Schindelhauer

Jörg Schindelhauer ist von Fahrrädern besessen. Gemeinsam mit drei Kommilitonen hat er 2009 das Label Schindelhauer Bikes gegründet. Die Gründer verstehen sich aber nicht nur als Fahrradhersteller, sondern als Unternehmen, das urbane Mobilität vorandenkt. 

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Einblicke in die Welt von Schindelhauer Bikes

Schindelhauer - Container
Schindelhauer - Zahnrad
Schindelhauer - Fahrt Sonne
Schindelhauer - Fahrt in der Sonne
Schindelhauer - Fahrt Himmel
Schindelhauer - Büro
Schindelhauer - Skizze
Schindelhauer - Interview
Schindelhauer - Intervie groß
Schindelhauer - Gründerteam

Was treibt das Schindelhauerteam an? Der Gründer über...

...das Gründerteam:
Wir vier Gründer haben uns an der Uni kennenglernt. Ich habe in Magdeburg Maschinenbau studiert und bin dort auf Manuel getroffen. Dann kam Stephan als Industriedesigner dazu, den wir natürlich brauchten, um die Gestaltung gut hinzubekommen, und für den Businessplan kam Martin dazu. Er studierte Betriebswirtschaft und wohnte damals mit mir zusammen. 

 

...den Zahnriemenantrieb:
Der Zahnriemenantrieb, den wir verwenden, ist vollständig wartungsfrei. Das heißt man muss nicht mehr fetten, nicht ölen, man hat keine schmutzigen Hosenbeine mehr und das ist natürlich ein extremer Vorteil für Leute, die zum Beispiel jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Der Riemen ist Kohlefaser verstärkt und besteht aus einem Material, was wetterunempfindlich ist, also hält er auch viel länger als eine Kette.

 

...über die Vision einer Marke:
Wir bringen zwei Welten zusammen. Zum einen die innovative Ingenieursseite, wo wir eigene Produkte entwickeln, innovative Technologien am Fahrrad einsetzen, und natürlich auch die Designseite, die auch ganz wichtig ist, wo wir klassische Elemente benutzen, um unseren Rädern dieses fast zeitlose Design zu verleihen.

 

...das Erreichen der Zielgruppe:
Wir bekommen eine ganz andere Gruppe von Leuten wieder aufs Fahrrad, weil wir merken, dass wir mit unserem Design den Zeitgeist getroffen haben. Wir spielen ganz bewusst mit Materialen, die auch in hochwertigen Autos eingesetzt werden und die da auch einen ganz bestimmten Schalter umlegen und Begeisterung für das Design und für die Räder wecken.

 

...über Lifestyle und die Finanzkrise:
Ich glaube, die Finanzkrise hat auch einen guten Beitrag dazu geleistet, dass in der Gesellschaft ein Mindshift stattgefunden hat. Dass man sich von großen teuren Statussymbolen wie einem großen Auto wegbewegt und eher hin zu einer nachhaltigen Lebensweise. Das wird ein eigener Lifestyle. Da gehört natürlich auch die Ernährung dazu: Vegetarismus, Veganismus ist ein Thema und da spielt natürlich auch das bewusste und überzeugte Fahrradfahren mit hinein.

 

...über die Zukunft:
Also wir verstehen uns nicht nur als Fahrradhersteller. Wenn man jetzt so ein bisschen visionär in die Zukunft schauen möchte, verstehen wir uns eigentlich eher als Unternehmen, was urbane Mobilität vorandenkt. Dazu zählen nicht nur Fahrräder. Es gibt viele andere Produkte, die in diesem Bereich eine Rolle spielen oder in der Zukunft eine Rolle spielen werden. Da sind wir natürlich dran und wollen die entsprechenden Themen mitbearbeiten, um dort Produkte zu schaffen, die für das Thema urbane Mobilität relevant sind – nicht nur auf das Fahrrad bezogen.