Seit mehr als 45 Jahren ist die Deutsche Bank in Australien vertreten – und vor zwei Jahren ging sie eine Partnerschaft mit der „Clontarf Foundation“ ein. Die Stiftung will jungen indigenen Männern, den sogenannten „Aborigines und Torres Strait Islanders“, Bildungschancen und damit auch bessere Beschäftigungsaussichten ermöglichen.

Die Partner arbeiten gemeinsam für mehr Chancengerechtigkeit, um die Folgen von Benachteiligung abzufedern. Denn überdurchschnittlich viele junge Indigene in Australien werden straffällig und die Selbstmordrate dieser Bevölkerungsgruppe ist die höchste der Welt.

Clontarf unterhält in Zusammenarbeit mit Schulen vor Ort mehr als 100 „Academies“. Spaß am Sport und Unterstützung in allgemeinen Lebensfragen stehen dort an erster Stelle. Das führt erwiesenermaßen dazu, dass die Jugendlichen regelmäßiger den Schulunterricht besuchen, einen Schulabschluss machen und eine geregelte Arbeit finden (siehe Kennzahlen unten).

Investition in die Zukunft

Die hundertste Clontarf Academy wurde im Januar 2019 in New South Wales eröffnet – gefördert von der Deutschen Bank und der australischen Regierung. „Indem wir Clontarf unterstützen, investieren wir in die Zukunft Australiens. Ohne die Stiftungsprojekte würden viele dieser Jungen nie eine Chance haben, ein selbstbestimmtes Leben zu führen“, erklärt Australien-Chef Anthony Miller.



Auch Mitarbeiter der Bank engagieren sich aktiv in dem Programm. In diesem Jahr haben 20 Prozent der australischen Kolleginnen und Kollegen Clontarf ehrenamtlich geholfen, und noch erheblich mehr Mitarbeiter haben Spenden gesammelt. Einige hatten die Gelegenheit, die beeindruckende Arbeit von Clontarf vor Ort zu erleben, in sehr abgelegenen Gemeinden in der Nähe von Darwin, Katherine, Arnhem Land und Broome. „Meine Reise nach Darwin hat mir die Augen geöffnet, unter welch prekären Umständen einige der Jungen leben. Die Arbeit der Stiftung ist phänomenal. Ich bin sehr stolz darauf, dass die Deutsche Bank Clontarf unterstützt und hoffe, dass das auch künftig so bleibt“, sagte ein Teilnehmer.


Die Mitarbeiter der Bank profitieren auch selbst von dem Engagement: „Ich bin sehr dankbar, dass die Bank mir ermöglicht hat, etwas zu erleben, dass sich so sehr von unserer täglichen Arbeit unterscheidet. Es war inspirierend, diese herausragende Hilfsorganisation kennenzulernen. Diese Erfahrung hat gerade junge Kollegen sehr geprägt.“

Clontarf plant bis 2020 insgesamt 10.500 junge Männer zu fördern. Die Zusammenarbeit mit Clontarf ist eines der über 180 Born to Be-Projekte in 29 Ländern, mit denen die Deutsche Bank einen positiven Beitrag zur Förderung von Chancengerechtigkeit und Beschäftigungsfähigkeit leistet. Lareena Hilton, Leiterin Marke und Soziale Verantwortung, fasst das Engagement zusammen: „Wir sind stolz darauf, dass wir seit 2014 schon fast viereinhalb Millionen Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Bildung ermöglichen, ihr Selbstvertrauen stärken oder ihnen neue Fähigkeiten vermitteln. Wir sind auf einem guten Weg, unser selbstgestecktes Ziel zu erreichen, bis 2020 insgesamt 5 Millionen jungen Menschen bessere Zukunftsperspektiven zu eröffnen.“

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Erfolge der Clontarf Foundation:

  • 78 Prozent der Absolventen der 12. Klasse hatten ein Jahr später einen Job oder einen Ausbildungsplatz
  • 89 Prozent nahmen innerhalb des ersten Jahres nach der Schule eine Arbeit auf
  • 26 Absolventen begannen 2018 ein Universitätsstudium
  • 91 Prozent der Schüler bleiben in dem Programm von Clontarf (Ziel: 90 Prozent)

 

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