Die Deutsche Bank feiert 20 Jahre Mitarbeiternetzwerk „dbPride“. Ursprünglich gegründet als „Rainbow Group Germany“ hat sich das Netzwerk zum Ziel gesetzt, eine offene und respektvolle Haltung gegenüber allen Mitarbeitenden zu unterstützen, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität. Als sichtbares Zeichen, dass die Deutsche Bank diese Werte in der täglichen Arbeit hochhält, werden bundesweit fast 930 Standorte der Bank mit dem Symbol der Regenbogenflagge ausgestattet, die das Logo der Bank in der Mitte trägt, darunter mehr als 500 Filialen und rund 120 Finanzagenturen. In den Filialen mit Videotechnik läuft bis Ende Oktober ein dbPride-Film. Darüber hinaus wird das Netzwerk während der diesjährigen Christopher-Street-Day-Saison anstelle der Teilnahme an den Straßenumzügen wegen der Corona-Pandemie alternative Formate für Aktionen organisieren.

“Wir stehen für ein respektvolles Miteinander. Unsere Mitarbeitenden sind so vielfaltig wie unsere Kunden, und so sind wir in der Lage, die Bedürfnisse unserer Kundschaft besser zu verstehen“, sagt Manfred Knof, Leiter der Privatkundenbank Deutschland.

Vielfältige Teams, ein Arbeitsumfeld des Miteinanders und ein durch Vielfalt geprägter Wettbewerb stärken die Innovation. Mit einem offenen, respektvollen und toleranten Umgang zwischen Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierungen, geschlechtlicher Identitäten, Generationen, Kulturen, Religionen und Erfahrungen leisten Mitarbeitende der Deutschen Bank jeden Tag einen positiven Beitrag für ihre Kunden und die Gesellschaft und tragen damit auch zum Erfolg der Bank bei. Kevin Winter, Vertreter von dbPride, sagt: „Wir sind stolz, Flagge zu zeigen. Es ist ein Zeichen in die Gesellschaft, dass alle Mitarbeitenden der Deutschen Bank ihr volles Potenzial sowie Ihre Talente entfalten und sich bei der Arbeit wohl und akzeptiert fühlen können.“

dbPride ist in 13 Ländern aktiv, in denen die Deutsche Bank geschäftlich tätig ist. Das Netzwerk arbeitet daran, die politische, rechtliche und gesellschaftliche Situation von lesbischen, schwulen, bi-, trans- oder intersexuellen sowie queeren Menschen (kurz: LSBTIQ, englisch: LGBTQI) zu verbessern. Auf Initiative des Netzwerks verhängte die Deutsche Bank einen Einstellungsstopp in Cary, North Carolina, nachdem dort ein Gesetz beschlossen wurde, das LSBTIQ diskriminiert. Auch das Ende der Geschäftsbeziehung zur Hotelgruppe „Dorchester Collection“ geht auf einen Vorschlag von dbPride zurück, weil die Hotelgruppe dem Sultanat Brunei gehört, wo Homosexualität mit der Todesstrafe bedroht wird.

Weiter übernahm die Deutsche Bank eine aktive Rolle in der Ausarbeitung des UN-Verhaltenskodex gegen LGBTI-Diskriminierung und ist in Deutschland Gründungs- sowie Vorstandsmitglied der Charta der Vielfalt e.V. Der Verein steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel und setzt sich aktiv für Vielfalt am Arbeitsplatz ein. Auch ist die Bank langjähriger Firmenpartner der PROUT AT WORK-Stiftung, die sich gezielt für eine für LSBTIQ offene Arbeitswelt einsetzt.

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