News 14. Juli 2017

Die Vielfalt auf der Fahne - eine wahre Erfolgsgeschichte

Weltweit engagiert sich die Deutsche Bank für die Belange vielfältiger gesellschaftlicher Gruppen und Initiativen. „Vielfalt (Diversity) ist eine entscheidende Voraussetzung für den Erfolg eines global tätigen Unternehmens und somit ein wichtiges personalpolitisches Anliegen der Deutschen Bank“, heißt es im jüngsten Personalbericht der Bank. Schon seit Jahren treten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit für die Belange von Männern und Frauen, von jungen und älteren Mitarbeitern oder von lesbischen, schwulen, bi-, trans- oder intersexuellen (LGBTI) Menschen sowie von behinderten Kollegen ein. Dafür erhielt die Deutsche Bank 2016 im 14 Jahr in Folge die Höchstwertung von 100 Punkten im jährlichen „Corporate Equality Index“ der „Human Rights Campaign“.

Gernot Sendowski, der sich als Experte für „Diversity & Inclusion“ für einen wertschätzenden Umgang mit Vielfalt einsetzt, freut sich, dass sich die Deutsche Bank auch dieses Jahr wieder weltweit an den Veranstaltungen zum Christopher Street Day (CSD) beteiligt. So waren am vergangenen Sonntag Kollegen, Kunden und Familienangehörige mit einem eigenen Wagen bei der CSD-Parade in Köln dabei; insgesamt 30.000 Teilnehmer zogen durch die Innenstadt und zeigten sprichwörtlich dort Flagge, wo rund ein Million Menschen die „ColognePride“ feierten; andere Orte waren New York, Dublin und Manila.

In Berlin werden am 22. Juli voraussichtlich eine halbe Million Menschen die BerlinPride verfolgen, an der sich die Bank auch mit einem eigenen LKW am Umzug beteiligen wird. „Auf den diesjährigen CSDs ist die ‚Ehe für Alle‘ selbstverständlich ein großes Thema“, sagt Sendowski. Bundestag und Bundesrat haben kürzlich das entsprechende Gesetz verabschiedet, das homosexuelle mit heterosexuelle Paaren rechtlich gleichstellt. In Deutschland leben nach dem jüngsten Mikrozensus 2015 rund 94.000 homosexuelle Paare zusammen, 43.000 von ihnen in eingetragenen Partnerschaften; sie werden nach dem Inkrafttreten des Gesetzes heiraten und zum Beispiel auch gemeinsam Kinder adoptieren können.

Sendowski freut sich, dass dieses spezifische Engagement für eine Gleichstellung jetzt auch in Deutschland Erfolg hatte. „Gleichgestellt zu sein, unabhängig von der sexuellen Identität, ist eine sehr wichtige Form der Akzeptanz und des Respekts“, sagt er. „Für diese Grundwerte steht auch unsere Bank, und damit leistet sie einen wichtigen positiven Beitrag für die Gesellschaft“.

Die Deutsche Bank setzt sich seit Jahrzehnten für die Gleichberechtigung von LGBTI-Menschen ein. „Vielfalt, Chancengleichheit und gegenseitiger Respekt sind wesentliche Bestandteile der Werte der Deutschen Bank. Diese Prinzipien prägen das Arbeitsumfeld, das wir schaffen möchten – ein Umfeld, in dem sich alle Mitarbeiter jeden Tag mit ihrer ganzen Persönlichkeit am Arbeitsplatz einbringen können“, hatte Risikovorstand Stuart Lewis bereits Mitte Mai anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Trans- und Biphobie (IDAHOT) gesagt.

Die Fortschritte bei der Chancengleichheit und der Anerkennung von persönlichen Lebenssituationen in der Deutschen Bank sind sichtbar. So unterstützt die Deutsche Bank ihre Mitarbeiter aktiv in verschiedenen Phasen des Arbeitslebens – von der Hilfe bei der Kinderbetreuung bis zur Freistellung zur Pflege von Angehörigen; sie fördert auch den Dialog und den Wissenstransfer zwischen jüngeren und älteren Generationen – zum Beispiel durch das Tandemprogramm des Generationennetzwerks; und sie bietet viele flexible Arbeitsmodelle an.

In Deutschland wurde die Bank Anfang Juli in den Vorstand der „Charta der Vielfalt“ wiedergewählt – eine von der Bank mitgegründete Unternehmensinitiative, die die Vielfalt in deutschen Unternehmen fördert und unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel steht.

In den USA hat die Bank im vergangenen Jahr die virtuelle Jobbörse „Veterans on Wall Street“ zum mittlerweile sechsten Mal unterstützt. Ziel dabei ist es, den Veteranen des US-Militärs Arbeitsangebote zu machen.

Ferner half die Bank der britischen Organisation Autistica dabei, den Prototypen einer App für Autisten zu entwickeln, mit der diese ihre Hemmnisse im Alltag besser bewältigen können.

Außerdem gründeten engagierte Mitarbeiter in Deutschland das Mitarbeiternetzwerk „Väter@DB“, das berufstätigen Vätern dabei hilft, eine gesunde Balance zwischen Familie und Beruf zu finden.

„Das Spektrum unserer Mitarbeiternetzwerke ist groß, sehr vielseitig und entwickelt sich seit Jahrzehnten weiter – und darauf können wir stolz sein“, sagt Sendowski.

Kontakt: christine.peters@db.com

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