis von 1,9 Mrd. Euro nach Steuern
Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal 2026 ein Nachsteuerergebnis von 1,9 Mrd. Euro erzielt, ein neuer Höchstwert für ein zweites Quartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Anstieg von 10%. Der Vorsteuergewinn stieg im gleichen Zeitraum um 11% auf 2,7 Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) legte im Vergleichszeitraum um 19% auf 0,57 Euro zu. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 erzielte die Bank ein Rekordergebnis nach Steuern von 4,1 Mrd. Euro, ein Anstieg von 9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während das Ergebnis vor Steuern ebenfalls um 9% auf 5,7 Mrd. Euro zulegte.
Unsere Rekordergebnisse im zweiten Quartal wurden von einer starken Wachstumsdynamik und konsequenter Kostendisziplin getragen. Wir haben unsere Globale Hausbank weiter ausgebaut, das Geschäftsvolumen gesteigert und durch operative Effizienzgewinne zusätzliche wertschaffende Investitionen finanziert. Darüber hinaus eröffnet uns der schnelle Fortschritt im Bereich Künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten, Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen und zusätzliche Einsparungen zu erzielen. Gleichzeitig zeichnen sich in unserem politischen und regulatorischen Umfeld zunehmend positive Trends ab. Zusammen mit unseren bisherigen Rekordergebnissen in diesem Jahr stärken diese Entwicklungen unsere Zuversicht, dass wir unsere Ziele für 2028 übertreffen können. Vorstandsvorsitzende Christian Sewing
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal 2026:
Weitere Fortschritte bei der Erreichung der Ziele und Stärkung zentraler Kennzahlen
Die Nachsteuerrendite auf das materielle Eigenkapital (RoTE)1 stieg auf 11,0%, verglichen mit 10,1% im Vorjahresquartal
Die Aufwand-Ertrag-Relation sank auf 63,0%, gegenüber 63,6% im zweiten Quartal 2025
Wachstum bei Erträgen und Geschäftsvolumen
Die Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 9% auf 8,5 Mrd. Euro, getragen von einem starken Wachstum in allen vier Geschäftsbereichen
Das verwaltete Vermögen stieg im Quartal um 135 Mrd. Euro auf mehr als 1,9 Bio. Euro, einschließlich Nettomittelzuflüssen von 34 Mrd. Euro in der Privatkundenbank und der Vermögensverwaltung
Im Bereich festverzinsliche Wertpapiere und Währungen (FIC) erreichten die Erträge einen Rekordwert, während die Erträge im Bereich Investmentbanking & Kapitalmärkte (IBCM) im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 um 36% zulegten
Kosten spiegeln disziplinierte Umsetzung der Strategie wider
Die zinsunabhängigen Aufwendungen legten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8% auf 5,3 Mrd. Euro zu. Hierin enthalten sind zusätzliche Investitionen und Kosten im Zusammenhang mit dem gestiegenen Geschäftsvolumen. Bereinigt um negative Effekte von 0,2 Mrd. Euro, einerseits durch den Ausstieg aus einem Geschäftsfeld, der mit einem positiven Kapitaleffekt einherging, andererseits durch eine Auflösung von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im Vorjahresquartal, betrug der Anstieg der Aufwendungen 4%
Operative Effizienzsteigerungen von 0,2 Mrd. Euro im zweiten Quartal und 0,3 Mrd. Euro seit Jahresbeginn. Maßgeblich hierfür waren gezielte Personalmaßnahmen und die Optimierung des Betriebsmodells
Qualität des Kreditportfolios bleibt insgesamt robust und innerhalb der Erwartungen
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag bei 460 Mio. Euro, 11% niedriger als im Vorquartal
Die Auswirkungen des geplanten Ausstiegs aus notleidenden Risikopositionen, der die Kapitalbasis stärkt und Risiken reduziert, wurden teilweise durch die Auflösung von Overlays ausgeglichen
Kapitalstärke ermöglicht Geschäftswachstum sowie höhere Ausschüttungen an Aktionäre
Die harte Kernkapitalquote (CET1) der Bank lag bei 13,9% und damit innerhalb der operativen Zielspanne von 13,5% bis 14,0%, nach Berücksichtigung von Kapitalabzügen entsprechend einer Ausschüttungsquote von 60%
Neues Aktienrückkaufprogramm über 500 Mio. Euro aus dem Gewinn nach Steuern 2026 angekündigt und bereits in Kapitalabzügen berücksichtigt. Dieses folgt nach dem Abschluss des aktuellen Programms im Volumen von 1 Mrd. Euro
Konzernergebnis im Überblick
Finanzvorstand Raja Akram sagt: „Wir haben erneut ein starkes Quartal abgeliefert. Das Ergebnis verdeutlicht die Vorteile unserer gut diversifizierten Aufstellung und spiegelt die Stärke unserer stabilen und kapitaleffizienten Geschäftsbereiche wider: der Unternehmensbank, der Privatkundenbank und der Vermögensverwaltung. Hinzu kam die sehr starke Entwicklung der Investmentbank. Wir haben das verwaltete Vermögen sowie das Kredit- und Einlagenvolumen weiter ausgebaut und zugleich Kosten und Kapital diszipliniert gesteuert. Mit einer harten Kernkapitalquote von 13,9 Prozent und einer starken organischen Kapitalbildung sind wir weiterhin gut positioniert, um in unser Geschäft zu investieren und attraktive Ausschüttungen an unsere Aktionäre zu ermöglichen. Das unterstreicht unser nun angekündigter Aktienrückkauf in Höhe von 500 Millionen Euro aus den Ergebnissen des Jahres 2026.“
Ausbau der Globalen Hausbank: Fortschritte bei zentralen Hebeln im ersten Halbjahr 2026
Fokussiertes Wachstum:
Die Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5% auf 17,2 Mrd. Euro und stehen damit im Einklang mit dem Ziel für 2026 von rund 33 Mrd. Euro
Fortschritte in den strategischen Wachstumsfeldern: Fokus auf verwaltetes Vermögen und wenig kapitalintensive Geschäftsfelder in der Investmentbank
Privatkundenbank: Kundenvermögen stieg um 56 Mrd. Euro auf insgesamt 846 Mrd. Euro und ist somit auf dem Weg, das Ziel von 1,0 Bio. Euro bis 2028 zu erreichen
Vermögensverwaltung: Nettomittelzuflüsse von 36 Mrd. Euro im ersten Halbjahr, nach einem Rekordwert von 25 Mrd. Euro im zweiten Quartal
Unternehmensbank: Wachstum im Kreditgeschäft von 8 Mrd. Euro, Einlagen legten gegenüber dem zweiten Quartal 2025 um 26 Mrd. Euro zu
Investmentbank: Rekorderträge für ein zweites Quartal führten im ersten Halbjahr 2026 zu einem Ertragsplus von 6% im FIC- und von 20% im IBCM-Geschäft; der Marktanteil des Geschäftsbereichs IBCM in der Region EMEA stieg im zweiten Quartal 2026 um 40 Basispunkte auf 4,1% (Quelle: Dealogic)
Strikte Kapitaldisziplin:
Die harte Kernkapitalquote2 der Bank stieg auf 13,9%; starke organische Kapitalbildung unterstützte weiteres Geschäftswachstum und Kapitalabzüge für Ausschüttungen entsprechend einer Ausschüttungsquote von 60%
Portfoliomaßnahmen beinhalteten den Verkauf des Privatkundengeschäfts in Indien; mit Abschluss der Transaktion wird ein positiver Effekt auf die harte Kernkapitalquote (CET1) erwartet. Hinzu kamen Kapitaleffizienzmaßnahmen in verschiedenen Geschäftsbereichen, einschließlich Verbriefungen und des geplanten Ausstiegs aus notleidenden Risikopositionen
Neues Aktienrückkaufprogramm über 500 Mio. Euro angekündigt, welches erstmals aus dem Gewinn nach Steuern 2026 finanziert wird
Skalierbares Betriebsmodell:
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 stiegen die zinsunabhängigen Aufwendungen des Konzerns um 3% auf 10,5 Mrd. Euro
Zusätzliche Investitionen von 0,2 Mrd. Euro entfielen unter anderem auf strategische Einstellungen von Kundenbetreuern im Wealth Management sowie Neueinstellungen im Bereich IBCM. Darüber hinaus investierte die Bank in Technologie, die Optimierung ihres Betriebsmodells und den Ausbau des Angebots der Unternehmensbank
Operative Effizienzsteigerungen summieren sich auf 0,3 Mrd. Euro seit Jahresbeginn, einschließlich 0,2 Mrd. Euro im zweiten Quartal. Maßgeblich hierfür waren Personalmaßnahmen und die angestrebte Optimierung des Betriebsmodells
Privatkundenbank: alle für 2026 geplanten Filialschließungen umgesetzt
Ergebnisse und Entwicklungen in den Geschäftsbereichen
Privatkundenbank: Anhaltendes Wachstum bei Erträgen und Kundenvermögen
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal:
RoTE von 11,3% und Aufwand-Ertrag-Relation von 70% spiegeln Umsetzung der Strategie wider
Anhaltendes Ertragswachstum dank eines höheren Zins- und Provisionsüberschusses; das Wealth Management verzeichnete ein Ertragswachstum von 11% gegenüber dem Vorjahresquartal
Kundenvermögen stieg im Quartal um 25 Mrd. Euro auf 846 Mrd. Euro, durch hohe Zuflüsse bei Anlageprodukten im Volumen von 8 Mrd. Euro
Die zinsunabhängigen Aufwendungen beinhalten die fortgesetzten strategischen Investitionen sowie den Effekt aus dem Verkauf des Privatkundengeschäfts in Indien
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft spiegelt die stabile Qualität des Kreditportfolios wider. Ein positiver Effekt aus der Auflösung von Rückstellungen auf Basis von Modellanpassungen im Vorjahresquartal wiederholte sich nicht
Vermögensverwaltung: Rekordzuflüsse treiben Wachstum bei verwaltetem Vermögen
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal:
Die Erträge stiegen dank um 13% höherer Verwaltungsgebühren. Erfolgsabhängige und transaktionsbezogene Gebühren fielen niedriger aus, da erfolgsabhängige Gebühren bereits im ersten Quartal 2026 verbucht worden waren. Die höheren Verwaltungsgebühren glichen diesen Effekt mehr als aus
Das verwaltete Vermögen stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 180 Mrd. Euro und im Quartal um 97 Mrd. Euro. Zu diesem Anstieg trugen positive Marktwertentwicklungen sowie Rekordzuflüsse von 25 Mrd. Euro bei, insbesondere in Geldmarkt- und passive Produkte
Der Anstieg der zinsunabhängigen Aufwendungen spiegelte das höhere Geschäftsvolumen und die damit verbundenen Kosten wider. Hinzu kamen Effekte aus der aktienbasierten Vergütung
Unternehmensbank: Starke Rendite bei gleichzeitigem Geschäftswachstum
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal:
RoTE mit 16,4% weiterhin stark, die Aufwand-Ertrag-Relation lag bei 62%
Starkes Wachstum gegenüber dem ersten Quartal 2026 zeigt positive Ertragsdynamik, trotz Belastungen durch Wechselkurse und Zinsen
Kreditwachstum von 8 Mrd. Euro oder 7% im Jahresvergleich, getragen durch das Handelsfinanzierungsgeschäft
Einlagenwachstum von 26 Mrd. Euro oder 9% im Jahresvergleich, mit starker Entwicklung bei Sichteinlagen im Cash Management
Die zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen um 4%. Die hohe Kostendisziplin kompensierte weitgehend den Wegfall positiver Effekte aus der Auflösung von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im Vorjahresquartal
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft bleibt auf niedrigem Niveau und spiegelt die solide Qualität des Kreditportfolios wider
Investmentbank: Rekorderträge im FIC-Geschäft und starke Entwicklung in IBCM führen zu den höchstem Ertragsniveau in einem zweiten Quartal
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal:
Deutlicher RoTE-Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 13,4% sowie weitere Verbesserung der Aufwand-Ertrag-Relation auf 53%
Rekorderträge im FIC-Geschäft im zweiten Quartal durch einen Anstieg um 16% auf 2,6 Mrd. Euro. Das FIC-Handelsgeschäft wuchs um 27%, insbesondere aufgrund des Zins- und Kreditgeschäfts, während die Erträge im Finanzierungsgeschäft gegenüber einem starken Vorjahresquartal stabil blieben
IBCM-Erträge legten um 36% auf 559 Mio. Euro zu. Besonders stark entwickelten sich das Aktienemissions- sowie das Beratungsgeschäft. Der Marktanteil des Bereichs in der Region EMEA erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 4,1%
Zinsunabhängige Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 6%, was gezielte Investitionen und eine höhere leistungsabhängige Vergütung widerspiegelt
Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag deutlich unter dem Vorjahreswert. Dies war vor allem auf die Auflösung eines Overlays sowie den Wegfall von Effekten aus Modellanpassungen im Vorjahr zurückzuführen. Die Auswirkungen des geplanten Ausstiegs aus notleidenden Risikopositionen wurden dadurch mehr als ausgeglichen
Ausblick für den Konzern für 2026
Erträge: Nach einem sehr starken ersten Halbjahr weiterhin auf gutem Weg, das angestrebte Ertragsniveau von rund 33 Mrd. Euro für das Gesamtjahr 2026 zu erreichen
Zinsunabhängige Aufwendungen: Entwicklung im Einklang mit der Planung erwartet; Investitionen werden weiter umgesetzt und operative Effizienzmaßnahmen realisiert
Risikovorsorge im Kreditgeschäft: Die Portfolios dürften sich auf Basis zugrundeliegender Trends gegenüber 2025 weiter verbessern
Profitabilität: Auf Kurs, für 2026 ein starkes operatives Ergebnis zu erreichen
Kapital: Kapitalabzüge entsprechen dem Ziel einer Ausschüttungsquote von 60%; nach Abschluss des laufenden Aktienrückkaufprogramms im Volumen von 1 Mrd. Euro ist für das zweite Halbjahr ein weiteres Programm im Volumen von 500 Mio. Euro vorgesehen
Nachhaltige Finanzierungen: Kumuliertes Volumen3 von 523 Mrd. Euro seit 2020
Die Deutsche Bank (ohne die DWS)3 hat im zweiten Quartal 2026 nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen und ESG-Anlagen im Volumen von 31 Mrd. Euro ermöglicht. Dadurch erhöhte sich das kumulierte Gesamtvolumen seit Januar 2020 nun auf 523 Mrd. Euro, nach 492 Mrd. Euro zum Ende des ersten Quartals 2026. Transitionsbezogene Finanzierungen, die seit 2026 im Rahmenwerk der Bank verankert sind, trugen zu den Volumina im zweiten Quartal 4,3 Mrd. Euro bei. Zu den wichtigsten Transaktionen im zweiten Quartal gehörten:
Darlehen für einen deutschen Stromnetzbetreiber über 100 Mio. Euro zur Finanzierung von Investitionen in die Netzinfrastruktur, darunter Umspannwerke, Netzanschlüsse und Ladeinfrastruktur. Über 90% der Erträge stammen aus nachhaltigen Aktivitäten gemäß der unternehmensseitigen Klassifizierung.
Mitwirkung an der ersten grünen Anleihe über 3,0 Mrd. € eines Betreibers des öffentlichen Nahverkehrs im asiatisch-pazifischen Raum (APAC). Die Erlöse der bisher größten auf Euro lautenden Green-Bond-Emission eines Emittenten aus APAC-Region finanzieren Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien, CO2-arme Mobilität und Energieeffizienz, gemäß den Vorgaben des Emittenten für nachhaltige Finanzierungen.
Erneute Aufnahme in die Dow Jones Best-in-Class World- und Europe-Indizes auf Basis des aktuellen Corporate Sustainability Assessment (CSA) von S&P Global.
1Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe unten oder unter ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf den Seiten 16 bis 22 des Financial Data Supplements (FDS) zum zweiten Quartal 2026, sowie auf den Seiten 103 bis 108 des Zwischenberichts zum 30. Juni 2026
2Zum Ende des Berichtszeitraums
3Die nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten der Deutschen Bank sind im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind
Telefonkonferenz für Analysten
Eine Telefonkonferenz für Analysten zu den Ergebnissen des zweiten Quartals 2026 findet heute um 11:00 Uhr (MEZ) statt. Die Finanztabellen (Financial Data Supplement, FDS), die Präsentation und der Audio-Webcast für die Analysten-Telefonkonferenz sind hier abrufbar.
Eine Telefonkonferenz für Anleiheinvestoren findet am 30. Juli 2026 um 15:00 Uhr (MEZ) statt, die ebenfalls im Internet übertragen wird.
Über die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im jüngsten SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder auf der Website für Investoren.
ESG-Klassifizierung
Die Deutsche Bank hat ihre nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind. Aufgrund der kumulativen Definition des Ziels für nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen sowie ESG Investitionen werden die Volumina in den Fällen, in denen eine Validierung anhand der relevanten Rahmenwerke nicht bis zum Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, erst nach Abschluss der Validierung in den Folgequartalen veröffentlicht. Weitere Informationen zur ESG Produktklassifizierung der DWS finden sich im Abschnitt „Nachhaltigkeit in unserer Produktpalette und unserem Investmentansatz – Unsere Produktpalette“ im DWS Geschäftsbericht 2025.
Grundlage der Finanzberichterstattung
Die Ergebnisse wurden in Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen sind. Dies schließt seit 2020 die Anwendung des Portfolio-Fair Value Hedge Accounting für täglich fällige Einlagen sowie festverzinsliche Hypothekendarlehen mit vorzeitigen Rückzahlungsoptionen („EU Carve Out“) ein. Das Fair Value Hedge Accounting gemäß EU Carve Out wird angewendet, um das Potenzial sowohl für positive als auch negative Auswirkungen von Zinsänderungen für verschiedene Laufzeiten auf die Rechnungslegung zu minimieren. Dadurch sinkt die Volatilität der berichteten Erträge aufgrund von Aktivitäten der Treasury-Abteilung.
Für das am 30. Juni 2026 endende Quartal hatte die Anwendung des EU Carve Out einen negativen Effekt von 688 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 496 Mio. Euro auf den Gewinn. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve Out einen negativen Effekt von 535 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 383 Mio. Euro auf den Gewinn. Für das am 30. Juni 2026 endende Halbjahr hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen positiven Effekt von 166 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 119 Mio. Euro auf den Gewinn. In der Vergleichsperiode des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen negativen Effekt von 144 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 103 Mio. Euro auf den Gewinn. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten werden ebenfalls unter Anwendung des EU Carve Out nach IAS 39 berichtet. Die Anwendung der IAS 39 EU Carve Out-Version hatte zum 30. Juni 2026 einen negativen Effekt auf das harte Kernkapital von ungefähr 53 Basispunkten verglichen mit einem negativen Effekt von ungefähr 75 Basispunkten zum 30. Juni 2025. Abhängig von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Positionen und der zur Sicherung genutzten Derivate, kann der Nettoeffekt der Anwendung des EU Carve Out in jeder Berichtsperiode positiv oder negativ sein.
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen
Dieses Dokument und andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden. Beispiele für nicht nach IFRS ermittelte Messgrößen im Vergleich zu den am besten passenden Größen gemäß IFRS sind:
Den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital
Eigenkapitalrendite nach Steuern auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (basierend auf dem den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis, nach AT1-Kupons)
Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital)
Materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert), Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert)
Nettovermögen je ausstehende Stammaktie
Erträge und Aufwendungen auf einer um Währungseffekte bereinigten Basis werden wie folgt berechnet: Erträge oder Aufwendungen, die in früheren Perioden erzielt oder verbucht wurden und nicht in Euro angefallen sind, werden zu Kursen aus der aktuellen Periode in Euro umgerechnet. Diese bereinigten Zahlen und prozentuale Veränderungen im Periodenvergleich basieren auf dieser Umrechnung und sollen dazu dienen, Informationen über die Entwicklung der zugrundeliegenden Geschäftsvolumina und Aufwendungen bereitzustellen.
Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal 2026 ein Nachsteuerergebnis von 1,9 Mrd. Euro erzielt, ein neuer Höchstwert für ein zweites Quartal. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Anstieg von 10%. Der Vorsteuergewinn stieg im gleichen Zeitraum um 11% auf 2,7 Mrd. Euro. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) legte im Vergleichszeitraum um 19% auf 0,57 Euro zu. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 erzielte die Bank ein Rekordergebnis nach Steuern von 4,1 Mrd. Euro, ein Anstieg von 9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während das Ergebnis vor Steuern ebenfalls um 9% auf 5,7 Mrd. Euro zulegte.
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal 2026:
Weitere Fortschritte bei der Erreichung der Ziele und Stärkung zentraler Kennzahlen
Wachstum bei Erträgen und Geschäftsvolumen
Kosten spiegeln disziplinierte Umsetzung der Strategie wider
Qualität des Kreditportfolios bleibt insgesamt robust und innerhalb der Erwartungen
Kapitalstärke ermöglicht Geschäftswachstum sowie höhere Ausschüttungen an Aktionäre
Konzernergebnis im Überblick
Finanzvorstand Raja Akram sagt: „Wir haben erneut ein starkes Quartal abgeliefert. Das Ergebnis verdeutlicht die Vorteile unserer gut diversifizierten Aufstellung und spiegelt die Stärke unserer stabilen und kapitaleffizienten Geschäftsbereiche wider: der Unternehmensbank, der Privatkundenbank und der Vermögensverwaltung. Hinzu kam die sehr starke Entwicklung der Investmentbank. Wir haben das verwaltete Vermögen sowie das Kredit- und Einlagenvolumen weiter ausgebaut und zugleich Kosten und Kapital diszipliniert gesteuert. Mit einer harten Kernkapitalquote von 13,9 Prozent und einer starken organischen Kapitalbildung sind wir weiterhin gut positioniert, um in unser Geschäft zu investieren und attraktive Ausschüttungen an unsere Aktionäre zu ermöglichen. Das unterstreicht unser nun angekündigter Aktienrückkauf in Höhe von 500 Millionen Euro aus den Ergebnissen des Jahres 2026.“
Ausbau der Globalen Hausbank: Fortschritte bei zentralen Hebeln im ersten Halbjahr 2026
Fokussiertes Wachstum:
Strikte Kapitaldisziplin:
Skalierbares Betriebsmodell:
Ergebnisse und Entwicklungen in den Geschäftsbereichen
Privatkundenbank: Anhaltendes Wachstum bei Erträgen und Kundenvermögen
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal:
Vermögensverwaltung: Rekordzuflüsse treiben Wachstum bei verwaltetem Vermögen
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal:
Unternehmensbank: Starke Rendite bei gleichzeitigem Geschäftswachstum
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal:
Investmentbank: Rekorderträge im FIC-Geschäft und starke Entwicklung in IBCM führen zu den höchstem Ertragsniveau in einem zweiten Quartal
Wesentliche Entwicklungen im zweiten Quartal:
Ausblick für den Konzern für 2026
Nachhaltige Finanzierungen: Kumuliertes Volumen3 von 523 Mrd. Euro seit 2020
Die Deutsche Bank (ohne die DWS)3 hat im zweiten Quartal 2026 nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen und ESG-Anlagen im Volumen von 31 Mrd. Euro ermöglicht. Dadurch erhöhte sich das kumulierte Gesamtvolumen seit Januar 2020 nun auf 523 Mrd. Euro, nach 492 Mrd. Euro zum Ende des ersten Quartals 2026. Transitionsbezogene Finanzierungen, die seit 2026 im Rahmenwerk der Bank verankert sind, trugen zu den Volumina im zweiten Quartal 4,3 Mrd. Euro bei. Zu den wichtigsten Transaktionen im zweiten Quartal gehörten:
1Für die Beschreibung dieser und anderer nicht nach IFRS ermittelter Messgrößen siehe unten oder unter ‘Use of non-GAAP financial measures‘ auf den Seiten 16 bis 22 des Financial Data Supplements (FDS) zum zweiten Quartal 2026, sowie auf den Seiten 103 bis 108 des Zwischenberichts zum 30. Juni 2026
2Zum Ende des Berichtszeitraums
3Die nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten der Deutschen Bank sind im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind
Telefonkonferenz für Analysten
Eine Telefonkonferenz für Analysten zu den Ergebnissen des zweiten Quartals 2026 findet heute um 11:00 Uhr (MEZ) statt. Die Finanztabellen (Financial Data Supplement, FDS), die Präsentation und der Audio-Webcast für die Analysten-Telefonkonferenz sind hier abrufbar.
Eine Telefonkonferenz für Anleiheinvestoren findet am 30. Juli 2026 um 15:00 Uhr (MEZ) statt, die ebenfalls im Internet übertragen wird.
Über die Deutsche Bank
Die Deutsche Bank bietet vielfältige Finanzdienstleistungen an – vom Zahlungsverkehr und dem Kreditgeschäft über die Anlageberatung und Vermögensverwaltung bis hin zu einem fokussierten Kapitalmarktgeschäft. Sie bedient Privatkunden, mittelständische Unternehmen, Konzerne, die Öffentliche Hand und institutionelle Anleger. Die Deutsche Bank ist die führende Bank in Deutschland mit starken europäischen Wurzeln und einem globalen Netzwerk.
Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben, sie umfassen auch Aussagen über die Annahmen und Erwartungen von der Deutschen Bank sowie die zugrunde liegenden Annahmen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich deshalb nur auf den Tag, an dem sie gemacht werden. Die Deutsche Bank übernimmt keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse zu aktualisieren.
Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, wo die Deutsche Bank einen erheblichen Teil ihrer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielt, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von der Deutschen Bank bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren sind im jüngsten SEC-Bericht der Deutschen Bank nach „Form 20-F“ im Abschnitt „Risk Factors“ dargestellt. Dieses Dokument ist auf Anfrage bei der Deutschen Bank erhältlich oder auf der Website für Investoren.
ESG-Klassifizierung
Die Deutsche Bank hat ihre nachhaltigen und transitionsbezogenen Finanzierungs- und Anlageaktivitäten im "Rahmenwerk für nachhaltige Finanzierungen – Deutsche Bank Konzern" sowie im „ESG Investments Rahmenwerk“ definiert, die unter investor-relations.db.com abrufbar sind. Aufgrund der kumulativen Definition des Ziels für nachhaltige und transitionsbezogene Finanzierungen sowie ESG Investitionen werden die Volumina in den Fällen, in denen eine Validierung anhand der relevanten Rahmenwerke nicht bis zum Ende des Berichtsquartals abgeschlossen werden kann, erst nach Abschluss der Validierung in den Folgequartalen veröffentlicht. Weitere Informationen zur ESG Produktklassifizierung der DWS finden sich im Abschnitt „Nachhaltigkeit in unserer Produktpalette und unserem Investmentansatz – Unsere Produktpalette“ im DWS Geschäftsbericht 2025.
Grundlage der Finanzberichterstattung
Die Ergebnisse wurden in Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegeben wurden und von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen sind. Dies schließt seit 2020 die Anwendung des Portfolio-Fair Value Hedge Accounting für täglich fällige Einlagen sowie festverzinsliche Hypothekendarlehen mit vorzeitigen Rückzahlungsoptionen („EU Carve Out“) ein. Das Fair Value Hedge Accounting gemäß EU Carve Out wird angewendet, um das Potenzial sowohl für positive als auch negative Auswirkungen von Zinsänderungen für verschiedene Laufzeiten auf die Rechnungslegung zu minimieren. Dadurch sinkt die Volatilität der berichteten Erträge aufgrund von Aktivitäten der Treasury-Abteilung.
Für das am 30. Juni 2026 endende Quartal hatte die Anwendung des EU Carve Out einen negativen Effekt von 688 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 496 Mio. Euro auf den Gewinn. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve Out einen negativen Effekt von 535 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 383 Mio. Euro auf den Gewinn. Für das am 30. Juni 2026 endende Halbjahr hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen positiven Effekt von 166 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 119 Mio. Euro auf den Gewinn. In der Vergleichsperiode des Vorjahres hatte die Anwendung des EU Carve-Out einen negativen Effekt von 144 Mio. Euro auf das Ergebnis vor Steuern und von 103 Mio. Euro auf den Gewinn. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten werden ebenfalls unter Anwendung des EU Carve Out nach IAS 39 berichtet. Die Anwendung der IAS 39 EU Carve Out-Version hatte zum 30. Juni 2026 einen negativen Effekt auf das harte Kernkapital von ungefähr 53 Basispunkten verglichen mit einem negativen Effekt von ungefähr 75 Basispunkten zum 30. Juni 2025. Abhängig von Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der abgesicherten Positionen und der zur Sicherung genutzten Derivate, kann der Nettoeffekt der Anwendung des EU Carve Out in jeder Berichtsperiode positiv oder negativ sein.
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen
Dieses Dokument und andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am besten passenden und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden. Beispiele für nicht nach IFRS ermittelte Messgrößen im Vergleich zu den am besten passenden Größen gemäß IFRS sind:
Erträge und Aufwendungen auf einer um Währungseffekte bereinigten Basis werden wie folgt berechnet: Erträge oder Aufwendungen, die in früheren Perioden erzielt oder verbucht wurden und nicht in Euro angefallen sind, werden zu Kursen aus der aktuellen Periode in Euro umgerechnet. Diese bereinigten Zahlen und prozentuale Veränderungen im Periodenvergleich basieren auf dieser Umrechnung und sollen dazu dienen, Informationen über die Entwicklung der zugrundeliegenden Geschäftsvolumina und Aufwendungen bereitzustellen.
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