News 7. Juli 2021

Die #NotAlone-Kampagne unterstützt mehr als 1.500 Familien in Spanien

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Eineinhalb Jahre sind vergangen, seitdem die Pandemie die Menschen in Spanien in den Lockdown zwang. Eine Zeit der Ungewissheit, der Angst, der Trauer, der Arbeitslosigkeit und Einsamkeit. Dies hatte katastrophale Auswirkungen auf die psychische Gesundheit, insbesondere bei Jugendlichen aus sozial schwächeren Verhältnissen.

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Nach offiziellen Angaben erlitten 30 Prozent der Jugendlichen in Spanien im vergangenen Jahr Panikattacken, 24 Prozent fühlten sich deprimiert und 38 Prozent machten sich Sorgen um die Zukunft. Die spanische Kinderärztevereinigung berichtet, dass sich durch die Pandemie die Zahl der Kinder mit psychischen Erkrankungen in Krankenhäusern vervierfacht hat und dass psychische Krankheiten bei Teenagern um 50 Prozent zugenommen haben. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit, weniger Perspektiven und kein Zugang zu Computern oder anderen technischen Geräten für den Heimunterricht verursachen bei den Betroffenen mit geringerem Einkommen zusätzlichen Stress.

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Mit ihrer #NotAlone-Kampagne unterstützt die Deutsche Bank ihre Partnerorganisation Save the Children Spanien. Die gemeinnützige Organisation hilft über 1.500 Familien in sieben Regionen, um Zugang zu hochwertigen Bildungsangeboten zu ermöglichen und um sozialen sowie psychischen Problemen von Kinder und Jugendlichen vorzubeugen. Save the Children stellt den Betroffenen technische Hilfsmittel zur Verfügung und bietet psychologische Unterstützung durch Sozialarbeiter und auch telefonische Beratung - mit besonderem Fokus auf der Prävention häuslicher Gewalt und der Verbesserung des familiären Zusammenlebens.

„Wir wissen, dass es derzeit einen großen Bedarf gibt und dass wir handeln müssen, bevor es zu spät ist. Save the Children hat eine große Erfahrung darin, Kindern und Teenagern in Not zu helfen. Während der Pandemie hat die Organisation viele Hilfsmittel  und Programme angeboten, um alle Arten von Problemen im Zusammenhang mit dieser Krise zu lösen. Wir freuen uns, mit Save the Children zusammenzuarbeiten, um jungen Menschen in Spanien zu helfen“, sagt Juan Briz, Leiter der Kommunikationsabteilung der Deutschen Bank in Spanien.

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Carolina Unzeta von Save the Children Spanien erklärt: „Um ein Bewusstsein für das Problem zu schaffen, ist es wichtig, dass große Unternehmen wie die Deutsche Bank darüber sprechen. Gefährdete Kinder aus einkommensschwachen Familien leiden nicht nur unter den physischen Folgen der Corona-Pandemie, sondern auch unter den finanziellen Folgen und dem damit verbundenen Stress. Dies führt mitunter zu vermehrter Gewalt in den Familien und in der Schule. Wir sind froh, einen Partner wie die Deutsche Bank zu haben, der uns hilft, diese Herausforderungen anzugehen."

Mehr zur #NotAlone-Kampagne finden Sie hier.

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