News 18. Oktober 2019

Kernwaffen-Richtlinie der Deutschen Bank positiv bewertet

Erfreuliche Nachrichten von der International Campaign Against Nuclear Weapons (ICAN): Die mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Nicht-Regierungsorganisation würdigt das Vorgehen und die Fortschritte der Deutschen Bank, wie sie Investitionen in Kernwaffenhersteller vermeidet. In ihrem gerade weltweit veröffentlichten Bericht „Beyond the Bomb“ führt ICAN die Deutsche Bank nun in ihrer zweithöchsten Kategorie („Runners Up“) – auch ein Ergebnis eines intensiven Dialogs mit der Organisation.

Hintergrund zu den Richtlinien der Deutschen Bank in diesem Bereich:

Die Deutsche Bank hat klare Richtlinien um sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter verantwortungsbewusst handeln und die Bank so vor Reputationsrisiken schützen. Die Richtlinien, die sich mit den Themen Rüstung und Wehrtechnik beschäftigen, werden regelmäßig überprüft und angepasst – wie zum Beispiel die Richtlinie für umstrittene Waffen („Controversial Weapons policy“). Diese hat die Bank 2018 veröffentlicht und im konstruktiven Dialog mit ICAN erweitert. Diese Richtlinie nennt und erläutert die Arten von Geschäften, in denen die Bank nicht tätig ist.

Umstrittene Waffen verursachen übermäßiges Leid und haben laut Definition „unverhältnismäßige humanitäre Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung“. Viele sind durch internationale Verträge und Übereinkommen der Vereinten Nationen (UNO) oder der Europäischen Union (EU) verboten.

Insbesondere stellt die veröffentlichte Richtlinie klar, dass die Deutsche Bank jede Art von Geschäftsbeziehung mit Unternehmen vermeidet oder beendet, die Verbindungen zu den folgenden Arten von kontroversen Waffengeschäften haben:

  • Streumunition
  • Anti-Personenminen
  • Chemische, biologische, radiologische und nukleare Waffen
  • Umstrittene konventionelle Waffen
Lesen Sie den vollständigen ICAN-Bericht hier

 

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