Nachricht 23. September 2022

Startsocial-Bundespreis: Großes Finale für 25 soziale Initiativen

Bundeskanzler Scholz zeichnet in den Räumen der Deutschen Bank Preisträger des Wettbewerbs aus

„Nun kommen andere Zeiten, die andere Probleme mit sich bringen. Aber ich denke, das, worauf wir immer gründen können, ist, dass es immer Menschen gibt, die etwas tun wollen und dafür sorgen, dass das Miteinander funktioniert. Es zeichnet eben auch Sie alle aus, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben. Sie sehen eine Herausforderung und resignieren nicht, und es ist Ihnen auch nicht egal, wie sich die Dinge entwickeln, im Gegenteil. Sie suchen nach neuen Wegen und Lösungen. Sie packen an. Dabei findet ganz viel statt, was man mit keinem Geld der Welt bekommen kann.“

Mit diesen Worten würdigte Bundeskanzler Olaf Scholz die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements bei der startsocial-Preisverleihung am 22. September in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Bank Berlin. Mit ihr endete die aktuelle Runde des Wettbewerbs, in dem sich soziale Initiativen für eines von 100 Beratungsstipendien bewerben können.

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Die startsocial-Bundesauswahl mit Bundeskanzler Olaf Scholz, Schirmherr von startsocial e.V.

Als Schirmherr von startsocial überreichte der Bundeskanzler seinen Sonderpreis an das Projekt „Sprungbrett Pflege“. Die Initiative des Bonner Vereins für Pflege- und Gesundheitsberufe bereitet interessierte geflüchtete Menschen auf eine Ausbildung im Pflegebereich vor. Seit 2018 unterstützt sie die umfassende berufliche Integration durch sprachliche, schulische und fachliche Ausbildung aus einer Hand.

Wie herausragendes gesellschaftliches Engagement auch aussehen kann, zeigt sich am Beispiel der Initiative „Türöffner e.V. – Jobnetzwerk für Geflüchtete“. Der Verein bietet niedrigschwellige Unterstützung und Qualifizierung für geflüchtete Menschen an und vermittelt sie je nach Situation zunächst in Praktika oder aber direkt in Ausbildung und reguläre Beschäftigung. Karl von Rohr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, skizzierte in seiner Laudatio, was den Erfolg ausmacht:

„Die Macherinnen und Macher haben eine einfache Botschaft sehr wirkungsvoll umgesetzt. Diese Botschaft heißt ‚Jeder kann etwas tun und wenn alle mithelfen, dann gehen Türen auf und Integration gelingt‘.“

„Türöffner e.V.“ schaffte es im Wettbewerb unter die sieben Bundespreisträger und erhielt einen Geldpreis in Höhe von 5.000 Euro.

Karl von Rohr mit Preisträger Türöffner e.V. s
Karl von Rohr, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, überreicht einen startsocial-Preis an Joachim Gericke und Grit Driewer von Türöffner e.V. – Jobnetzwerk für Geflüchtete.

Seit nunmehr zehn Jahren gehört die Deutsche Bank zum Kreis der Hauptförderer des startsocial Wettbewerbs, neben anderen namhaften Unternehmen wie Allianz, SAP oder McKinsey. Startsocial ist Teil des Made for Good-Förderprogramms der Deutschen Bank. Mitarbeitende der Bank haben in dem Wettbewerb bisher über 1.300 sozialen Initiativen geholfen, ihre Geschäftsideen weiterzuentwickeln.

Mit den Made for Good-Projekten bietet die Deutsche Bank Start-ups und gemeinnützigen Organisationen, die den gesellschaftlichen Fortschritt vorantreiben, Beratung, Coaching sowie Zugänge zu Netzwerken und Finanzierungsquellen. Seit 2016 hat die Bank mehr als 25.000 Sozialunternehmer unterstützt, die ihrerseits über 1,4 Millionen Begünstigte erreicht haben.

So läuft der Wettbewerb ab: Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial e.V. jährlich 100 Beratungsstipendien für Initiativen, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten und dabei Ehrenamtliche einbinden. Nach einer viermonatigen Beratungsphase durch Fach- und Führungskräfte wählen ehrenamtliche Jurymitglieder jedes Jahr die 25 überzeugendsten Initiativen aus. Sie bekommen eine Einladung zur Preisverleihung und haben die Chance auf einen der Geldpreise im Gesamtwert von 35.000 Euro. Einen Überblick der diesjährigen 25 Initiativen der startsocial-Bundesauswahl und weitere Infos zum Verein gibt es hier.

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