News 1. November 2019

Deutsche Bank ernennt Claudio de Sanctis als Leiter des weltweiten Wealth Managements

Die Deutsche Bank hat Claudio de Sanctis zum Leiter des weltweiten Geschäfts mit Vermögenskunden (Wealth Management) ernannt. Er folgt auf Fabrizio Campelli, der im Vorstand die Verantwortung für die Transformation der Bank übernimmt.

De Sanctis, der den Posten mit sofortiger Wirkung antritt, leitete bisher das Europa-Geschäft im Wealth Management mit Kunden in rund 30 Ländern inklusive dem deutschen Heimatmarkt. Seine Funktion als Landeschef der Deutschen Bank Schweiz wird er beibehalten.

Zur Deutschen Bank kam de Sanctis im Dezember 2018. Zuvor hatte er fünf Jahre lang bei der Credit Suisse gearbeitet, zunächst als Marktgebietsleiter im Private Banking für Südostasien und zuletzt als Leiter des Private Banking in Europa.

„Das Geschäft mit Vermögenskunden ist eine der zentralen Säulen in der Strategie unserer Bank, die stabilen Ertragsquellen zu stärken“, sagt Karl von Rohr, der als stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bank im Vorstand auch für das Privatkundengeschäft verantwortlich ist, zu dem das Wealth Management gehört.
„Claudio de Sanctis ist ein hervorragender Wealth Manager und eine starke Führungskraft. Er hat unser Europageschäft im vergangenen Jahr deutlich nach vorne gebracht. Er hat die nötige Erfahrung und Kompetenz, um das volle Potenzial dieses Wachstumsbereichs zu heben, in den wir weiter investieren.“
Mit einem verwalteten Vermögen von 215 Milliarden Euro (Stand: 30. September 2019) gehört die Deutsche Bank zu den größten Wealth Managern weltweit. Dieses Jahr hatte die Bank angekündigt, bis 2021 im Kundengeschäft weltweit 300 zusätzliche Berater einzustellen und in die Weiterentwicklung der Mitarbeiter, der Systeme sowie in Technologie zu investieren. De Sanctis hatte die Region Europa mit dem deutschen Markt zusammengeführt, wo die Deutsche Bank Marktführer ist. Er legte einen Schwerpunkt auf Unternehmerkunden und verpflichtete Dutzende profilierte Mitarbeiter für die Bank. Unter seiner Führung hat die Deutsche Bank in den beiden jüngsten Quartalen Nettomittelzuflüsse (ohne Einlagen) verzeichnet.


Biographien

Fabrizio Campelli, 46, leitete bei der Deutschen Bank seit Oktober 2015 das weltweite Geschäft mit Vermögenskunden. Zuvor verantwortete er die Bereiche Unternehmensstrategie und Organisationsentwicklung und war stellvertretender Leiter der Betriebsorganisation. In dieser Funktion gehörte er auch dem damaligen Group Executive Committee der Bank an. Campelli kam 2004 von der Unternehmensberatung McKinsey & Company, für die er in London und Mailand gearbeitet hatte, vor allem in der Strategieberatung für globale Finanzdienstleister. Er wurde in Italien geboren und hat einen MBA-Abschluss der MIT Sloan School of Management sowie einen Abschluss in Business Administration von der Bocconi University.

Claudio de Sanctis, 46, kam im Dezember 2018 zur Deutschen Bank und leitete seither das Geschäft mit Vermögenskunden in Europa. Diese Region umfasst fast 30 Länder, darunter auch Deutschland als Heimatmarkt der Bank. De Sanctis arbeitet in Zürich und ist seit dem 1. Februar 2019 auch CEO der Deutsche Bank Schweiz. Zuvor leitete er das europäische Private Banking der Credit Suisse, bei der er 2013 als Leiter des Marktgebiets Südostasien gestartet war. Davor arbeitete er sieben Jahre für die UBS, wo er zuletzt das Wealth Management auf der iberischen Halbinsel und in Nordeuropa verantwortete. Außerdem arbeitete der italienische Staatsbürger für Barclays und Merrill Lynch.

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